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Schwelle

작가: Promise great
last update 게시일: 2026-09-14 06:28:36

Kapitel 86 – Schwelle

Jonathan Pov

Die Wohnung war dunkel, als wir eintraten. Ich schloss die Tür hinter uns durch Gewohnheit mehr als gedacht, das leise Klicken klingt lauter, als es in der Stille hätte sein sollen. Vivienne machte kein Licht an. Sie ließ ihre Schuhe einfach an der Wand fallen, drehte sich um und ging rückwärts ins Wohnzimmer, wobei ihre Augen immer noch auf mich gerichtet waren. Das Stadtglühen durch die hohen Fenster reichte aus - hellblaue und goldene Streifen über den Bo
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    Kapitel 136 – Sechzehn MinutenJONATHAN (Perspektive)„Welcher Schlüssel?“, fragte ich.Margot deutete auf meinen Mantel. „Der eiserne. Der von deinem Großvater.“Ich holte ihn hervor. Im Licht der Lampe wirkte er kleiner als im Tresor – ein schlichtes, narbiges Stück Metall mit abgenutztem Griff und der eingestanzten Zahl 417. Ich hatte ihn nun schon zehn Stunden bei mir, und doch erwartete ich insgeheim immer noch, dass er in meiner Hand zu Staub zerfallen würde.„Der graue Schlüssel liegt in einem Beweismittelbeutel im Hafen von Brancaster“, sagte Okoro. „Calloway hielt ihn in der Faust, als wir ihn festnahmen. Falls Sie jetzt sagen wollen, dass man alle drei braucht, Dr. Foster, dann haben wir ein Problem.“„Nein, braucht man nicht. Sehen Sie sich das Telefon an.“Okoro hob es mit zwei behandschuhten Fingern auf und drehte es um. Auf der Rückseite, direkt unter dem Gehäuse, befand sich ein winziges Messingplättchen – ich hätte es für eine Herstellerkennzeichnung gehalten. In seine

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    Kapitel 135Die Frau in der VorratskammerJONATHAN (Perspektive)Okoro hatte ihre Waffe bereits erhoben, noch bevor die Stimme verstummt war. Zwei Beamte richteten ihre Taschenlampen auf die Tür der Vorratskammer; der Lichtkegel erfasste eine Frau, die aus der Dunkelheit trat. Sie hatte die Hände erhoben, die Handflächen nach außen gewandt – wie jemand, der gerade eine lange Darbietung beendet hat.Sie war in den Fünfzigern, von zierlicher, gepflegter Gestalt, mit kurzem grauem Haar und einem Gesicht, das einem sofort wieder aus dem Gedächtnis entgleitet. Sie trug einen dunkelblauen Mantel und praktische Schuhe. Um den Hals hing ein Schlüsselband, das in ihren Kragen gesteckt war – als hätte sie völlig vergessen, dass es dort war.„Bitte nicht“, sagte sie. „Ich bin der harmloseste Mensch in diesem Haus. Ich stehe schon seit vierzig Minuten in einem Schrank.“„Name“, sagte Okoro.„Margot Foster.“ Sie sagte es ganz schlicht. „Dr. Margot Foster, um es förmlich auszudrücken. Ich bin seit

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    Kapitel 134Die DosisJONATHAN (Perspektive)Mein Vater trat vor mich, noch bevor ich begriff, dass er sich überhaupt bewegt hatte. Nach siebenundzwanzig Jahren war dies die erste Handlung, die er vollzog – und ich spürte sie in meinen Rippen wie einen blauen Fleck.„Marcus“, sagte ich über seine Schulter hinweg. „Du warst hinter uns.“„Das war ich.“ Marcus blieb an der Türschwelle stehen; im Schein des Lichts wirkte sein Gesicht eingefallen. „Ich habe Okoros Leuten gesagt, ich würde vorausgehen und sicherstellen, dass der Weg frei ist. Das war gelogen. Ich musste hier sein, bevor irgendjemand sonst eintrifft.“ Er hob die Mappe ein Stück an. „Ich bin nicht bewaffnet und bin nicht hier, um jemandem zu schaden. Ich brauche nur fünf Minuten.“„Das Auto auf dem Weg“, sagte mein Vater. „Warst du das?“„Ich bin den Weg gekommen, den auch meine Mutter immer genommen hat. Hinter dem See gibt es einen Wirtschaftsweg.“ Er schluckte. „Mr. Hale, Sie wissen, wer ich bin.“„Imeldas Junge.“ Die Stim

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    Kapitel 133Die Stimme am anderen Ende der LeitungJONATHAN (Perspektive)Ich sagte nichts. Ich konnte nicht. Siebenundzwanzig Jahre voller Trauer hatten sich in meiner Brust wie Beton verfestigt – und die Stimme am anderen Ende der Leitung hatte nun einen Riss mitten hindurch geschlagen.„Jonny“, sagte mein Vater noch einmal, ganz sanft. „Bist du noch da?“„Ja.“ Es klang nur wie ein heiseres Krächzen.„Gut. Leg nicht auf. Ich weiß, du möchtest es, und ich würde es dir nicht verübeln.“ Im Hintergrund war leise das Plätschern von Wasser zu hören, irgendwo rief ein Vogel. „Ich habe mir das jahrelang zurechtgelegt, aber nichts davon hat wirklich geholfen. Also sage ich es einfach direkt: Ich lebe. Es tut mir leid. Und ich bin nicht der Mann, der euch die ganze Woche über in Angst versetzt hat.“Okoro drehte sich auf dem Vordersitz um und formte lautlos mit den Lippen: *Halt ihn im Gespräch.* Sie hielt selbst ein Telefon am Ohr und gab Informationen an jemanden weiter. Neben mir war Catal

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  • Für Entschuldigungen ist es zu spät.   Leute da

    Kapitel 5Catalina„Gehen Sie zurück und lassen Sie mich herein. Nur sie kann mich richtig verarzten.“„Boss, Ihr Vater hat uns strenge Anweisungen gegeben. Sie dürfen diesen Flügel nicht ohne Catalinas Erlaubnis betreten.“„Ich bin immer noch der Boss dieses Anwesens. Gehen Sie mir aus dem Weg, be

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    Kapitel 4Catalina„Catalina? Bitte öffne deine Augen. Sieh mich einfach an. Versuch, dich zu konzentrieren.“Ich öffnete die Augen. Das Erste, was ich sah, war eine blendend weiße Decke. Das gleichmäßige Piepen eines Herzmonitors hallte laut in dem kleinen Zimmer wider. Ich drehte den Kopf leicht

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