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Mafia Short Stories & Novels

Discover a collection of enchanting Mafia short stories that explore the depths of passion. Perfect for readers seeking one-hour short stories to inspire and ignite their imagination about Mafia.
Verliebt in Vaters besten Freund - Mafia novels & stories
KarenW
Ich hatte mich in den Freund meines Vaters verliebt. In den Mann, den ich eigentlich „Onkel“ hätte nennen sollen: Kael Viremont. Eine Zeit lang glaubte ich sogar, dass auch er mich liebte. Wir hatten damals sogar dieses alberne kleine Versprechen. Wenn ich mit siebenundzwanzig noch immer mit ihm zusammen sein wollte, dann dürften wir offiziell ein Paar werden. Fünf Tage vor meinem siebenundzwanzigsten Geburtstag hörte ich zufällig mit an, wie er sagte, dass er mich nie geliebt hatte. Dass er seine Jugendliebe heiraten würde. Und als wäre das alles nicht schon grausam genug gewesen, wollte er diese Hochzeit auch noch nutzen, um mich ein für alle Mal aus seinem Leben zu verbannen. Also tat ich endlich, was längst überfällig war. Ich sah ein, dass er und ich nie derselben Welt angehört hatten. Und ich verschwand endgültig aus seinem Leben.
Von Donna zur Ärztin: Mein Neustart - Mafia novels & stories
KarenW
Ohne es zu bemerken, war ich zur unsichtbaren Frau an der Seite meines Mannes Adrian Kane geworden, eines Dons der Mafia. Ich blieb zu Hause, versunken in der Hausarbeit, während er seine Sekretärin Viola überallhin mitnahm, eine Frau, die zehn Jahre jünger war. „Ich glaube, sie ist klug“, sagte Adrian einmal. „Sie weiß, wie sie mir helfen soll.“ Heute Nacht war unser zehnter Hochzeitstag. Im Wohnzimmer lagen ein elegantes Designerkleid und eine Halskette. Für einen Augenblick war ich glücklich. „Endlich“, dachte ich, „hat Adrian beschlossen, mich zum diesjährigen Mafia-Ball mitzunehmen und mich als seine Donna vorzustellen.“ Nur dass das Kleid und der Schmuck für Viola bestimmt waren. Später in jener Nacht erwischte ich Adrian, wie er heimlich mit Viola ins Haus schlich – beide betrunken, die Hände überall, völlig gleichgültig gegenüber meiner Anwesenheit. Ich brauchte nur einen einzigen Anruf. „Ich möchte dem Programm von Ärzte ohne Grenzen beitreten. Schicken Sie mich weg.“ Bevor ich Adrian heiratete, hatte ich eine Zukunft in der Medizin gehabt. Ich hatte alles für ihn aufgegeben. Und jetzt? Jetzt war es an der Zeit, mich für mich selbst zu entscheiden und alles hinter mir zu lassen, was mir ohnehin nie wirklich gehört hatte.
Bevor der Rat mich zur Donna ernannte - Mafia novels & stories
Gemma
Ein ganzes Jahr lang glaubte ich, Matteo De Luca habe sich wirklich in mich verliebt. Unsere Ehe war von Anfang an ein Zweckbündnis. Dennoch hielt er mich jede Nacht in den Armen, küsste mich vor den Ratssitzungen und steckte mir die Donna-Brosche der De Lucas um den Hals, als gehörte ich schon längst an seiner Seite. Dann kehrte seine erste große Liebe zurück: Vanessa Ashford. Innerhalb weniger Tage wurde unsere offizielle Zeremonie verschoben, Vanessa erhielt Zutritt zum Donna-Trakt, und Matteo trug nicht mehr den den Siegelring der Familie, mit dem er mich einst öffentlich als seine Frau anerkannt hatte. Er sagte: „Es geht nur um Ratsangelegenheiten.“ Aber Ratsangelegenheiten hinterließen keinen Duft von Amber auf seiner Haut. Sie saßen nicht neben ihm in einem Privatjet nach Palm Beach. Und ganz sicher lächelten sie nicht vom Sessel der Donna herab, während seine Freunde dabei zusahen, wie ich meinen Platz verlor. Die endgültige Demütigung erlebte ich bei einem privaten Abendessen, als jemand fragte, ob ich Matteos Ehefrau sei. Er sah mich an und sagte mit ruhiger Stimme: „Elena und ich haben eine Vereinbarung.“ In dieser Nacht hörte ich auf, darauf zu warten, dass er sich für mich entscheiden würde. Matteo konnte seine erste Liebe, seinen Titel und das Zuhause behalten, in das er sie gelassen hatte. Ich packte meinen Reisepass, meinen Arbeitsvertrag für Florenz und den positiven Schwangerschaftstest ein, den er nie gesehen hatte. Dann verließ ich New York – mit seinem Kind.
