Chapter: chapter 7Zenayas POV„Was meinst du mit Militär-Rudel?“ Meine Brauen zogen sich vor Verwirrung zusammen. Etwas stimmte nicht. War dieses Rudel nicht wie jedes andere normale Rudel?Ich schloss die Augen fest und versuchte, mich zu beruhigen. Obwohl ich leise Geräusche von draußen hören konnte, war ich immer noch neugierig, was für ein Rudel ich hierhergekommen war. Alles an diesem Ort schien anders als das, was ich gewohnt war, und die wenigen Informationen, die ich bisher bekommen hatte, machten mich nur noch neugieriger.Ich erhob mich langsam vom Boden und ging zum Fenster, um einen Blick nach draußen zu werfen und zu sehen, was vor sich ging. Vielleicht würde ich dann verstehen, warum sich dieser Ort so anders anfühlte.Aber bevor ich das Fenster erreichen konnte, flog die Tür zum Zimmer plötzlich weit auf und ließ mich erneut erschrecken.Was will er jetzt?Ich drehte mich langsam um, mein Körper spannte sich an, während ich zum Türrahmen blickte, nur um zwei Frauen dort stehen und mich b
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Chapter: Chapter 6Zenaya POVIch rückte amüsiert zurück und beobachtete ihn genau. Ein kleines Lächeln zuckte an den Mundwinkeln, und ich hätte beinahe laut gelacht. Er muss gedacht haben, ich sei irgendein Witz, denn ich verstand ihn ehrlich gesagt nicht.Wer bildete er sich ein, zu sein? Was bildete er sich ein, zu sein?Mir zu sagen, ich könnte was sein? Seine persönliche Schlampe?Er muss Witze machen.Mein Amüsement verblasste langsam und wurde durch einen kalten Blick ersetzt, während ich ihn anstarrte. Sein Bruder hatte mich all die Jahre benutzt, und jetzt würde niemand mehr in der Lage sein, mich zu benutzen. Nicht er. Niemand.Ich hob die Lippen zu einem spöttischen Lächeln und hielt seinen Blick, ohne zu zucken.„Du musst Witze machen. Ich will dieses Rudel verlassen“, sagte ich, meine Stimme ruhig, aber fest.Ich erwartete, dass er ausrastet. Ich erwartete Wut, vielleicht sogar Zorn, der über sein Gesicht huscht.Stattdessen lächelte er.Es war kein warmes Lächeln. Es war kalt, beunruhigend
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Chapter: Chapter 5Kapitel 5Ronan hat einen Zwillingsbruder? Wie kommt es, dass ich nie davon wusste?Wie war das überhaupt möglich? Mein Magen sank. All die Jahre hatte er mich im Dunkeln gelassen. Nach allem, was er mir erzählt hatte, war er ein Einzelkind.Ein bitteres Schnauben entwich meinen Lippen.Dieser Hund, Ronan. Vielleicht hatte er sogar seinen eigenen Bruder verraten.Gerüchte hatten sich schon immer im Rudel verbreitet und ihn als den Teufel in Verkleidung bezeichnet, aber ich hatte ihnen nie geglaubt. Ich war eine Närrin gewesen, geblendet von der Illusion seiner Liebe.Wenn ich nur die Zeit zurückdrehen könnte … Ich würde ihm einen Dolch direkt durch die Augen treiben.Sie glauben, sie haben gewonnen?Nein. Dieses Spiel hat gerade erst begonnen.Ich werde sie dafür bezahlen lassen. Ich werde ihre Namen durch den Schmutz ziehen, bis ihnen nichts mehr bleibt.Schnapp!Das scharfe Fingerschnippen riss mich aus meinen Gedanken.Mein Blick hob sich und traf auf ein Paar auffälliger smaragdgr
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Chapter: Chapter 4Kapitel 4Ich kannte diese Stimme. Es war nicht die Stimme von jemandem mit guten Absichten. Ich war durch unzählige Rudel gereist und hatte Kräuter und Briefe ausgeliefert. Ich war schon zuvor auf Abtrünnige getroffen – hatte gegen sie gekämpft, war von ihnen verletzt worden und hatte sie sogar getötet.Das war die Stimme eines abtrünnigen Werwolfs … oder eines Menschenhändlers.Ohne mich umzudrehen, rannte ich in den Wald. Er nahm die Verfolgung auf.Ein hungriges Knurren ertönte hinter mir, begierig auf die Jagd. Meine Instinkte hatten recht.EIN ABTRÜNNIGER WERWOLF.Ich rannte tiefer in den Wald hinein und ignorierte die Blätter, die gegen meine Haut peitschten. Meine Füße stampften auf die vom Regen durchnässte Erde und ließen schlammiges Wasser an meinen Beinen hochspritzen.Der Boden war rutschig, aber es kümmerte mich nicht.„Du kannst nicht vor mir davonlaufen, Cupcake. Zäher Mensch.“ Die sarkastische Stimme des Abtrünnigen ertönte knurrend hinter mir. Meine Augen weiteten si
