Der Krone der Souveränin

Der Krone der Souveränin

last updateTerakhir Diperbarui : 2026-10-19
Oleh:  C.O. ChrisBaru saja diperbarui
Bahasa: Deutsch
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Selene, die Tochter eines mächtigen Alphas, opferte alles für die Liebe: ihren Titel, ihr Rudel und das Erbe ihrer Familie. Sie formte den schwachen, ehrgeizigen Jake zu einem wahren Anführer und verhalf ihm mit verbotenen Mitteln zum Sieg über den Alpha-Thron des Shadowwood-Rudels. Doch am Tag seiner Krönung folgt der ultimative Verrat. Statt Selene zu seiner Luna zu ernennen, wählt Jake eine hochgeborene Wölfin, demütigt Selene vor den Augen des gesamten Rudels und lässt sie wie Abfall über die Grenze werfen. Gebrochen und sterbend im kalten Wald stolpert Selene über einen tödlich verwundeten Fremden: Caleb. Mit letzter Kraft rettet sie sein Leben, ohne zu ahnen, dass sie damit das Schicksal des gesamten Reiches verändert. Denn während Jake ohne Selenes Hilfe vor dem Ruin steht, erwacht zwischen Selene und dem geheimnisvollen Caleb eine dunkle, unaufhaltsame Anziehungkraft...

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Bab 1

Kapitel Eins: Der Kampf um den Alpha

Selenes Perspektive

Ich habe eine Krone für einen Jungen aufgegeben, der nichts hatte.

Als ich der Silvermoon-Meute den Rücken kehrte, ließ ich nicht nur einen Titel hinter mir. Ich ließ Marmorhallen, weiche Seidenbettwäsche und einen Vater zurück, dessen Stimme Stein zerbrechen konnte. „Er ist ein dreckiger Streuner, Selene“, hatte mein Vater gebrüllt, während seine Aura mich so fest auf den Boden drückte, dass meine Knie beinahe krachten. „Er wird dich mit in den Schlamm ziehen.“

Ich habe meinen Kopf damals stolz erhoben gehalten, und ich hielt ihn auch jetzt aufrecht.

Ich habe alles geopfert – meinen Rang, die Macht meiner Familie, das einzige Zuhause, das ich je gekannt hatte –, weil sie sich irrten. Heute, im Staub der Kampfarena der Shadowwood-Meute, würde Jake es ihnen allen beweisen. Er würde den Platz des Alphas einnehmen, und morgen würde er mich zu seiner Luna krönen.

Die Menge rund um die Arena knurrte und jubelte – eine Wand aus heißem Atem und dem Geruch von Eisen und Kupfer. Schweiß lief mir unter der schweren Wolle meines Umhangs den Rücken hinunter. Ich zog die Kapuze tiefer in mein Gesicht und schrumpfte in den Schatten einer gewaltigen Kiefer am Rande der Lichtung. Wenn mich jemand als die Tochter von Alpha Sterling erkennen würde, wäre das ganze Spiel vorbei, bevor der erste Tropfen Blut den Boden berührte.

Die Shadowwood-Meute war verzweifelt. Seit ihr alter Alpha vor drei Wochen gestorben war, braute sich Chaos zusammen. Sie brauchten einen Anführer, aber sie hatten nur zwei Anwärter: Jake, einen niedrigrangigen Krieger mit mehr Ehrgeiz als Können, und Darius.

Darius war ein Monster. Breitbschultrig, narbenübersät aus echten Schlachten und entsprungen aus einer Linie von Vollstreckern. In einem fairen Kampf würde Darius Jake in weniger als zwei Minuten die Kehle herausreißen. Er war schneller, schwerer und besaß diese art von skrupellosem Instinkt, den man nicht lehren konnte.

Zum Glück für Jake hatte ich nie vor, Darius einen fairen Kampf zu liefern.

