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All Short Stories & Novels

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Der geheime Bildschirm meines eiskalten Bosses - All novels & stories
Liora Z
Mein eiskalter Mafiaboss Don Cassius riss mein Gemälde in Stücke. Vor den Augen aller Anwesenden. Ich musste meinem Frust Luft machen. Also schickte ich meinem Sugar Daddy aus dem Darknet ein Foto meiner Beine in Netzstrümpfen. „Willst du von deiner Herrin mit Füßen getreten werden? Fass dich für mich an. Sofort.“ Ich blickte auf. Cassius – normalerweise ein unnahbarer Eisberg im maßgeschneiderten Anzug – schluckte schwer. Seine Ohren färbten sich dunkelrot. Neugierig schielte ich auf sein Handy. Mein Foto. Mein dreckiger Befehl. Beides flimmerte auf seinem Display. Heilige Scheiße. Eis schoss mir durch die Adern. Mein verdammter Daumen verrutschte ... und drückte auf die Taste für den Videoanruf.
Vier Perversen im Mitternachtsbus - All novels & stories
Mira
„Nein, bitte nicht ... Vier sind zu viel. Das halte ich nicht aus.“ Mitten in der Nacht drückten mich die vier Arbeitskollegen meines Mannes Hayden Quintero im Bus auf den Sitz und rissen mir gewaltsam die Beine auseinander. Der Mann vor mir zog seinen Gürtel heraus und schlug damit hart auf meinen prallen Hintern. „Beine auf! Eine Frau wie du sollte uns ein paarmal richtig befriedigen.“ Dann riss er mit einem einzigen Ruck mein bereits durchnässtes Höschen entzwei.
Die verratene Donna - All novels & stories
Lucky
Am Tag meiner Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung erfuhr ich, was mein Mann, der Don, für mich vorgesehen hatte. Kein Nachsorgepaket fürs Wochenbett – sondern ein Schwangerschaftsabbruch. Zuerst hielt ich es für eine Verwechslung und wollte ihn schon damit aufziehen. Da sprach Vincenzo mit ausdrucksloser Stimme. „Ich habe mich nicht vertan. Ich muss dir etwas gestehen.“ „Ich habe eine andere Frau. Sie ist ein gutes Mädchen. Sie will keinen Titel und dir auch nicht deinen Platz als Donna streitig machen.“ „Aber sie ist vor Kurzem schwanger geworden. Ich habe sie schon genug leiden lassen. Ich kann nicht zulassen, dass auch ihr ungeborenes Kind leidet. Ich muss dem Kind den Namen Moretti geben.“ Ich erstarrte auf der Untersuchungsliege. Meine Stimme zitterte unkontrolliert. „Warum lässt du dann mein Kind abtreiben?“ Er wischte mir das Ultraschallgel vom Bauch und lächelte. „Ich will nur, dass du Giulianas Kind adoptierst. Dein Kind lasse ich abtreiben, weil ich fürchte, dass du die beiden sonst ungleich behandelst.“ Er reichte mir die Einwilligungserklärung, ruhig und gefasst. „Ich verspreche dir, du wirst immer die Donna sein. Niemand wird je deinen Platz einnehmen.“ Lange hielt ich seinem Blick stand. Dann wurde ich in den OP geschoben. „Schon gut.“ „Vincenzo Moretti, das wirst du bereuen. Jeden einzelnen Tag. Für den Rest deines Lebens.“ Er wusste nicht, dass ich die einzige Frau auf der Welt war, die ihm je ein Kind hätte schenken können.
