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Gelübde ohne Liebe

last update Veröffentlichungsdatum: 18.10.2026 09:42:33

Kapitel 3: Gelübde ohne Liebe

Isabella las den Artikel dreimal.

Laut der Polizei war Richard Hart Minuten nach dem Angriff aus seinem eigenen Anwesen geflohen. Ermittler hatten sein Auto verlassen an einem Yachthafen in Mamaroneck gefunden. Eine Quelle nahe der Ermittlungen behauptete, Julian Whitmore habe kürzlich finanzielle Unregelmäßigkeiten bei Hart Capital entdeckt und gedroht, sie zu melden. Der Angriff, so deutete die Quelle an, sei inszeniert worden, um einen Mord zu vertuschen.

Einen Mord. Ihren Vater. An Julian.

Es war absurd. Ihr Vater hatte beim Toast geweint. Ihr Vater hatte ihr das Medaillon ihrer Mutter in die Hand gedrückt und ihre Stirn geküsst.

Ihr Vater war auch durch einen Tunnel unter seiner Garage geflohen und hatte sie allein mit Männern zurückgelassen, die Waffen trugen.

Sie legte die Zeitung sehr vorsichtig hin, als könnte sie explodieren, und setzte sich auf die Bettkante, das Gesicht in den Händen.

Nicht wer du denkst. Julians letzte Worte trieben durch den Rauch der Erinnerung zu ihr zurück. Sag deinem Vater, es tut mir leid.

Leid für was?

Es klopfte an der Tür. Diesmal wartete, wer auch immer es war, tatsächlich.

„Herein", sagte Isabella.

Die Tür flog auf, und eine junge Frau rauschte herein, beladen mit einem Arm voll Kleidersäcken, einem Make-up-Koffer und einer Schachtel Gebäck, die obenauf balancierte. Sie war vielleicht sechsundzwanzig, zierlich und kurvig, mit einer Masse dunkler Locken, die auf ihrem Kopf aufgetürmt waren, riesigen braunen Augen und einer roten Seidenbluse, die teuer und ein wenig rebellisch aussah. Sie warf alles aufs Bett und streckte ihre Hand aus.

„Gianna Moretti. Ich bin die Schwester. Die Nette. Lass dir von niemandem etwas anderes erzählen."

Isabella starrte auf ihre Hand. Dann, weil sie selbst in der Katastrophe gute Manieren gelernt hatte, schüttelte sie sie.

„Isabella."

„Ich weiß. Alle wissen es. Du bist heute Morgen die berühmteste Frau New Yorks." Gianna ließ sich neben ihr aufs Bett fallen und öffnete die Gebäckdose. „Cannoli. Rosa macht sie, wenn jemand stirbt oder heiratet. Heute hat sie eine doppelte Portion gemacht, also deckt sie wohl beides ab."

„Ich heirate nicht."

Gianna hielt inne, eine Cannoli halb auf dem Weg zum Mund. Ihr Blick glitt zur Zeitung auf dem Nachttisch, dann zurück zu Isabella. Ihr Ausdruck wurde weich.

„Oh, Schätzchen", sagte sie leise. „Hast du die Nachrichten gesehen?"

„Ich habe sie gesehen."

„Dann weißt du, dass die Polizei deinen Vater wegen Mordes sucht, was bedeutet, dass sie mit dir sprechen wollen. Und du weißt, dass Carlo Vitale letzte Nacht drei Männer vor unserem Tor stehen hatte. Und du weißt wahrscheinlich auch, dass du es nicht bis Manhattan schaffst, wenn du dieses Haus ohne den Namen meines Bruders verlässt." Gianna legte die Cannoli hin. „Ich sage das nicht, um dir Angst zu machen. Ich sage es, weil mir niemand die Wahrheit gesagt hat, als ich in deinem Alter war, und ich wünschte, er hätte es getan."

Isabella sah sie an. „Warum bist du freundlich zu mir?"

„Weil Dante es nicht sein wird." Gianna lächelte, aber es war ein trauriges Lächeln. „Er weiß nicht wie. Früher wusste er es. Er hat es vergessen."

Isabella dachte an den Mann in der Küche, der über eine Leiche stieg, als wäre sie ein Teppich. „Ich glaube nicht, dass er es vergessen hat. Ich glaube, er hat es nie gelernt."

„Du hast ihn nicht gekannt, bevor Luca starb."

„Wer ist Luca?"

Etwas schloss sich in Giannas Gesicht wie ein Fensterladen. „Unser Bruder. Er ist fort. Seit drei Jahren." Sie stand schnell auf und öffnete den ersten Kleidersack. „Okay. Kleider. Wenn du meinen Bruder heiratest, tust du es nicht in Rosas Pyjamas."

„Ich habe nicht zugestimmt."