Mein Daumen strich über das kleine, leere Glasfläschchen, das tief in meiner Tasche steckte. Ein paar Tropfen Tollkirschenwurzel, gemischt mit Eisenhut-Extrakt. Nicht genug, um zu töten – ein dead Anwärter würde eine Untersuchung nach sich ziehen. Gerade genug, um seine Gelenke zu entzünden, seine Sicht zu trüben und seine Lungen brennen zu lassen, als würde er flüssiges Feuer atmen.

Auf der anderen Seite der Arena legte Darius den Kopf nach hinten und trank die letzten Tropfen aus seiner eisernen Feldflasche. Mein Magen zog sich dunkel und eng zusammen, als er die leere Flasche seinem Zweiten zustieß. Das Gift arbeitete sich bereits durch seine Adern.

Es ist für uns, erinnerte ich mich selbst und ballte die Fäuste, bis sich meine Nägel in die Handflächen bohrten. Ich habe mein ganzes Leben für Jake geopfert. Ich werde nicht zulassen, dass er jetzt verliert.

Ein tiefes, dröhnendes Grollen hallte durch die Bäume, als der Älteste der Meute den eisernen Kriegsgong schlug.

Der Kampf hatte begonnen.

Jake verschwendete keine Sekunde. Knochen krachten und brachen in schneller Abfolge, als er seinen Körper gewaltsam in die Verwandlung zwang. Ein schlanker, rotbrauner Wolf brach durch seine Haut und landete schwer auf allen vieren. Er sträubte das Fell, die Zähne geflechtet, begierig darauf, sich zu beweisen.

Darius verwandelte sich einen Herzschlag später. Für die Menge sah es wie Selbstbewusstsein aus – ein erfahrener Krieger, der sich Zeit ließ. Aber ich sah das subtile Zittern in seinen Vorderbeinen, als sein massiver schwarzer Wolf auftauchte. Die leichte Trübung in seinen goldenen Augen.

Das Gift schlug Wurzeln.

Darius griff zuerst an. Selbst geschwächt bewegte sich sein schwarzer Wolf wie ein stürzender Berg. Er krachte mit einem dumpfen, schweren Knall direkt in Jakes Seite, der mir schon beim Zusehen den Atem raubte.

Jake stieß ein scharfes Jaulen aus und rutschte durch den Dreck, während schwarze Klauen über seine Rippen rissen. Blut, hell und metallisch, spritzte auf die trockenen Blätter.

Die Menge brach in wildes Hohngelächter aus.

„Mach ihn fertig, Darius!“ „Schick den Streuner zurück in den Zwinger!“

Jake rappelte sich mühsam auf, keuchte schwer, während der Dreck in seinem verfilzten Fell klebte. Er blickte für den Bruchteil einer Sekunde an den Rand der Arena – zu mir. Ich rührte mich nicht, aber ich hielt seinen Blick durch die Dunkelheit meiner Kapuze. Steh auf, dachte ich entschlossen. Ich habe mir beim Training mit dir nicht die Knochen gebrochen, damit du im Dreck stirbst.

Er schüttelte den Schmerz ab und umkreiste seinen Gegner. Darius setzte erneut zum Sprung an und zielte mit einem brutalen Schnappen nach Jakes Hals.

In einem normalen Kampf hätten sich diese Kiefer um Jakes Kehle geschlossen. Aber heute verschätzte sich Darius um zwei Zoll. Sein Hinterbein knickte ein – nur der Bruchteil einer Sekunde Verzögerung, aber es reichte.

Jake duckte sich unter den massiven schwarzen Kiefern hindurch und drehte seinen kleineren Körper mit der Beweglichkeit, die ich ihm in unseren mitternächtlichen Trainingsstunden eingeprügelt hatte. Seine Reißzähne gruben sich tief in Darius’ Hinterlauf.

Darius stieß ein gedämpftes Brüllen voller Wut aus und schüttelte sein Bein heftig, um Jake abzuschütteln. Aber er keuchte zu schwer. Seine Zunge hing aus dem Maul, dunkler Schaum bildete sich an den Mundwinkeln. Er schüttelte den Kopf, um seine verschwommene Sicht zu klären, aber der Eisenhut zehrte von innen heraus an seiner Ausdauer.