Der Erbe, den er nie kannte - All novels & stories
Anna Smith
Fünf Jahre lang war ich nur auf dem Papier Dominic Santoros Ehefrau. Fünf Jahre lang hielt Dominic mich hinter verschlossenen Türen verborgen, versteckte mich unter seinen Laken und löschte mich aus seiner Welt. Als Dominic endlich einwilligte, mich zurück nach Chicago mitzunehmen – damit ich an seiner Seite stand und gesehen wurde –, glaubte ich, gewonnen zu haben. Ich kaufte ein neues Kleid. Weich. Elegant. Einer Frau an der Seite eines Dons würdig. Am Abend vor unserer Abreise sah Dominic mich im Spiegel an und sagte ruhig: „Schmink dich ab. Zieh dir eine Hose an.“ Ich fragte: „Warum?“ Dominic richtete seine Manschettenknöpfe mit einer Gleichgültigkeit, die mich zu einem bloßen Hintergrundrauschen degradierte. „Juliana Lancaster ist zurück. Heute Abend ist unsere Verlobung.“ Die russische Bratwa. Lancaster-Blut. Ein Ehebündnis. Als ich schwieg, lachte Dominic – achtlos, grausam. „Was soll dieser Blick? Haben wir uns bei unserer Hochzeit nicht darauf geeinigt? Bruderschaft. Loyalität. Keine Liebe.“ Dann wandte Dominic sich zu mir um, der Blick scharf und voller Spott. „Victoria Miller ... du hast dich nicht etwa wirklich in mich verliebt, oder?“ Ich stand wie erstarrt da. Denn in der Innentasche seines maßgeschneiderten Anzugs – steckte mein Schwangerschaftsbericht. Und der Don von Chicago ahnte nicht, dass die Frau, die er opfern wollte, seinen Erben unter dem Herzen trug.
Das Spiel mit meinem Vertrauen - All novels & stories
Unruhige Wellen
Ich schwor, zusammen mit meinem Freund aus Kindertagen die Schule zu wechseln, nachdem er behauptet hatte, er würde gemobbt. Doch einen Tag, bevor wir den Schulwechsel endgültig festmachen wollten, entschied er sich anders. Ein Freund von ihm spottete. „Also ehrlich, du hast den Gemobbten gespielt, nur um Alice Wiley loszuwerden? Ziemlich hart. Ihr wart doch schon immer unzertrennlich. Macht es dir wirklich nichts aus, dass sie jetzt ganz allein auf eine andere Schule geht?“ Shane Page winkte ab. „Ach was. Es ist bloß eine andere Schule irgendwo in der Stadt. Kein Drama. Ich kann einfach nicht mehr ertragen, dass sie ständig an mir hängt. Für mich ist das die perfekte Lösung.“ Ich blieb lange regungslos vor der Tür stehen. Am Ende drehte ich mich um und ging. Auf dem Formular für den Schulwechsel strich ich die Oatheport High durch und trug stattdessen die internationale Schule ein, auf die mich meine Eltern schon lange schicken wollten. Offenbar hatte jeder vergessen, dass Shane und ich nie auf derselben Ebene standen.
Ertrunken in ihrem Schweigen - All novels & stories
Cocojam
Meine Schwester war autistisch. Die Ärzte nannten es „schwere sensorische Überlastung“. Die Regel war einfach: Kein plötzlicher Lärm. Niemals. Mein ganzes Leben war auf Stille eingestellt. Ich trug nie Absätze. Ich sprach nie laut. Ich durfte nicht einmal lachen. Alles, damit sie keinen Zusammenbruch erlebte. Mein Vater Victor, der Don des Castellano-Clans, legte mir die Hand auf die Schulter. Sein Gesicht trug den Ausdruck stiller Reue. „Sera, du bist mein braves Mädchen. Deine Schwester zu schützen ist unsere Pflicht. Du bist gesund und stark. Du kannst ein kleines Opfer für sie bringen, oder?“ An jenem Tag stand ich auf der Terrasse im zweiten Stock und stieß versehentlich einen Topf mit weißen Rosen um. Das Geräusch des zerschellenden Topfes trieb meine Schwester, die unten im Garten in der Sonne lag, in einen Zusammenbruch. Zum ersten Mal sah Victor mich an wie eine Feindin. „Kannst du nicht einfach still sein?“, brüllte er. „Willst du sie in den Wahnsinn treiben?“ Meine Schwester wich entsetzt zurück, taumelte gegen einen Glastisch und stieß einen gellenden Schrei aus. Victor stürmte an mir vorbei, ein rasender Wirbel aus Zorn und Panik. Auf der Treppe rannte er mich um, als ich hinunterlief, um zu helfen. Ich verlor das Gleichgewicht und prallte mit der Brust gegen die scharfe Kante eines schmiedeeisernen Treppengeländerpfostens. Ein scharfer Schmerz durchzuckte meine Brust. Ich öffnete den Mund, um zu schreien, aber kein Laut kam heraus. Meine Familie stürzte sich um meine schreiende Schwester. Niemand warf mir auch nur einen Blick zu. Meine Lungen füllten sich mit Blut. Ich ertrank auf dem Boden. Sie alle glaubten, meine Schwester – die Autistin – brauchte den Trost der Familie. Sie dachten, ich war nur gestürzt. Dass ich warten konnte. Sie lagen falsch.