„Noch nicht", sagte Gianna und hielt ein Kleid aus schlichter weißer Seide hoch. „Aber du bist klug. Das sehe ich. Und du hast die Rechnung gemacht."

Isabella hatte es getan. Sie hatte es die ganze Nacht getan, wach liegend und dem Regen lauschend.

Kein Geld. Kein Telefon. Keine Freunde, denen sie zutrauen konnte, sie nicht an den Höchstbietenden zu verkaufen. Ein Vater, der wegen Mordes gesucht wurde. Männer, die im Dunkeln warteten. Und eine einzige Tür, die offen vor ihr stand, bewacht von dem kältesten Mann, den sie je getroffen hatte.

Es war keine Wahl. Es war ein Käfig mit zwei Türen, und eine führte zu einem Grab.

„Ich möchte mit ihm sprechen", sagte sie. „Bevor irgendetwas geschieht."

Dantes Arbeitszimmer lag im Erdgeschoss am Ende des Ostflügels, ein langer Raum, gesäumt von Büchern und Fenstern, die auf den grauen, kabbeligen Sound blickten. Er saß hinter einem massiven Schreibtisch aus schwarzem Nussbaum mit einem Telefon am Ohr. Als Isabella hereinkam, sagte er etwas Kurzes auf Italienisch und legte auf.

„Du hast die Zeitung gelesen", sagte er.

„Hast du diese Geschichte lanciert?"

Seine Augenbraue, die mit der Narbe, hob sich leicht. „Warum sollte ich das tun?"

„Um sicherzustellen, dass ich nirgendwo anders hingehen kann."

Einen langen Moment sah er sie an, und sie glaubte, etwas wie Anerkennung über sein Gesicht huschen zu sehen.

„Nein", sagte er. „Aber es ist eine gute Frage. Jemand hat diese Informationen innerhalb von Stunden an die Presse gegeben. Jemand, der wollte, dass dein Vater beschuldigt wird und du Angst bekommst. Wenn ich herausfinde, wer, werde ich es dir sagen."

„Warum sollte ich dir glauben?"

„Weil ich dir gesagt habe, dass ich nicht lüge. Du wirst lernen, dass das stimmt." Er deutete auf den Ledersessel ihm gegenüber. „Setz dich. Du bist hergekommen, um zu verhandeln. Verhandle."

Sie setzte sich. Ihr Rücken war gerade. Ihre Hände lagen gefaltet in ihrem Schoß, um ihr Zittern zu verbergen.

„Wenn ich dich heirate", sagte sie, „habe ich Bedingungen."

„Nenne sie."

„Getrennte Schlafzimmer."

„Erledigt."

Sie blinzelte. Sie hatte einen Kampf erwartet. „Du fasst mich nicht an. Niemals, es sei denn, ich sage es."

„Erledigt."

„Ich will an der Suche nach meinem Vater beteiligt sein. Nicht in einem Zimmer eingesperrt und mir gesagt bekommen, was du entschieden hast. Ich will sehen, was du siehst. Ich will Zugang zu seinen Konten, zu allen Informationen, die du hast."

Das ließ ihn innehalten. Er musterte sie und tippte langsam mit einem Finger gegen den Schreibtisch.

„Du hast Forensische Buchhaltung an der Columbia studiert", sagte er. „Masterabschluss. Jahrgangsbeste."

Die Kälte kroch ihr den Nacken hinauf. „Woher weißt du das?"

„Ich weiß alles über die Menschen, die ich in mein Haus bringe." Er sagte es ohne Entschuldigung. „Erledigt. Du wirst sehen, was ich sehe. Wenn du die Zahlen deines Vaters besser lesen kannst als meine Buchhalter, dient das uns beiden."

„Und wenn wir ihn finden", sagte Isabella, „wenn du dein Geld und dein Ledger hast, will ich eine Scheidung. Innerhalb eines Jahres ab heute. Keine Verzögerungen, keine Bedingungen. Ich gehe frei."

Die Stille zog sich. Draußen schrie eine Möwe über dem Wasser.

„Ein Jahr", sagte Dante schließlich. „Wenn dein Vater gefunden wird."

„Ein Jahr, unabhängig davon."

„Wenn dein Vater nicht innerhalb eines Jahres gefunden wird, bist du immer noch in Gefahr, und wegzugehen wird bedeuten, in ein Grab zu gehen."

„Das ist meine Entscheidung."

Er betrachtete sie lange. Sie zwang sich, seinem Blick standzuhalten.

„Ein Jahr", stimmte er zu. „Unabhängig davon. Wenn du danach immer noch gehen willst."

„Das werde ich."

„Dann wirst du." Er lehnte sich zurück. „Jetzt habe ich eine Bedingung."

Da kommt es, dachte sie. Hier nennt er seinen Preis.