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Chapter: Chapter 3Kapitel 3Sobald diese Worte seine Lippen verließen, spürte ich es – die brennende Qual, den Schmerz der Zurückweisung. Es begann in meiner Brust und wanderte dann langsam zu meinem Magen. Ein Schrei riss aus meiner Kehle, mein Herz hämmerte gegen meine Rippen, und ich dachte, es würde explodieren.Meine Nägel kratzten über den Marmor. Jeder Atemzug fühlte sich an wie Glassplitter, die meine Lungen durchschnitten.Dunkle Adern krochen unter meiner Haut hervor. Die schwarzen Adern krochen meine Arme hinauf und meine Beine hinunter, bis etwas in mir zerbrach.Das Band!Aber all das war mir in diesem Moment nicht wichtig, nicht bis ich es spürte – meine Wölfin löste sich langsam von mir. Ich streckte meine Hände nach ihr aus, damit sie zu mir zurückkam, bei mir blieb, aber sie blieb stehen, drehte sich langsam zu mir um und verschwand in der Luft.„Neinooooo!“, schrie ich, und all der Schmerz, den ich gespürt hatte, war verschwunden und durch Leere ersetzt worden.Ich hatte mein Kind ver
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Chapter: Chapter 2Kapitel 2In meinem ganzen Leben hätte ich niemals geglaubt, dass Ronan, der mir endlose Zuneigung gezeigt hatte, mir einen Dolch in die Brust stoßen würde – nicht nur mit irgendjemandem, sondern mit meiner Schwester, von der er behauptet hatte, sie zu hassen!Die Schwester, die ich niemals hätte bemitleiden sollen, als ihr Gefährte sie vor sieben Jahren aus seinem Rudel warf.Ich hätte es wissen müssen. Wann immer ich versuchte, sie wegen ihrer betrügerischen Taten hinauszuwerfen, sagte Ronan mir immer, ich solle Mitleid mit ihr haben. Wie konnte ich das alles nicht sehen? Wie konnte ich ihre Affäre nicht bemerken?Es fühlte sich wie eine Ohrfeige an. Der Schock hatte jede noch verbliebene Kraft aus meinem Körper gezogen. So sehr ich auch versuchte, die Tränen zurückzuhalten, ich konnte es nicht.Ich schniefte, meine Augen auf Ronan gerichtet, dessen Augen mich voller Abscheu anstarrten.„Zenaya, du hättest das nicht auf diese Weise herausfinden sollen, aber du hast dich ausgerechnet
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Chapter: Chapter 5Calistas POVVorsichtig machte ich mich auf den Weg zu meinem Spind und hielt den Kopf so tief wie möglich. Ich wollte auf keinen Fall dabei erwischt werden, wie ich irgendwelche zufälligen Abs anstarrte. Als ich meinen Spind erreichte, holte ich tief Luft und ließ die Gespräche um mich herum in den Hintergrund treten.Wie zum Teufel sollte ich das überleben?Ich öffnete den Spind langsam. Drinnen lagen mein Trainingstrikot, Helm, Schulterpolster, Ellbogenpolster, Hockeyhandschuhe, Hockeyhose, Schienbeinschoner und der Rest meiner Ausrüstung, alles ordentlich arrangiert. Toll… und wie sollte ich mich jetzt vor all diesen Typen umziehen?Ich griff schnell nach meinem Trikot und schloss den Spind, aber in dem Moment, als ich mich umdrehte, zuckte ich beinahe zusammen. Ein blondhaariger Typ mit auffälligen blauen Augen stand nur wenige Zentimeter von mir entfernt, seine scharfe Kieferlinie und die perfekt geformten Züge ließen ihn aussehen, als wäre er direkt aus einem Magazin gekommen.