Meine Rache: Der Verrat des Alphas - All novels & stories
Aurora
Mein dreijähriger Sohn Ethan verirrte sich in das Gebiet der Rogues und wurde dort auf grausame Weise ermordet. Als mich die Nachricht erreichte, wurde mir schwarz vor Augen. Als ich wieder zu mir kam, hielt mein Alpha-Gefährte Alexander meine Hand fest umklammert. Seine Stimme war heiser vor Schmerz. „Ivy, ich schwöre dir, ich werde Ethan rächen. Ich werde diese verfluchten Rogues mit meinen eigenen Klauen zerreißen.“ Doch drei Tage später, bei der Beerdigung, hörte ich zufällig ein Gespräch zwischen Alexander und seinem Beta Marcus. „Alpha, ich verstehe das nicht“, sagte Marcus verwirrt. „Warum haben Sie den Rudelarzt Ethan nicht retten lassen? Er war nur lebensgefährlich verletzt. Wenn wir rechtzeitig gehandelt hätten...“ „Es war Lucas“, Alexanders Stimme war von Schmerz durchzogen. „Er hat Ethan aus Versehen in Richtung des Rogue-Gebiets gestoßen. Lucas ist nur ein Kind. Er kannte die Grenzen der Rogues nicht. Er hat es nicht absichtlich getan.“ „Hätte ich den Arzt Ethan retten lassen, hätte der Junge allen die Wahrheit erzählt. Sophia wäre ins Gefängnis gekommen, und der Rat hätte Lucas zum Tode verurteilt. Das konnte ich nicht zulassen“, fuhr Alexander fort. „Und was ist mit dem Erben des Rudels?“, fragte Marcus besorgt. „Das spielt keine Rolle“, Alexanders Tonfall wurde wieder unheimlich ruhig. „Sobald Ivy sich beruhigt hat, hole ich Lucas zurück. Wir sagen, er sei ein adoptiertes Waisenkind, und der nächste Alpha wird von Ivy selbst großgezogen.“ Also war derjenige, der meinen Sohn getötet hatte, sein unehelicher Sohn mit seiner Geliebten. Mein Sohn hätte gerettet werden können, doch Alexander opferte meinen Ethan für seinen Bastard. Ich wählte eine Nummer, die ich seit fünf Jahren nicht mehr angerufen hatte. „Papa, ich bin es. Ivy.“ „Ich habe meine Meinung geändert“, sagte ich kalt und gefasst. „Ich komme zurück, um das Königliche Rudel zu erben.“ „Und was ist mit dem Mondstein-Rudel?“ „Ich will, dass das Mondstein-Rudel vollständig von der Welt ausgelöscht wird.“
Die Geburt, die den Boss zerstörte - All novels & stories
Bagel
Im neunten Monat, kurz vor der Entbindung, war mein Körper schwer von dem Baby, das jeden Tag kommen konnte. Doch mein Ehemann Vito Falcone, Underboss der Familie, hatte mich weggesperrt. In einem sterilen, unterirdischen Krankenzimmer injizierte er mir einen Wehenhemmer. Als ich vor Schmerzen schrie, befahl er kalt, ich solle es ertragen. Seine Schwägerin Scarlett würde nämlich gleichzeitig gebären. Ein Blutschwur mit seinem verstorbenen Bruder bestimmte, dass der erstgeborene Sohn das lukrative Westküsten-Territorium der Familie erben sollte. „Dieses Erbe gehört Scarletts Kind“, sagte er. „Nach Daemons Tod ist sie allein und mittellos. Du hast meine Liebe, Alessia, ganz und gar. Ich muss nur sicherstellen, dass sie sicher entbindet. Danach bist du dran.“ Die Medikamente waren eine ständige Folter. Ich flehte ihn an, mich ins Krankenhaus zu bringen. Da packte er mich am Hals und zwang mich, seinem eisigen Blick zu begegnen. „Genug mit dem Theater! Mir ist klar, dass es dir gut geht. Du willst nur das Erbe stehlen. Um Scarlett auszustechen, greifst du zu allem.