„Du belügst mich nicht", sagte Dante. „Nicht über irgendetwas. Nicht über deinen Vater, nicht über das, was du findest, nicht darüber, wohin du gehst. Du kannst mich hassen. Du kannst ein Jahr lang nicht mit mir sprechen. Aber du belügst mich nicht." Seine grauen Augen wurden sehr still. „Die letzte Person, die mich in diesem Haus belogen hat, ist tot. Ich möchte nicht, dass das noch einmal geschieht."

Sie wusste nicht, ob es eine Drohung war oder ein Geständnis. Vielleicht war es beides.

„Gut", sagte Isabella.

Ihre Finger streiften die Kette an ihrem Hals. Unter ihrem Hemd lag das Medaillon mit seinen drei geheimen Zahlen an ihrer Haut. Sie dachte daran, es ihm zu sagen. Sie dachte daran, wie schnell er es ihr wegnehmen würde.

Sie sagte nichts.

„Gut", echote Dante. „Wir heiraten heute um vier."

„Heute?"

„Die Vitales haben dich letzte Nacht mein Tor verlassen sehen. Sie wissen, dass du noch nicht mein bist. Jede Stunde, in der du unverheiratet bleibst, ist eine Stunde, in der sie behaupten können, du seist Freiwild." Er nahm wieder sein Telefon. „Gianna wird dir helfen, dich anzuziehen. Pater Benedetto wird die Zeremonie vollziehen. Trag Weiß."

„Ich trage kein Weiß."

Er sah auf. „Was möchtest du tragen?"

Die Frage stoppte sie. In vierundzwanzig Jahren hatte kein Mann sie je das gefragt.

„Grün", sagte sie.

Etwas bewegte sich im Winkel seines Mundes. Es war nicht ganz ein Lächeln.

„Dann trag Grün", sagte Dante Moretti.

Die Kapelle stand am Rand des Anwesens auf einer Anhöhe über dem Wasser, ein kleines Gebäude aus altem grauem Stein mit einem Schieferdach und einem runden Fenster aus Buntglas. Drinnen gab es nur acht Holzbänke, einen schlichten Altar und Kerzen. Hunderte von Kerzen. Jemand hatte jede einzelne angezündet, und die Luft schimmerte golden.

Isabella ging allein den Mittelgang hinunter.

Es war niemand da, der sie weggeben konnte. Gianna hatte es angeboten und das Angebot dann still zurückgezogen, als sie Isabellas Gesicht sah. Ihr Vater hätte es tun sollen. Ihr Vater stand auf der Titelseite jeder Zeitung im Staat.

Das Kleid war aus dunkelgrüner Seide, schlicht und lang, aus Giannas Schrank geliehen und von Rosas schnellen, stillen Fingern passend gemacht. Isabellas Haar hing lose über ihren Rücken. Sie trug keinen Schmuck außer dem Medaillon ihrer Mutter, das sie nun außen auf dem Kleid trug, denn es zu verstecken würde ihn nur dazu bringen, hinzusehen.

Die Gäste waren wenige. Gianna in der ersten Bank, schon weinend. Matteo Rossi neben ihr, der Isabella mit solcher Wärme anlächelte, dass sie fast zurücklächelte. Marco an der Tür, die Hände wie ein Soldat bei Aufmerksamkeit vor sich gefaltet. Rosa hinten. Sechs oder sieben Männer in dunklen Anzügen, die sie nicht kannte.

Und Dante, wartend am Altar.

Er trug Schwarz. Natürlich. Schwarzer Anzug, schwarze Krawatte, weißes Hemd, das dunkle Haar nach hinten gekämmt. Kerzenlicht fing die harten Ebenen seines Gesichts und die Narbe über seiner Braue ein. Er sah zu, wie sie auf ihn zuging, und sein Ausdruck veränderte sich überhaupt nicht, außer einmal, als sein Blick auf die grüne Seide fiel und dort einen halben Atemzug zu lange verweilte.

Sie blieb neben ihm stehen. Pater Benedetto, ein gebeugter alter Priester mit weichem sizilianischem Akzent, begann zu sprechen.

Isabella hörte das meiste davon nicht. Sie hörte ihren eigenen Herzschlag. Sie hörte den Wind gegen das Buntglasfenster. Sie hörte sich selbst „Ich will" sagen, mit einer Stimme, die weit entfernt klang, und sie hörte Dante es auch sagen, tief und sicher, als hätte er nie eine Sekunde daran gezweifelt.

Er schob ihr einen Ring an den Finger. Es war ein schlichter Reif aus dunklem Gold, schwerer als erwartet, alt und glatt abgetragen. Er passte perfekt.

Sie fragte nicht, woher er ihre Größe kannte.

„Du darfst die Braut küssen", sagte Pater Benedetto.