Dreitausend Meilen entfernt - Mafia novels & stories
Eternity
Als meine Eltern sich scheiden ließen, setzten ihre Anwälte eine Sorgerechtsvereinbarung auf. Meine Schwester und ich sollten jeweils bei einem anderen Elternteil leben und zu Beginn jedes Schuljahres die Haushalte tauschen. Die Übergabe fand jedes Jahr im August im La Serata statt, dem Restaurant der Familie Moretti. Jedes Jahr stritten meine Eltern darum, wer mehr Zeit mit Sofia verbringen durfte. »Komm doch an Thanksgiving mit mir nach St. Barts«, schmeichelte Mom ihr. Dads Gesicht verhärtete sich. »Sofia ist dieses Jahr bei mir. Die Feiertage verbringt sie mit mir.« Mom öffnete ihren Kalender. »Letztes Jahr hast du sie mir neunzehn zusätzliche Tage aufgehalst. Die bekomme ich zurück. Jeden einzelnen.« »Zwei davon waren Übernachtungen mit der Schule. Die zählen nicht.« Sofia stützte das Kinn auf eine Hand und schenkte ihnen das hilflose Lächeln einer Prinzessin, die unter einem Übermaß an Zuneigung litt. »Wenn es mich doch nur zweimal gäbe.« Eine halbe Stunde später einigten sich meine Eltern darauf, die Reise gemeinsam zu buchen. Erst dann sah Sofia zu mir hinüber. »Und was ist mit Emilia?« Dad nahm sein Wasserglas und sah an mir vorbei. »Sie fällt dieses Jahr nicht in meinen Verantwortungsbereich.« Mom sah mir endlich in die Augen. »Die Hotelgruppe schließt nächsten Monat eine Übernahme ab. Dafür habe ich keine Zeit. Im Wohnheim für Abschlussklassen von St. Gabriel sind noch Zimmer frei. Du wirst dort wohnen.« Gerade eben hatten sie noch jede Stunde aufgerechnet, die Sofia nicht bei ihnen verbracht hatte. Bei mir konnten sie ein ganzes Jahr weiterschieben, ohne mit der Wimper zu zucken. Unter dem Tisch strich ich die Serviette glatt, die ich in meiner Faust zerknüllt hatte. Mein Handy leuchtete auf. [Ms. Harper: Mit deinen Leistungen hast du gute Chancen bei mehreren Spitzenuniversitäten an der Ostküste. Auch das Forschungsstipendium des Westbridge Institute würde sehr gut zu dir passen. Was ist deine erste Wahl?] Ich betrachtete Kalifornien auf der anderen Seite der Landkarte und tippte meine Antwort. [Westbridge.] Dreitausend Meilen sollten weit genug sein, um meine Familie endgültig hinter mir zu lassen.