“ Mein Gesicht erbleichte. Mein Körper verkrampfte sich, als ich verzweifelt flüsterte: „Das Baby kommt ... Das Erbe ist mir egal. Ich liebe dich, ich will nur, dass unser Kind sicher zur Welt kommt!“ Er lächelte höhnisch. „Wärest du wirklich so unschuldig und würdest du mich auch nur ein wenig lieben, hättest du Scarlett nie gezwungen, den Ehevertrag zu unterschreiben, der ihrem Kind das Erbrecht nimmt. Keine Sorge, ich komme zurück, sobald sie entbunden hat. Du trägst schließlich mein Fleisch und Blut.“ Die ganze Nacht wachte er vor Scarletts Kreißsaal. Erst beim Anblick des Neugeborenen in ihren Armen erinnerte er sich an mich. Er schickte Marco, seinen zweiten Mann, um mich freizulassen. Doch als Marco endlich anrief, zitterte seine Stimme. „Boss ... die Signora und das Baby... sie sind weg.“ In diesem Moment zerbrach Vito Falcone.
Die wertlose Reue meines Verlobten - All novels & stories
sago pudding‌
Eine Woche vor der Hochzeit ersetzte Lorenzo meinen Namen im Antrag auf Eheschließung durch den seines Onkels – Enzo, den neuen Don. Ein Freund fragte überrascht: „Bist du wahnsinnig geworden? Selena hat sieben Jahre auf dich gewartet. In der Stadt gilt sie schon fast als alte Jungfer! Und ausgerechnet die gibst du deinem gnadenlosesten Onkel?“ Lorenzo lächelte unbekümmert. „Lena und ich haben eine Wette verloren, und ich habe ihr versprochen, ihr diesen einen Wunsch zu erfüllen.“ „Sobald Selena von der Namensänderung erfährt, gerät sie ohnehin in Panik und rennt sofort zu mir, damit ich das wieder geraderücke.“ „Und überhaupt – wie sollte mein Onkel Selena je heiraten können? Sobald er alles durchschaut, wird er die Verlobung mit Sicherheit auflösen. Am Ende bleibt Selena sowieso bei mir.“ Sein Ton war leichtfertig und beiläufig, und die Runde brach in Gelächter aus. Ich lauschte schon lange an der Tür, und mit jedem Wort wurde mir kälter ums Herz. Am Hochzeitstag erschien ich wie geplant. Lorenzo, sonst immer so hochmütig und selbstherrlich, tobte wie von Sinnen, als er versuchte, in die Kirche einzudringen: „ICH BIN DER BRÄUTIGAM! ICH SOLLTE DER BRÄUTIGAM SEIN!“
Als mein Mann seiner Schwester die Niere gab, ließ ich ihn los - All novels & stories
Stachelline
Im Endstadium meines Nierenversagens wurde die für mich passende Spenderniere – auf Entscheidung meines Mannes – meiner Schwester gegeben. Ich lehnte den Vorschlag der Ärzte ab, weiter auf ein passendes Organ zu warten, und ließ mich frühzeitig aus dem Krankenhaus entlassen. Wenn die Enttäuschung lange genug andauert, hört man auf zu kämpfen. All mein angespartes Vermögen übergab ich meiner Schwester – endlich lächelten mich meine Eltern wieder an. Mein Mann kümmerte sich Tag und Nacht um sie. Ich war nicht wütend – im Gegenteil, ich ermahnte ihn, besonders fürsorglich zu sein. Sogar als mein Sohn sagte, er wolle, dass sie seine Mama sei, lächelte ich und stimmte zu. Jetzt ist alles so, wie sie es wollten. Warum bereuen sie es auf einmal?