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Chapter: Chapter 4Calistas POVMein Herz sank. Das würde viel schwieriger werden, als ich mir vorgestellt hatte.Er ging, und ich legte meine Tasche langsam auf das linke Bett. Neben dem rechten Bett stapelten sich bereits ein paar Gepäckstücke, also schätzte ich, dass dieses hier meins war. Ich holte tief Luft, mein Herz pochte gegen meine Brust. „Mama, ich tue das für dich“, flüsterte ich.Bang!Die Tür flog plötzlich auf, und ein Mann schritt hinein, sein Ausdruck kalt und arrogant. Sein rabenschwarzes Haar war an den Seiten ordentlich gestutzt, während ein paar seidige Strähnen über die Stirn fielen und ein Gesicht einrahmten, das so verheerend attraktiv war, dass es jeden zum Stehen und Starren bringen konnte. Seine scharfe Kieferlinie, die perfekt geformte Nase, die durchdringenden smaragdgrünen Augen und die natürlich rosa Lippen verstärkten nur sein markantes Aussehen. Er trug eine enge schwarze Lederjacke, schwarze Hosen und polierte Stiefel, die Reichtum und Autorität schrien.Ich verengte di
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Chapter: Chapter 3Calistas POV„Bist du verrückt?“ schrie Bella, Entsetzen blitzte über ihr Gesicht, aber ich blieb sitzen, die Hände um die Ränder meines Mantels geklammert.„Niemand wird meine Meinung ändern. Ich werde dieses Spiel spielen. Es ist der einzige Weg, wie ich Mama retten kann.“„Bella, das ist die einzige Option, die ich habe. Bitte versuch, mich zu verstehen.“„Um Himmels willen, es ist verdammt gefährlich! Was, wenn sie herausfinden, dass du kein Junge bist? Was wirst du dann tun?“ Sie fuhr sich frustriert durchs Haar. „Das Training dauert drei Monate. Wie willst du das überleben? Ein Junge zu sein ist nicht einfach, und du brauchst einen Ausweis.“Ich stand von meinem Platz auf und faltete die Hände. „Es ist ein Tryout. Ein Ausweis wird nicht verlangt. Sie fragen nur nach grundlegenden Informationen, und es sind nur drei Monate. Danach beginnt das Haupttournament. Mein Team muss gewinnen.“Ich seufzte und nahm sanft ihre Hände. „Bella, das ist der einzige Weg.“„Wovon redest du? Verkl
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Chapter: Chapter 2Calistas POVIn dem Moment, als unser Auto quietschend vor dem Stadtkrankenhaus anhielt, riss ich die Tür auf und rannte hinaus, ohne auch nur zu prüfen, ob Bella oder Onkel Max hinter mir waren. Mama hatte das Versprechen gebrochen, das sie mir gegeben hatte, aber das spielte keine Rolle mehr. Ich brauchte nur, dass sie überlebte. Ich konnte sie nicht verlieren, nicht jetzt.Ich hatte meinen Vater vor fünf Jahren durch Glücksspiel verloren, und Mama konnte die Trauer nicht verkraften. Irgendwann fand sie Trost in Alkohol und Drogen. Sie dachte, sie würden den Schmerz betäuben, aber stattdessen machten sie sie langsam zur Süchtigen. Jahrelang kämpfte sie darum, frei zu werden, während ich mich in den Schlaf weinte und zusah, wie die Frau, die mich großgezogen hatte, sich selbst zerstörte.Ich stürmte durch die Krankenhaustrüren, meine Augen suchten fieberhaft, bis ich das Schild mit ICU entdeckte, gerade als eine blondhaarige Krankenschwester herauskam, eine Akte an die Brust gepresst