Ich ging mit Würde - Mafia novels & stories
Sarah Lane
Meine jüngere Schwester, Rosalind Thorne, hatte mir neun Männer nacheinander ausgespannt. Danach hatte ich panische Angst davor, mich jemals wieder zu verlieben – bis Nikolai Volkov mir einen Heiratsantrag machte. Er verwöhnte mich, als wäre ich ein kostbarer Schatz. Ich glaubte wirklich, endlich den Richtigen gefunden zu haben. Ich dachte, ich wäre dazu bestimmt, seine Frau zu werden und an seiner Seite ein Leben voller Frieden und Geborgenheit zu führen. Am Abend vor unserer Hochzeit schickte Nikolai Rosalind ins Ausland. Vier Jahre nach unserer Heirat begegnete ich Rosalind auf einem Bankett wieder. Ein Gast verzog spöttisch den Mund. „Nikolai hat dich vier Jahre lang im Ausland verrotten lassen. Hasst du ihn etwa nicht?“ Rosalind schenkte ihm ein provokatives Lächeln. „Er ist der Vater von meinem Kind. Warum sollte ich ihn hassen?“ Plötzlich herrschte Totenstille im Saal. „Meine ältere Schwester ist einfach nur dumm und naiv. Sie glaubt tatsächlich, dass Nikolai mich wirklich verachtet!“ Sie lächelte höhnisch, ein Ausdruck tiefster Verachtung lag auf ihrem Gesicht. „Die Wahrheit ist: Ich habe sein Kind zur Welt gebracht, auf seinem Anwesen gelebt, seine Supersportwagen gefahren und sein Geld ausgegeben.“ Kaum hatte sie ausgesprochen, richteten sich alle Blicke im Raum schlagartig auf mich. Als Nikolai Volkovs rechtmäßige Ehefrau wusste ich nichts von all dem, was sie gerade erzählt hatte. Doch ich weinte nicht und machte keine Szene. Ich tippte einfach auf „Senden“ bei der E-Mail, die ich schon vor langer Zeit vorbereitet hatte. Die Antwort kam fast sofort: „Du bist jederzeit in meinem Designbüro willkommen. Ich habe auf dich gewartet.“ Während ich die Nachricht betrachtete, kehrte langsam ein aufrichtiges Lächeln auf meine Lippen zurück. Nikolai Volkov, von diesem Moment an hättest du nicht länger so tun müssen, als würdest du mich lieben.
Mein Schicksal neu schreiben - Mafia novels & stories
Stella
Mein Ehemann, mit dem ich fünf Jahre verheiratet war, entpuppte sich als der lange verschollene Erbe der Rhys-Mafiafamilie. An dem Tag, an dem er in die Familie zurückkehrte, nahm er unseren Sohn an die Hand und ging gemeinsam mit Isla, seiner Jugendliebe, auf eine Luxuslimousine im Wert von mehreren Millionen zu. Dann runzelte er leicht die Stirn und sagte zu mir: „Hazel, ich nehme nur Isla und unseren Sohn mit. Du bleibst erst einmal hier. Sobald ich mir in der Rhys-Familie eine feste Stellung sichere, komme ich zurück und hole dich.“ Ich nickte ruhig und akzeptierte seine Entscheidung ohne Widerspruch. Es war mir klar: Wenn ich ihn begleitete, würde es kein gutes Ende nehmen. In meinem vorherigen Leben weinte ich und bestand darauf, ihn zu begleiten. Am Ende blieb Sam keine andere Wahl, als mich ebenfalls in die Familie zurückzubringen. Jedoch schon bald wurde ich von Isla hereingelegt. Sie beschuldigte mich, die Geheimnisse der Rhys-Mafiafamilie verraten zu haben. Den Familienregeln entsprechend wurde ich zum Tode verurteilt. Als das Urteil vollstreckt wurde, schrie mein Sohn mich mit geröteten Augen an: „Ich hasse dich! Wenn du nicht unbedingt hättest zurückkommen wollen, hätte ich keine Verräterin zur Mutter! Ich hätte längst eine bessere Mutter!“ In diesem Moment setzte mein Herz aus. Ich wurde in den Augenblick zurückversetzt, bevor mein Mann seine Identität zurückerlangte. Diesmal ließ ich ohne Zögern los und stellte mich nicht länger dem Glück in den Weg, das er und unser Sohn sich wünschten.