Nach zehn Jahren Verleumdung: Sie kann ihn haben - All novels & stories
Mond
Zehn Jahre nach unserer Hochzeit postete meine ehemalige beste Freundin ein Foto. Ihre Tochter wurde von ihr im Arm gehalten, mein Sohn von meinem Mann. Alle vier drängten sich eng aneinander, darunter stand: „Könnte man das nicht als eine perfekte kleine Familie mit Sohn und Tochter bezeichnen?“ Ich kommentierte darunter: „Was für ein perfektes Bild.“ Im nächsten Moment hatte sie den Beitrag bereits gelöscht. Am nächsten Tag stürmte mein Mann nach Hause und fragte mich: „Sophie geht es endlich etwas besser, warum musst du sie schon wieder provozieren?“ Mein Sohn schubste mich und warf mir vor: „Das ist alles deine Schuld! Jetzt weint sogar die kleine Emma.“ Ich knallte ihnen die Scheidungspapiere vor die Nase: „Ja, meine Schuld. Also mache ich, dass ich wegkomme. Dann habt ihr eure perfekte Viererfamilie.“
Verführung im Sattel - All novels & stories
Selina
„Wie fühlt sich das Reiten an – aufregend genug?“ Auf dem schwankenden Pferderücken hielt ich die schlanke Taille der verführerischen Frau meines Freundes umfasst, während ihr Rock im Wind hin und her wehte. Mein Freund saß nur wenige Meter entfernt im Haus und war völlig in sein Kartenspiel vertieft – und ich ritt hier mit seiner attraktiven jungen Ehefrau auf dem Pferd…
Hochschwanger entführt: Sein Einsatz gilt der Jugendliebe - All novels & stories
Lina Flamme
Ich war im neunten Monat schwanger. Ein ehemaliger Mitarbeiter, der meinen Mann hasste, weil dieser ihn ersetzt hatte, schleppte mich auf das Dach und stich Dutzende Male auf mich ein. Mein Mann, der Chef des Rettungsteams, mobilisierte unterdessen alle seine Leute, um seine depressive Jugendliebe aufzuhalten, die ihre Mietwohnung in Brand setzen wollte. Ich bat ihn nicht um Hilfe. Im letzten Leben hatte ich ihn angefleht, da hatte er sie zurückgelassen, um mich zu retten. Unser Baby und ich überlebten. Sie jedoch kam in den Flammen um, nachdem sie die Wohnung angezündet hatte. Er machte mir äußerlich keine Vorwürfe und buchte sogar einen Privatkreißsaal für mich. Doch genau an meinem Entbindungstag fesselte er mich. Stach auf mich ein. Auf unser Baby. Immer wieder! „Das war alles abgekartet mit ihm, stimmt’s?“, brüllte er. „Diese Messerstiche waren doch nicht schwer! Du wärst bestimmt nicht gestorben!“ „Wenn du Messerstiche so liebst – dann krieg sie jetzt!“ Als ich die Augen aufschlug, war ich zurückgewesen. Zurück auf diesem Dach, als Geisel. Diesmal war mein Entschluss gefasst: Ich würde ihn lassen, damit er sie retten konnte.