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Chapter: Chapter 1Calistas Pov„40 Millionen Dollar!!?“ schrie ich aus voller Kehle, meine Stimme hallte durch die kalte, verlassene Straße. An diesem Punkt war mir meine Sicherheit egal.Bella, deren Zeigefinger um die Zigarette gewickelt waren, nahm den letzten Zug und stampfte sie aus, quetschte sie mit ihrem Stiefel.„Schlampe, es ist verdammt noch mal 10 Uhr abends in Bernstein, halt die Klappe“, stöhnte sie irritiert.Ich schenkte ihrem sinnlosen Geschimpfe nicht wirklich Aufmerksamkeit. Meine Augen klebten immer noch an dem alten, schäbig aussehenden Poster, das ich von der Wand gerissen hatte.„Gib her“, Bella riss es mir aus den Händen und schnaubte verächtlich.„Nutzlose Schlampen“, entwich ihr ein bitteres Lachen.„Das Preseason-Training hat offiziell begonnen, und alle Augen waren auf die ultimative Belohnung gerichtet – ein Preisgeld von 40 Millionen Dollar für die Champions.“ Langsam glitt das Papier aus ihren Händen, und ein Keuchen entwich ihrer Kehle.„Warum haben Männer so viel Glück?
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Chapter: Chapter 5Rhea POVIch wachte vom Geräusch meines Telefonweckers auf und setzte mich abrupt im Bett auf. Einen Moment lang starrte ich durch den ungewohnten Raum, bevor ich mich erinnerte, wo ich war.Gestern, als mir meine Wohnung in der Einrichtung gezeigt worden war, war ich völlig überwältigt davon, wie luxuriös und geräumig sie war. Das Kingsize-Bett, moderne Vorhänge, teure Möbel und der riesige Kleiderschrank ließen es eher wie eine Hotelsuite wirken als wie ein Zimmer, das von einem Hockey-Club gestellt wurde.Ich ging zum Kleiderschrank und zog ihn auf, nur um zu erstarren.Er war bereits mit Damenkleidung gefüllt – Blusen, Hosen, Kleider, Jacken und sogar ein paar Paar Schuhe ordentlich am Boden arrangiert.Ich strich mit den Fingern über eines der Kleider, die Augenbrauen hoben sich vor Überraschung. Ich hatte keine Ahnung, wer das alles arrangiert hatte, aber anscheinend hatte Kingsbridge an alles gedacht.Nachdem ich ein Outfit ausgesucht hatte, ging ich zum Spiegel und starrte auf
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Chapter: Chapter 4Ashers POVIch stieg aus meinem BMW und knallte die Tür hinter mir zu, der Kiefer angespannt, als ich in mein Penthouse stürmte.Was zum Teufel hatte ich gerade getan?Die private Lounge war der erste Ort, der mir in den Sinn kam. Ich stampfte darauf zu, meine Schuhe klackten auf dem Glas-und-Marmor-Boden.In dem Moment, als ich eintrat, entdeckte ich Marcus, meinen Assistenten, der mit verschränkten Armen am Fenster stand.„Das muss ein Scherz sein, Asher. Was zum Teufel hast du getan?“Ich ignorierte ihn völlig und ging zum Tisch. Ich schenkte mir ein Glas Whiskey ein, bevor ich auf die Couch sackte.„Was zum Teufel hätte ich tun sollen?“ fragte ich flach und nahm einen Schluck. „Warum hast du mir nicht gesagt, dass die Reporter im Aufzug auf mich warten?“Marcus starrte mich ungläubig an.„Woher sollte ich wissen, dass diese Bastard-Reporter dir zur Einrichtung gefolgt sind? Und außerdem hättest du einfach weggehen sollen!“Ich senkte mein Glas.„Und sie mich mit diesen Fragen in d