Am Altar ersetzt, als Erbin zurückgekehrt - Mafia novels & stories
Eternity
An meinem Hochzeitstag schlief ich sechs Stunden lang in meinem eigenen Ankleidezimmer. Als ich die Familienkapelle der DeLucas im Hudson Valley erreichte, hatte Matteo die gesamte Zeremonie bereits mit seiner Kindheitsfreundin Sofia Rinaldi vollzogen, der Tochter einer der ältesten verbündeten Familien der DeLucas. Sie trug das Kleid, an dessen Entwurf ich sechs Monate gearbeitet hatte, und das Perlendiadem, das seit Generationen unter den Frauen der DeLuca-Familie weitergegeben wurde. Verbündete aus New York, Chicago und Sizilien hatten alles mitangesehen. Für die eigentliche Braut hatte niemand einen Platz freigehalten. Matteo sah in mein blasses Gesicht und erklärte ruhig: „Sofia hat das Beruhigungsmittel in deinen Tee getan. Sie wollte nur einmal eine Hochzeit erleben. Die Dosis war gering, also gibt es keinen Grund, daraus eine größere Sache zu machen.“ Alle warteten darauf, dass ich eine Szene machte. Ich stieß nur einen leisen Seufzer aus und sah Matteo enttäuscht an. Meine Familie hatte mir eine letzte Chance gegeben, aus Liebe zu heiraten. Nun, da die Hochzeit gescheitert war, musste ich nach Sizilien zurückkehren, mich ihrer Entscheidung fügen und das Familienerbe antreten.
Mehr als der Name DeLuca - Mafia novels & stories
Gemma
Eine Woche vor Ostern gab Adrian DeLuca mir sieben Tage frei und ließ mir ein Ticket nach Stockholm in die Tasche gleiten. Ich dachte, er lernte endlich, wie man sich um andere kümmert. Dann hörte ich, wie er auf der Treppe mit unserem Sohn sprach. „Papa, willst du Tante Bianca wirklich heiraten? Was ist mit Mama?“ Noah hielt sein Spielzeugauto in der Hand und versuchte, mutig zu klingen. Adrian schwieg einen Moment. „Es ist nur eine rechtliche Ehe. Matteo ist tot. Bianca und Sophia sind schutzlos, und so kann ich sie nicht lassen. Sie brauchen den Namen DeLuca als Schutz.“ „Weiß Mama das?“ „Sie darf es nicht wissen.“ Seine Stimme wurde sanfter. „Halt das vor ihr geheim, Noah. An deinem Geburtstag kaufe ich dir das Aston-Martin-Modell, das du dir wünschst.“ Das Ticket war also nie ein Geschenk. Es war ein Weg, mich beiseitezuschieben. Wenn er seinen Familiennamen einer anderen Frau geben konnte, selbst nur zum Schein, dann konnte ich den Stolz und den Ehrgeiz zurückholen, die ich in dieser Ehe begraben hatte. Dieses Mal, wenn ich in den Norden aufbrach, würde ich nicht zurückkehren.
Keine Witzfigur: Zurück zur Mafia - Mafia novels & stories
Heliotrope
Jedes Jahr am ersten April machten Wilson Hale und Chloe Mercer aus unserem Jahrestag einen geschmacklosen Aprilscherz. Ein vorgetäuschter Heiratsantrag. Ein billiger Scherzring. Ein Raum voller Gelächter. Und jedes Jahr war sich Wilson sicher, dass ich ihn zu sehr liebte, um ihn jemals zu verlassen. Dieses Mal tropfte mir die Kuchencreme vom Gesicht, mein Ring fiel klappernd auf den Marmorboden, und dennoch lächelte er – in der festen Überzeugung, dass ich ihm bis zum nächsten Morgen ohnehin verzeihen würde. Dabei vergaß er nur eines. Ich war nicht Vivian Gray, das einsame Mädchen, das nirgendwohin gehörte. Ich war Vivian Vescari, die Tochter der gefürchtetsten Mafiafamilie an der Ostküste. Ich kehrte dieser Welt damals den Rücken, weil ich geliebt werden wollte, bevor überhaupt jemand meinen wahren Namen kannte. Sechs Jahre lang hielt ich Wilson für genau diesen Mann. Dann erfuhr ich die bittere Wahrheit: Selbst sein allererstes Liebesgeständnis war nichts weiter als eine Aprilscherz-Wette. Darum weigerte ich mich, länger ihre Witzfigur zu sein. Ich kehrte nach Hause zurück.