Ich gab den Alpha auf, den alle wollten - All novels & stories
Cocojam
Ich erwachte in meinem 27-jährigen Körper. Ich hatte Zwillingswelpen, und mein Gefährte war Ethan, der mächtigste Alpha des Nordwestens. Er stand immer an der Spitze der Ranglisten des Wolfsrates. Das „Alpha-Journal“ ernannte ihn sogar zum „Begehrtesten Gefährten des Kontinents“. Sogar das Königliche Rudel wollte ihm seine Prinzessin zur Gemahlin geben. Jeder im Rudel sagte, ich hätte Glück. Doch was tat ich als Erstes? Ich nahm den heiligen Vertrag zur Auflösung unserer Gefährtenbindung und brachte ihn persönlich zu seiner Ex-Geliebten. Ich schob Isabella Swan den Vertrag hin und sagte gelassen: „Ich werde die Mondgöttin bitten, unsere Bindung zu lösen. Ethan gehört dir. Die Welpen auch.“ Isabella starrte mich schockiert an. Sie konnte nicht glauben, dass die Person, die sechs Jahre lang Luna gewesen war, einfach alles aufgeben würde. Ich fügte nur leise hinzu: „Da sie alle deinen Geruch ohnehin lieber mögen, mache ich euch den Weg frei. Sorg einfach dafür, dass Ethan den Vertrag mit seinem Alpha-Zeichen versieht. Sobald das Trennungsritual vorüber ist, vorbei ist, verlasse ich dieses Territorium.“ Dieses Mal würde ich nicht die gleichen Fehler machen. Ich würde nicht länger die Luna sein, die alle ignorierten.
Mein Zimmer ging an ihre Lieblingstochter - All novels & stories
Heliotrope
An dem Tag, an dem wir in unser neues Haus zogen und meine Adoptivschwester mein Zimmer bezog, beschloss ich zu gehen. An diesem Morgen postete Mama den Grundriss in unserer Familiengruppe. Es gab drei Schlafzimmer. Eines für meine Eltern. Eines für meinen älteren Bruder. Und das größte, hellste Zimmer trug die Aufschrift: Sophies Zimmer. Mein Name tauchte auf dem Plan nirgends auf. Vor zehn Jahren war Sophies Vater ertrunken, als er versuchte, meinen Bruder zu retten. Seitdem behandelte meine Familie jedes Opfer, das sie für Sophie brachte, als etwas, das ich ihr schuldete. Als ich fragte, wo ich schlafen sollte, zögerte Mama kaum. „Du gehst bald für dein Masterstudium weg. Ein eigenes Zimmer für dich wäre reine Verschwendung.“ Dann wandte sie sich wieder Sophie zu und half ihr, rosa Vorhänge auszusuchen. Mein Bruder trug ihre neuen Möbel hinein. Mein Freund, mit dem ich seit drei Jahren zusammen war, baute ihr das Bücherregal auf. Ich saß auf einem Umzugskarton und begriff endlich. Sie hatten mich nicht vergessen. Sie hatten entschieden, dass Sophie mein Zimmer, meine Familie und sogar den Mann verdiente, der eigentlich mich lieben sollte. Da sie längst entschieden hatten, dass in dieser Familie kein Platz für mich war, beschloss ich, ihnen genau das zu hinterlassen, was sie sich wünschten. Ich öffnete den vertraulichen Forschungsvertrag auf meinem Handy und unterschrieb. Zehn Jahre. Keine Heimreisen. In zehn Tagen würde ich aus ihrem Leben verschwinden. Für immer.