Isabella erstarrte. Diesen Teil hatte sie vergessen. Sie hatte getrennte Schlafzimmer und keine Berührung ausgehandelt, und sie hatte vergessen, dass eine Hochzeit mit einem Kuss endet.

Dante beugte sich nah. Seine Lippen hielten einen Zoll von ihrem Ohr entfernt.

„Du hast gesagt, ich darf dich nicht berühren, es sei denn, du sagst es", murmelte er, so leise, dass niemand sonst es hören konnte. „Also sag es, oder sag es nicht. Sie werden den Unterschied nicht erkennen."

Sie konnte es ablehnen. Er würde sich abwenden, und alle würden sehen, wie die kalte Moretti-Braut ihren Ehemann am Altar zurückwies. Die Vitales würden es bis zum Abend hören. Eine Ehe nur auf dem Papier, würden sie sagen. Keine echte Frau. Freiwild.

„Tu es", flüsterte sie.

Er küsste sie.

Sie hatte etwas Kaltes und Kurzes und Pflichtbewusstes erwartet, ein Siegel auf einem Vertrag. Es war kalt, für die erste Sekunde. Sein Mund war fest und vorsichtig gegen ihren.

Und dann war es überhaupt nicht mehr kalt.

Seine Hand kam an die Seite ihres Gesichts, nicht greifend, einfach ruhend, warm gegen ihren Kiefer. Etwas verschob sich. Der Kuss vertiefte sich um einen einzigen Grad, und Hitze schoss so plötzlich durch sie, dass sie schwankte. Ihre Finger packten das Revers seiner Jacke. Sie wusste nicht, ob sie ihn wegstoßen oder näher ziehen wollte.

Er löste den Kuss zuerst. Er zog sich langsam zurück, und für einen ungeschützten Moment sah sie sein Gesicht ohne die Maske. Seine Augen waren dunkel und erschrocken, als wäre er in einen Raum getreten, von dem er nicht wusste, dass es ihn gab.

Dann kehrte die Maske zurück. Er trat zurück und bot ihr seinen Arm.

„Signora Moretti", sagte er.

Gianna klatschte. Matteo klatschte. Die Männer in dunklen Anzügen klatschten. Isabellas Lippen brannten, und sie wollte, absurd, ihn ohrfeigen, und sie wusste nicht, warum.

Der Empfang war klein. Abendessen im langen Speisesaal, Rosas Lasagne, Wein von einem Weingut, das die Morettis offenbar in Sizilien besaßen. Matteo erhob ein Glas und hielt einen sanften, lustigen Toast darauf, wie Dante mit vier Jahren versucht hatte, eine Ziege zu heiraten. Gianna lachte, bis sie wieder weinte. Isabella schob das Essen auf ihrem Teller herum und spürte Dante neben sich wie ein Feuer, zu dem sie sich nicht umdrehen durfte.

Sie hatten gerade eine kleine Mandeltorte angeschnitten, als Marco aus dem Flur hereinkam und eine Schachtel trug.

Sie war in Silberpapier gewickelt mit einer weißen Satinschleife, die Art von Schachtel, die eine Kristallvase oder ein Set feiner Gläser enthalten könnte. Eine Karte steckte unter der Schleife.

„Am Vordertor abgegeben", sagte Marco. „Der Kurier sagte, es sei ein Hochzeitsgeschenk. Wir haben es gescannt. Keine Drähte, kein Pulver."

„Von wem?", fragte Dante.

Marco reichte ihm die Karte. Dante las sie, und die Temperatur im Raum schien um zehn Grad zu fallen.

Er hielt sie Isabella hin, ohne ein Wort.

Die Handschrift war elegant und altmodisch. Herzlichen Glückwunsch an die schöne Braut. Mit den Empfehlungen von Carlo Vitale.

„Öffne es", sagte Isabella.

„Isabella..."

„Es ist an mich adressiert. Öffne es."

Dante hielt ihren Blick einen Moment. Dann zog er die Schleife auf und hob den Deckel.

Drinnen, auf einem Nest aus weißem Seidenpapier, lag eine kleine Samtschachtel für einen Ring. Und daneben eine einzelne weiße Rose, deren Blütenblätter an den Rändern dunkel waren von etwas Getrocknetem und Braunem.

Isabellas Hand bewegte sich, bevor sie sich stoppen konnte. Sie öffnete die Samtschachtel.

Julians Verlobungsring starrte ihr entgegen. Der Platinring, den er seit der Nacht seines Antrags an einer Kette um den Hals getragen hatte, der, von dem er gesagt hatte, er würde ihn bis zu ihrer Hochzeit tragen. Er war mit Blut verkrustet.

Darunter lag eine gefaltete Notiz. Ihre Hände zitterten, als sie sie öffnete.

Sechs Worte, in derselben eleganten Handschrift.

Dein Vater ist der Nächste. Dann du.

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