Ich starb, und mein Mafia-Mann bereut es - Mafia novels & stories
The Red
Eigentlich sollte es nur eine einfache Bestrafung sein, doch am Ende erfror ich im Kühlraum. Mein Verlobter, Karl Wester, der Erbe der Familie Wester, erinnerte sich erst nach drei Tagen wieder an mich. Jetzt schwebe ich hier und sehe zu, wie er zitternd meinen tiefgefrorenen Körper in die Arme schließt. Ich sehe den zerbrochenen Blick in seinen Augen und beobachte, wie er endlich all die Wahrheiten zusammensetzt, die ich mit ins Grab genommen habe. Es ist zu spät, Karl. Aber das macht nichts. Ich bin genau hier und beobachte dich. Ich sehe dabei zu, wie du dich der Tatsache stellst, dass du selbst den Menschen, den du am meisten geliebt hast, in ihr Grab gesperrt hast.
Gescheiterte Flucht - Mafia novels & stories
Man D
Geschieden und wieder verheiratet – ich habe den Überblick verloren, wie oft Aaron und ich in die Ehe ein- und wieder austraten. Er behandelte mich einst wie etwas Kostbares, doch noch kein Jahr nach der Hochzeit beantragte er unsere erste Scheidung. Der Grund war einfach: Vivian kam zurück. „Vivian ist eine Person des öffentlichen Lebens“, erklärte er. „Ich will nicht, dass jemand annimmt, sie würde sich mit einem Verheirateten einlassen.“ Diese Schauspielerin der dritten Garde hatte nichts vorzuweisen außer dem Opfer ihres Vaters. Er hatte für Aaron eine Kugel aufgefangen – ein Leben für ein Leben. Und deshalb glaubte Aaron, er schulde ihr alles. Immer wenn Vivian zurückkehrte, reichte Aaron die Scheidung ein. Und jedes Mal, wenn sie ging, heirateten wir wieder. Beim ersten Mal, als wir uns trennten, ertränkte ich meinen Kummer in Whiskey und torkelte halb betrunken zu seinem Haus. Drinnen warf das Licht einen warmen Schein. Er war bei ihr. Und ich stand draußen und zitterte die ganze Nacht. Beim zweiten Mal verfolgte ich jeden seiner Schritte – Restaurants, Auktionen, Wohltätigkeitsgalas – nur um „zufällig“ wieder auf ihn zu treffen. Mit der Zeit lernte ich dazu. Sobald er das Wort Scheidung erwähnte, packte ich leise meinen Koffer und verschwand aus seiner Villa. Meine Liebe und meine Demütigung hielten mich in diesem endlosen Kreislauf aus Trennung und Wiederzusammenkommen gefangen. Aber diesmal, als Aaron im Standesamt auf mich wartete, um wieder zu heiraten, kam ich nicht.
Paket sicher zugestellt – Ehefrau zurückgelassen - Mafia novels & stories
Myosotis
04:00 Uhr morgens. Flughafen JFK International. Ich schaltete den Flugmodus aus, und mein Handy leuchtete auf. Die erste Benachrichtigung war eine Instagram-Story von meinem Ehemann, Donovan Valentino, Don der Valentino-Familie, gepostet um 3:30 Uhr: ein Foto von Seraphina Morettis Rücken, mit der Bildunterschrift: „50. Abholung abgeschlossen. Paket sicher zugestellt.“ Eine Stunde zuvor war mein Flug in katastrophale Klarluftturbulenz geraten und innerhalb von Sekunden um fast zweitausend Fuß gesackt. Ich umklammerte den Sicherheitsgurt, bis meine Fingerknöchel weiß wurden, während der zerknüllte Drohbrief der Rivalen wie eine Klinge an meinen Rippen lag. In diesen Sekunden des blinden Falls brannte sich ein einziger Gedanke durch die Panik: Wenn ich das überleben könnte – wenn Donovan mich in der Ankunftshalle erwarten könnte –, würde ich dann meine Versetzungsunterlagen nach Dubai zerreißen und hierbleiben. Aber es gab keine verpassten Anrufe. Keine Nachrichten. Er hatte zu sehr damit zu tun, Seraphina abzuholen. Er kannte meine Flugdaten. Es war ihm einfach egal. Vier Jahre Ehe. 50 Mal voll bewaffnete Personenschützer für Seraphina. Und für meine 112 Langstreckenflüge in denselben vier Jahren? Mehr gab es für mich nie als einen Fahrer in einem zivilen Wagen. Selbst in jener Nacht, in der Gambinos Leute mich von Manhattan aus verfolgte und ich sechs Stunden in der Toilette eines Restaurants eingeschlossen war. Er ging erst im Morgengrauen ran, nach dem zwölften Versuch. Meine Versetzung nach Dubai war bestätigt. Die unterschriebene Scheidungsvereinbarung steckte in meiner Tasche. Das war das letzte Mal, dass ich je zu ihm zurückkam.
