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Kapitel 3

Penulis: Author Light
last update Tanggal publikasi: 2026-09-28 22:14:59

Iris’ Perspektive

Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass Mama sicher im Haus war, wandte ich mich zum Gehen.

Ehrlich gesagt hatte ich Bedenken, dass Ryder mich nach Hause fahren sollte. Er wartete draußen neben dem Auto. Ich seufzte tief und hatte vor, ein Taxi zu rufen und ihn höflich zu bitten, zu gehen.

„Na gut, Schatz. Du kommst mit mir.“

Das sagte Ryder, sobald ich mich ihm näherte.

Er stand an der Beifahrertür des schnittigen schwarzen SUVs, seine große Statur wirkte einschüchternd.

Ich blinzelte.

„Hä? Wohin?“

„Na zu mir natürlich. Hast du schon gefrühstückt? Es ist schon nach Mittag. Nennen wir es Brunch. Hast du keinen Hunger?“

Er öffnete mir die Tür, damit ich einsteigen konnte.

Als ich mich nicht rührte, drehte er sich um und zog seine buschigen Augenbrauen hoch.

„Schatz?“

Ich merkte, dass ich den Mann einfach nur anstarrte.

Plötzlich benahm er sich ganz freundlich, als wären wir … was? Ein Paar?

Er hatte mir die ganze Fahrt über das Leben schwer gemacht, mich mit diesen Blicken und Bemerkungen geärgert, und jetzt das?

Ich verschränkte die Arme vor der Brust.

„Das kann doch nicht dein Ernst sein.“

Ja, genau das war es. Er machte wieder Witze.

Er blinzelte, ohne den Blick von mir abzuwenden.

„Was meinst du damit, Schatz?“

Schatz?

Wie konnte er mich nur so beiläufig so nennen?

Eine Welle der Frustration überkam mich. Ich musste ihn daran erinnern, dass das, was letzte Nacht passiert war, nichts zu bedeuten hatte.

Ich atmete scharf aus und sagte sanft: „Ich weiß nicht, warum du denkst, wir wären einander etwas schuldig. Ich meine, nur weil wir miteinander geschlafen haben …“

Ich presste meine Lippen zu einer schmalen Linie zusammen und holte noch einmal tief Luft, bevor ich fortfuhr.

„Das bedeutet gar nichts, Ryder.“

So. Jetzt hatte ich es ihm klar und deutlich gesagt.

Sein Gesichtsausdruck veränderte sich nicht. Diese grauen, durchdringenden Augen musterten mich einfach nur aufmerksam.

Einen Moment lang schwieg jeder von uns.

Die Nachmittagsbrise streifte mein Gesicht, doch sie konnte die Hitze, die sich in mir aufbaute, nicht lindern.

Er ließ die Autotür los und machte einen bedächtigen Schritt auf mich zu.

„Glaubst du das wirklich?“

Ich straffte die Schultern und versuchte, seinem Blick standzuhalten.

„Ja.“

„Ich habe es versucht, Iris. Ich habe es wirklich versucht …“

Seine Augen verengten sich leicht, bevor er ausatmete. Es war, als hätte er sich endlich entschlossen, etwas nicht länger zurückzuhalten.

„Weißt du, als ich dich das erste Mal hereinkommen sah, war ich sofort wie besessen von dir.“

Er gestand es, während sein Blick sich mit erschreckender Intensität in meinen bohrte.

Dann lachte er humorlos auf.

„Sie ist eine verheiratete Frau, Ryder“, sagte ich mir immer wieder. „Sie gehört zu Damian.“

Sein Kopf neigte sich leicht zur Seite.

„Aber trotzdem – jedes Mal, wenn ich merkte, dass irgendein Typ dich ansah, fühlte es sich an, als würde mir jemand die Luft direkt aus der Brust reißen.“

Sein Gesichtsausdruck verhärtete sich.

„Du hast mich völlig und hoffnungslos ruiniert, und ich kann nicht mehr so tun, als ob nichts wäre.“

Das neckische Lächeln, das er den ganzen Nachmittag über getragen hatte, war verschwunden.

Was?

Er meinte es absolut ernst.

