Die Sklavin des Alpha
Nur ein Narr sieht Alpha Denver in die Augen, wenn er spricht. Wer es wagt, ihn zu unterbrechen – besonders ein Omega-Mädchen wie ich –, sollte sich besser verstecken.
Diese Lektion lernte ich schon als Kind.
Ich wusste, dass ich den Blick senken, schweigen und mich in der Menschenmenge unsichtbar machen musste, die den Festsaal zum Fest des Mondes füllte.
Doch ich machte nie etwas richtig.
Wenn man mir sagte, ich solle einen Schritt nach links gehen, ging ich nach rechts. Und ganz gleich, welchen Weg ich einschlug – das Schicksal schien sich immer gegen mich zu wenden. Säte ich Gutes, erntete ich Unglück.
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Skylar Richardson hatte gehofft, mit ihrem achtzehnten Geburtstag endlich der Sklaverei zu entkommen. Irgendwo da draußen würde ihr vom Schicksal bestimmter Gefährte sie finden und sie aus ihrem Elend befreien.
Doch womit sie niemals gerechnet hatte, war die Grausamkeit des Schicksals.
Ausgerechnet der Mann, von dem sie es am wenigsten erwartet hätte, war ihr wahrer Gefährte.
Ihr Alpha. Ihr Boss. Denver Ruiz.
Als Skylar versucht, in eine andere Welt zu fliehen, einen Ort, an dem sie niemand – nicht einmal Denver – jemals finden könnte, ahnt sie nicht, dass Denver überall Augen hat.
„Du kannst weglaufen, Prinzessin“, sagte er mit eisiger Stimme. „Aber vor mir kannst du dich niemals verstecken.“