Nicht länger umsonst lieben
 - Mafia novels & stories
Grace Rivera
Mein Mann, der Mafiaboss, verlor seine erste Liebe durch Selbstmord. Celeste Reyes konnte nicht ertragen, dass er mich heiratete. Seitdem trauerte Darius Sterling jeden Tag öffentlich um sie, und wir wurden zu einem Paar, das einander mehr verabscheute als jeden anderen Menschen. Als die Familie Moretti aus Eastbourne jedoch Auftragsmörder auf mich ansetzte, warf sich Darius vor mich und fing die Kugel ab, die für mich bestimmt war. Die Kugel war vergiftet. Als er kraftlos in meinen Armen lag, flüsterte er: „Ich habe dir das Leben gerettet. Meine Schuld gegenüber deiner Mutter ist beglichen. In unserem nächsten Leben sollten wir uns besser nicht mehr begegnen. Ich will dich nicht länger hassen. Ich wünsche mir nur, dass du immer das Mädchen von nebenan bleibst. Jetzt ist es Zeit für mich, bei Celeste zu sein.“ Und so starb er in meinen Armen. Ich weinte mir die Seele aus dem Leib, doch Darius sah mich nie wieder an. Erst da begriff ich, wie töricht und kindisch unser jahrelanger Hass gewesen war. Später, nachdem ich die Morettis ausgelöscht hatte, nahm ich mir seinetwegen das Leben. Doch als ich die Augen wieder öffnete, war ich zurück im Alter von zwanzig Jahren, im Jahr unserer Verlobung. Ich lehnte den Plan meines Vaters für eine arrangierte Ehe ab und entschied mich, nach New Verden zu gehen, um das Familienunternehmen zu führen. Diesmal würde ich mich von Darius fernhalten und ihm und Celeste meinen Segen geben.
Des Dons Rebellin - Mafia novels & stories
Crystal K
Ich war ein Mädchen aus dem Slum, das sich in Damon Vitale verliebte – den gefürchtetsten Don von New York. Fünf Jahre lang gehörte ich ihm. Neun Kugeln fing ich für ihn ab. Er küsste meine Narben, während ich für ihn verblutete. Hielt mich fest. Legte mir die Königinnenkette um den Hals. Und sobald ich geheilt war, vögelte er mich um den Verstand – mit einer Leidenschaft, die sich anfühlte wie für immer. Ich dachte, wir würden unser Leben miteinander verbringen. Ich dachte, er würde mich heiraten. Doch in unserer 999. gemeinsamen Nacht eröffnete er mir, dass er verlobt sei. Mit Bianca, einer Mafiaprinzessin aus einer Rivalenfamilie. Ich schluckte meine Tränen hinunter. Er packte nur mein Kinn, blies mir Rauch ins Gesicht und lachte. „Du hast doch nicht wirklich geglaubt, du könntest mich heiraten, oder, Nora? Lass uns eines klarstellen: Wir ficken. Das ist alles. Du bist keine Partnerin. Du bist ein Kunstwerk, das ich sammle. Ein Haustier, das mir gehört.“ Ein Haustier. Mehr wollte er nie aus mir machen. Stattdessen griff ich nach einem Wegwerfhandy. [Ich nehme dein Angebot an. Drei Tage. Hol mich verdammt nochmal aus New York raus.]