Unfähig, das Gehörte zu verarbeiten, stand ich regungslos da, die Lippen leicht geöffnet, während mein Herz gegen meine Rippen hämmerte.

Ich hatte keine Ahnung, was er als Nächstes tun würde.

„Aber ich habe es satt, so zu tun, als ob.“

Seine Finger streckten sich aus, überraschend sanft, als seine Fingerknöchel über meine erhitzte Wange strichen.

Seine Augen flackerten, als er mit einer Stimme flüsterte, die mir die Knie weich werden ließ.

„Du verdienst jemanden, der besser zu dir passt. Jemanden, der dich wirklich sieht … und der nicht zögern würde, alles niederzubrennen, nur um dich warm zu halten.“

Er beugte sich noch näher zu mir, sein warmer Atem streifte meine Lippen.

„Lass dich von Damian scheiden. Verlass ihn, Iris … und heirate mich.“

Ein leises Keuchen entfuhr mir.

Meine Gedanken gerieten völlig außer Kontrolle.

War er völlig verrückt?

Die Dreistigkeit seiner Worte ließ mich tatsächlich bitter lachen.

„Nein.“

Die Antwort kam ohne zu zögern.

Mit zitternden Händen stieß ich mich gegen seine breite Brust und zwang mich, mich von ihm zu lösen, während ich ungläubig lachte.

„Nein, Ryder. Bist du verrückt? Niemals!“

Ryder wirkte angesichts meiner scharfen Ablehnung nicht verärgert.

Stattdessen huschte ein langsames, selbstbewusstes Lächeln über seine Lippen. Die gefährliche Sanftheit in seinen Augen wurde noch tiefer.

Er machte einen weiteren Schritt auf mich zu, beugte sich näher zu mir, während sein Daumen sanft über meine Unterlippe strich.

„Du weist mich so schnell zurück, Iris“, murmelte er mit sanfter, ruhiger Stimme. „Aber wir beide wissen, dass du nicht zu Damian gehörst.“

„Ich bin seine Frau, Ryder. Damit hat sich’s“, sagte ich kühn.

„Wirklich?“, fragte Ryder leise.

Er nahm seine Hand von meinem Gesicht, wich aber immer noch nicht zurück.

„Dann lass uns ein Spiel spielen. Wir schließen eine Wette ab.“

Verwirrt blickte ich zu ihm auf und wiederholte: „Eine Wette?“

„Ja, Schatz.“

Ryder klang absolut selbstsicher.

„Drei Tage. Innerhalb von drei Tagen wirst du diejenige sein, die mich als Erste anruft. Und ich werde auf dich warten.“

Ein plötzlicher Funke der Wut loderte in mir auf.

Wie konnte er nur so arrogant sein?

„Ich werde dich nicht anrufen. Nicht in drei Tagen, niemals.“

„Dann hast du nichts zu verlieren, meine Süße“, entgegnete Ryder gelassen.

Er hielt einen Finger hoch, und die Aufregung in seinem Gesicht wuchs.

„Wenn ich gewinne und du mich zuerst anrufst, musst du eine Sache tun, um die ich dich bitte. Alles, was ich will.“

Für einen Moment schwirrten mir Gedanken durch den Kopf, was ein gefährlicher Mann wie Ryder wohl verlangen könnte.

„Aber“, fuhr er fort, wobei seine Stimme zu einem tödlichen Flüstern sank, „wenn du gewinnst und drei Tage ohne ein Wort vergehen, dann wird die letzte Nacht in der Bar für immer ausgelöscht sein. Wir tun so, als wäre nichts passiert. Und ich werde dich nicht mehr belästigen.“

Natürlich war das absurd.

Aber andererseits war das meine Chance, diese lästigen Schuldgefühle verschwinden zu lassen.

Ich musste mich lediglich drei Tage lang von ihm fernhalten, und mein Fehler wäre getilgt.

„Na gut“, antwortete ich. „Ich nehme die Wette an. Ich werde dich nicht anrufen, Ryder.“

Ryder lächelte, und ein dunkler, attra

ktiver Ausdruck huschte über sein Gesicht.

Er trat einen Schritt zurück und öffnete schließlich die Autotür.

„Das werden wir noch sehen, Schätzchen. Komm schon, steig ein.“

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