Ich war schon weg, als er mich lieben wollte - All novels & stories
Wowo
Vor unserer Hochzeit hielt mein Verlobter Carlo Vitale – der jüngste Don an der Ostküste – eine kirchliche Trauung mit meiner Stiefschwester ab. Er sagte: „Nach den Regeln der Mafia ist nur die Frau, die die Trauung mit mir vollzieht und den Segen der gesamten Familie erhält, meine wahre Ehefrau.“ „Selbst wenn deine Schwester Elena mein Kind austrägt, ist sie nicht mehr als eine Mätresse.“ Nach dem Segen des Priesters tauschten sie die Ringe. Ich stand draußen vor der Kirche und sah durch den Regenvorhang, wie er eine andere Frau küsste. Mein Gesicht war kreidebleich. Zwölf Jahre lang hatte ich Carlo geliebt – von meinem sechzehnten bis zu meinem achtundzwanzigsten Lebensjahr. Doch in seinem Herzen hatte immer nur meine Stiefschwester Sophia Platz gehabt. Nicht ich. Ich entschied mich, ihn loszulassen. Danach reiste ich nach Europa ab. Alles, was ich Carlo zurückließ, war eine Mitteilung über die Auflösung unserer Verlobung und ein Abschiedsgeschenk. Aus irgendeinem Grund schien der Mann, der mich all die Jahre mit Gleichgültigkeit behandelt hatte, über Nacht um zehn Jahre gealtert zu sein.
Augenstern wacht: Und ich liebe dich - All novels & stories
Bitterei
Drei Jahre verheiratet – doch ihr Ehemann hatte sie niemals berührt. Stattdessen befriedigte er sich nachts vor dem Foto ihrer Schwester. Erst als Mia Engel zufällig auf sein Handy starrte, begriff sie: Er hatte sie nur geheiratet, um sich zu rächen. Weil sie die wahre Erbin war. Weil sie der falschen Tochter den Platz weggenommen hatte. Mit zerschmettertem Herzen kehrte Mia zu ihren Pflegeeltern zurück. Doch dann, völlig unerwartet, begann Julian Wagner wie besessen die ganze Welt nach ihr abzusuchen.
Er wettete auf meine Liebe und verlor alles - All novels & stories
Winter
Meine beste Freundin und ich verließen unsere gemeinsame Verlobungsfeier beide – mit einem Ring am Finger. Sabrina Vale sollte Luca Marino heiraten, den Jungen, den ich zehn Jahre lang geliebt hatte. Ich sollte Adrian Calloway heiraten, den Mann, von dem jeder New Yorker Gesellschaftskolumnist felsenfest überzeugt war, dass er besessen von mir war. Als ich mit dem Trinkspruch an der Reihe war, brachte Sabrina eine alte Wette zur Sprache und grinste in die Menge. „Mal sehen, ob unsere Prinzessin ihren Verlobten schon an der kurzen Leine hält.“ Die Gäste begannen zu skandieren, Adrian solle mir die Verlobungstorte ins Gesicht schmieren. Seine Hand hielt inne. Für eine blöde Sekunde dachte ich, er würde den Teller abstellen und sich wie immer an meine Seite stellen, so wie er es mir versprochen hatte. Dann fragte Luca, ob Adrian schon unter meinem Pantoffel stehe, noch bevor die Hochzeit überhaupt begonnen hatte. Adrians Kiefer spannte sich an. Er drückte mir die Torte eigenhändig ins Gesicht. Während der ganze Saal vor Lachen tobte, verriet mir Luca, dass Adrian nur auf mich zugegangen sei, weil die drei eine Wette abgeschlossen hätten. Sabrina hakte sich bei mir unter, als wären wir noch immer beste Freundinnen. „Niemand hat dich verraten, Elena. Du machst schon wieder aus einem Scherz ein Riesendrama.“ Adrian stand vor mir und war sich vollkommen sicher, dass ich ihm verzeihen würde. „Die Hochzeit findet wie geplant statt. Welchen Beweis willst du noch?“ Sie warteten darauf, dass ich weinte, Antworten verlangte und ihnen noch eine Chance gab, mir meine eigenen Gefühle zu erklären. Stattdessen wischte ich mir die Totencreme aus den Augen und schickte meiner Mutter in Mailand eine Nachricht. „Mamma, sag der Familie, dass ich bereit bin, nach Hause zurückzukehren.“