Am Altar verlassen, nun Unterweltkönigin - Mafia novels & stories
Shirley
An meinem Hochzeitstag ließ mein Mafia-Verlobter Ryder Conti seine Männer mich vor der Kirche aufhalten. Stattdessen ging er mit einer anderen Frau am Arm den Gang entlang. Durch das schmiedeeiserne Tor zuckte er mir nur mit den Schultern. „Emilia, die Contis brauchen einen Erben, und Carmela trägt einen Rossi.“ „Sobald ich den Einfluss der Rossis nutze, um meine Position in der Familie zu festigen, lasse ich mich von ihr scheiden. Du bleibst trotzdem meine Frau.“ Alle dachten, ich würde brav nicken und warten, bis er zurückkommt. Zehn Jahre lang hatte ich ihn mehr geliebt als mein eigenes Leben, sogar den Kontakt zu meiner Familie für ihn abgebrochen. Noch in derselben Nacht stieg ich in einen Privatjet nach Sizilien, um eine arrangierte Ehe mit dem Paten der Vettori Familie anzunehmen. Von da an verschwand ich spurlos aus Ryder Contis Welt. Drei Jahre später kehrte ich mit meinem Ehemann und meinem Kind nach New York zurück, um mich um einen Verräter in der Familie zu kümmern. Zayn hatte noch etwas Dringendes zu erledigen, also schickte er seine Männer, um mich abzuholen. Ich hätte nie erwartet, einem Gesicht aus meiner Vergangenheit zu begegnen. Ryder musterte mich mit einem schiefen Grinsen. „Genug Spaß da draußen gehabt. Wenn du schon angekrochen kommst, passt das perfekt. Carmelas Sohn braucht eine Köchin. Das kannst du machen.“ Warte mal. Er hat mich gerade, die respektierteste Donna der Unterwelt, zur Köchin gemacht?
Dons Bedauern nach meinem Abschied - Mafia novels & stories
Onion
Im fünften Jahr meiner Ehe mit dem Don einer mächtigen Mafiafamilie entdeckte ich, dass der Schutzamulett, den er mir geschenkt hatte, mir Kopfschmerzen verursachte, wann immer ich es bei mir trug. Als Chirurgin alarmierte mich das sofort. Ich holte die kleinen Säckchen hervor, die ich im Amulett gefunden hatte, und brachte sie ins Toxikologielabor des Kosley-Krankenhauses. Der Arzt untersuchte das Säckchen und teilte mir mit, dass es eine Art langsam wirkendes Gift enthält, das nicht nur dem Körper des Opfers schadet, sondern es auch nach einer Weile unfruchtbar macht. Ich weinte und rief aus: „Aber das ist unmöglich! Mein Mann hat mir das gegeben! Sein Name ist Vincenzo Cursley. Er ist auch der Besitzer dieses Krankenhauses!“ Der Arzt sah mich verwirrt an. „Miss, bitte hören Sie mit diesem Unsinn auf. Ich kenne Herrn Cursley und seine Frau. Sie sind sehr eng miteinander. Übrigens hat Frau Cursley vor nicht allzu langer Zeit einen Jungen zur Welt gebracht. Beide sind jetzt auf der VIP-Station und sehen sich ihr Baby an.“ Dann zeigte mir der Arzt ein Foto auf seinem Handy. Vincenzo trug seinen üblichen schwarzen Anzug, auf dem das Wappen der Familie Cursley gestickt war. Er hielt ein Baby in seinen Armen, und die Frau, die neben ihm stand... Ich kenne sie. Claudia Henderson. Und Vincenzo hat sie immer als seine Adoptivschwester bezeichnet.