Das Jubeln der Menge geriet ins Stocken und wandelte sich in verwirrtes Murmeln.

„Was ist los mit Darius?“, murmelte ein männlicher Wolf neben mir und lehnte sich über das hölzerne Absperrgitter. „Er wirkt... langsam.“

„Er wird müde“, antwortete eine Wölfin ungläubig. „Sieh ihn dir an!“

Jake gab ihm keine Zeit zur Erholung. Da er spürte, wie der Riese wankte, setzte Jake nach. Er tanzte um Darius’ langsame, schwere Hiebe herum, versetzte ihm oberflächliche Bisse an den Schultern und zermürbte ihn mit tausend kleinen Schnitten.

Darius stolperte. Seine schweren schwarzen Pfoten rutschten in seinem eigenen Blut aus. Er warf sein gesamtes Gewicht in einen letzten, verzweifelten Versuch, Jake unter sich zu begraben, doch seine Beine versagten mitten im Schritt. Er krachte mit einem knochenerschütternden Knall in den Dreck.

Bevor Darius sich umdrehen konnte, war Jake auf ihm.

Jakes Kiefer schlossen sich um den dicken Nacken des schwarzen Wolfes und drückten seine Kehle in den Staub. Er zog den Griff gerade so fest an, dass er dem schwarzen Wolf die Luft abschnitt, und knurrte eine tiefe, gutturale Warnung, die durch den Boden vibrierte.

Darius zappelte, seine Klauen kratzten nutzlos im Dreck. Aber sein Körper weigerte sich, ihm zu gehorchen. Seine Brust hob und senkte sich stoßweise, seine Augen rollten nach hinten, und schließlich... mit einem elenden, qualvollen Fiepen... wurde er still.

Er ergab sich.

Stille legte sich wie eine schwere Decke über die Lichtung. Drei lange Sekunden lang atmete niemand.

Dann trat der Älteste vor und hob seinen Stab. „Der Kampf ist vorbei! Ehrt den neuen Alpha von Shadowwood!“

Die Arena explodierte in einem Schock und wildem Jubel.

Jake ließ seinen Griff los und trat zurück. Er stieß ein triumphierendes Heulen aus, das von den umliegenden Bergen widerhallte. Knochen krachten und Haut heilte, als er sich in seine menschliche Gestalt zurückverwandelte. Er stand aufrecht da, mit freier Brust, das Blut wie Kriegsbemalung auf seiner Haut verschmiert.

Ich lehnte mich an die raue Rinde der Kiefer zurück und ließ einen langen, erzitternden Atemzug entweichen. Mein Herz hämmerte so fest gegen meine Rippen, dass es wehtat.

Er hatte es geschafft.

Er stand in der Mitte des Rings und sonnte sich im Lob der Krieger, die ihn gestern noch verspottet hatten. Morgen, bei der offiziellen Zeremonie, würde er das Meutenband annehmen. Er würde seinen Platz an der Spitze des Tisches einnehmen.

Und dann würde er mich zu seiner Luna erklären.

Ein sanftes, ehrliches Lächeln stahl sich unter dem Schatten meiner Kapuze auf mein Gesicht. Die Blaue Flecken auf meinen Knöcheln, die schlaflosen Nächte, das Risiko, einen hohen Krieger zu vergiften – es war alles wert gewesen. Mein Vater hatte Jake einen Niemand genannt. Er hatte gesagt, ich würde mein Leben für einen pathetischen Traum wegwerfen.

Sieh ihn dir jetzt an, Vater, dachte ich, während mir Tränen der Erleichterung in die Augen stiegen und ich zusal, wie Jake seine Fäuste für die jubelnde Menge erhob. Er ist ein Alpha. Und ich habe ihn dazu gemacht.

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