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Chapter: Chapter 3Rheas POVIch stand dort schockiert und starrte auf den Mann, der vor mir kniete. Der berühmte NHL-Star lag tatsächlich auf einem Knie vor mir und bat mich, seine Freundin zu sein.Passierte das wirklich?Ich konnte nicht verstehen, warum alles so schnell ging. Die Kameras der Reporter blitzten wiederholt um uns herum, ihre Stimmen vermischten sich zu einem Meer aus Flüstern und Gemurmel, während ich auf ihn hinunterstarrte.Wie sollte ich zustimmen, seine Freundin zu sein, wenn ich ihn kaum kannte?Doch seine grünen Augen blieben auf die meinen gerichtet, erfüllt von einer Zuneigung, die so überzeugend war, dass mein Herz nervös pochte.Dann drifteten meine Gedanken zurück zu Piper.Er hatte mich nutzlos genannt. Er hatte mir gesagt, ich sei nicht genug.Vielleicht war das meine Chance, ihn jedes Wort bereuen zu lassen.Ich schluckte schwer, bevor ich langsam nickte.„Ja, ich werde deine Freundin sein“, sagte ich, die Worte fühlten sich seltsam schwer auf meinen Lippen an.Was hatte
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Chapter: Chapter 2Rheas POVIch wusste nicht, wie lange ich geweint hatte. Ich schluchzte so heftig, dass meine Tränen das Kissen durchtränkten, meine gebrochenen Schreie hallten durch die Wohnung, die ich für mich selbst gemietet hatte.Zum Glück hatte ich diesen Ort behalten.Selbst als ich Piper mit jedem Teil von mir liebte, hatte er mich überredet, vollständig bei ihm einzuziehen. Aber ich hatte es nie getan.Und jetzt, allein in meiner Wohnung mit zerbrochenem Herzen, merkte ich, dass es gut war, dass ich mich von meiner Liebe zu ihm nicht völlig hatte blenden lassen.Ich wusste nicht, wie lange ich geweint hatte, aber es waren Stunden. Mein Kopf pochte, und mein gebrochenes Herz auch. Mein Telefon summte ständig mit Anrufen von Felicia, aber meine Seele fühlte sich zu schwer an, um mich überhaupt vom Bett zu bewegen.Die Szene von Piper und Emily spielte sich immer wieder in meinem Kopf ab. Ich vergrub das Gesicht im Kissen und schrie, ließ den ganzen Schmerz und die Wut in mir heraus.„Ich verf
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Chapter: Chapter 1Rheas POV„Ich kann nicht glauben, dass er dir das antut! Nach all den Opfern, die du für ihn gebracht hast!“ schnappte Felicia, ihre Stimme voller Hass.Aber ich hörte nicht zu.Meine Augen klebten an dem zitternden Telefon in meinen Händen, während ich auf Pipers Instagram-Beitrag starrte.Die Bildunterschrift lautete: „Sie ist alles, von dem ich nie wusste, dass ich es brauche.“Nach allem, was ich für ihn getan hatte? Nach all den Versprechen, die er mir gemacht hatte? Er hatte versprochen, dass wir in zwei Monaten heiraten würden.Und er hatte die Frechheit, über Emily zu posten – das schöne, berühmte Gesicht, das ich in Hockey-Magazinen und in den sozialen Medien überall gesehen hatte, die Frau, die jeder Hockey-Fan zu verehren schien.Und jetzt stand sie neben meinem Verlobten, lächelte, während sein Arm um ihre Taille lag.„Die Tatsache, dass ihr euch nicht einmal getrennt habt, ist noch überraschender!“Ich senkte langsam das Telefon, Tränen verwischten meine Sicht, während i
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