Mit seinen Erben fort - All novels & stories
Jasmin
Acht Jahre war ich verheiratet, als ich das milliardenschwere Erbe meines Großvaters antrat. Es war für mich und meinen Mann bestimmt, der aus einer Mafia-Familie stammte. Doch als der Anwalt die Übergabe vorbereitete, stellte sich heraus, dass unsere Heiratsurkunde gefälscht war – und das gesamte Vermögen nun allein mir zufiel. „Frau Rhein, laut unseren Systemen wurden Sie bereits vor einem Jahr geschieden. Die rechtmäßige Ehefrau von Herrn Bergmann ist ... Anna Sommer.“ „Sie gelten derzeit als ledig.“ „Das bedeutet, Herr Bergmann hat kein Recht auf das Erbe.“ Anna Sommer – Lukas Bergmanns erste Liebe aus den Jahren im Ausland. Als ich die Nachricht des Anwalts las, konnte ich sie lange nicht verwinden. All die Zuneigung, all die Fürsorge, die Lukas mir in den vergangenen Jahren entgegengebracht hatte – sie waren nichts als eine Lüge. Eigentlich hatte ich geplant, ihm an unserem Hochzeitstag zu sagen, dass ich schwanger war – etwas, worauf wir beide acht Jahre lang gewartet hatten. Aber jetzt sah ich, dass er sich darauf wohl kaum gefreut hätte. Ich legte die Hand auf meinen Bauch und dachte still: Selbst wenn meine Zwillinge keinen Vater haben, wird alles gut sein. Aus diesem von Lügen durchtränkten Ort wollte ich nur noch eines – fliehen.
Vom Don verlassen, von der Mafia gekrönt - All novels & stories
Lotus
Am Vorabend unserer siebzehnten Hochzeitsplanung schwor mir mein Mann, der Mafia-Boss, dass die Zeremonie diesmal ungestört bleiben würde. „Diesmal verspreche ich es dir, Vicky.“ Seine Stimme klang ernst. „Ich habe Klara gesagt, dass sie morgen selbst zurechtkommen muss – selbst wenn der Himmel einstürzt.“ Das Baby in meinem Bauch war bereits im fünften Monat. Lorenz und ich waren seit drei Jahren zusammen, ich war im fünften Monat schwanger, und dennoch hatte nicht eine einzige Hochzeit stattgefunden. Denn zuvor hatte er die Hochzeit bereits sechzehn Mal abgesagt. Jedes einzelne Mal wegen seiner Ziehschwester Klara. Beim ersten Mal behauptete sie, Fieber zu haben. Noch im Brautkleid wartete ich die ganze Nacht mit Lorenz im Krankenhaus – nur um festzustellen, dass sie lediglich eine leichte Erkältung hatte. Beim zweiten Mal klagte sie über Herzprobleme. Lorenz ließ mich stehen und rannte zu ihr. In Wahrheit saß sie gemütlich beim Nachmittagstee mit Freundinnen. Beim dritten Mal sagte sie, sie hätte Angst vor dem Gewitter. Mitten im Ehegelübde ließ er mich allein – vor allen Gästen. Aber diesmal war alles anders. Vor drei Tagen war ein Brief aus Nordmark angekommen. Mein Vater, der Don der Familie Delbrück, hatte persönlich eine Einladung zur Rückkehr geschickt. Wenn Lorenz mich zum siebzehnten Mal wegen Klara im Stich lässt, werde ich für immer verschwinden.
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