Aus dem Namen Moretti gebrannt - Mafia novels & stories
Anna Smith
Ganz Süditalien wusste, dass Lorenzo Moretti mich bis zur Besessenheit liebte. Dennoch hielt er sich in Neapel eine wesentlich jüngere Frau. Man sagte, sie sah genauso aus wie ich vor Jahren. Er sagte den Leuten, dass sie ihn an die Frau erinnerte, die er einst mehr als alles andere geliebt hatte. Er hatte außerdem streng angeordnet, dass niemand mir von ihr erzählen durfte. Bis zu dem Tag, an dem ich herausfand, dass ich schwanger war. Ich wollte ihm die Nachricht selbst überbringen und machte mich auf den Weg zu seinem Büro. Vor der Tür blieb ich stehen, als ich von drinnen eine junge Frauenstimme hörte. „Lorenzo … bin ich nur hier, weil ich aussehe wie sie?“ Die Tür stand einen Spalt offen. Durch den Spalt sah ich eine junge Frau, die mir viel zu ähnlich sah – in seinen Mantel gehüllt, sein Glas in der Hand. Ich stand da und wagte kaum zu atmen. Dann hörte ich seine Antwort. „Vergleich dich nicht mit ihr.“ „Sie kann niemals die Frau sein, die du bist.“ Ich drehte mich wortlos um und ging. In dieser Nacht rief ich meine Mutter an. „Mutter, ich habe mich entschieden.“ Einen Moment lang schwieg sie. „Ich will ein Feuer“, sagte ich. „Etwas, das niemand überlebt. Wenn es vorbei ist, muss Sofia Moretti für die Welt tot sein.“
Als ich ging, bereute Don alles - Mafia novels & stories
Yara
Im fünften Jahr meiner Ehe mit dem Mafiadon bemerkte ich, dass mir immer schwindelig wurde, sobald ich den Schutzanhänger trug, den er mir geschenkt hatte. Also nahm ich die kleine Pille aus dem Inneren heraus und brachte sie in das Krankenhaus der Familie. Der Arzt untersuchte sie eine Weile. Dann sagte er, das sei kein Mittel zur Beruhigung der Nerven, sondern ein langsam wirkendes Gift. Wer es lange bei sich trug, wurde nicht nur unfruchtbar. Es richtete auch schweren Schaden im Körper an. Ich brach völlig zusammen. „Das kann nicht sein. Mein Mann hat mir den Anhänger geschenkt. Er heißt Vincenzo Corleone. Und er ist der eigentliche Besitzer dieses Krankenhauses.“ Der Arzt sah mich misstrauisch an. „Fräulein, vielleicht sollten Sie lieber einmal in die Psychiatrie gehen. Ich kenne Herr Corleone und seine Frau persönlich. Die beiden verstehen sich prächtig. Und seine Frau hat vor Kurzem erst ein Kind zur Welt gebracht. Gerade sind sie oben in der VIP-Suite im obersten Stockwerk und sehen nach dem Baby.“ Dabei öffnete er ein gemeinsames Foto auf seinem Handy. Auf dem Bild trug Vincenzo den schwarzen Anzug, der in seiner Familie längst zum Markenzeichen geworden war. In seinen Armen lag ein Säugling. Und die Frau neben ihm ... Ich kannte sie. Sie hieß Claudia Yorke. Genau die „Schwester“, von der Vincenzo ständig sprach.
Das Los des Schicksals - Mafia novels & stories
Sea One
Jedes Jahr an Heiligabend musste der Erbe der Marco-Mafiafamilie – Adrian Marco – einer Familientradition folgen: Er zog einen Namen, der darüber entschied, ob er mich heiraten durfte. Denn ich, Irene Cast, stammte nicht aus einer Mafiafamilie. Nur wenn er meinen Namen zog, durfte er mich zur Frau nehmen. Vier Jahre lang hatte Adrian viermal einen Zettel gezogen. Und kein einziges Mal hatte er meinen Namen gezogen. Ich hatte immer geglaubt, er hätte sich meinetwegen mit seiner Familie überworfen, dass er sogar bereit gewesen war, seine Position als Don zu riskieren, nur um mich zu wählen. Jedes Mal, wenn es nicht klappte, hielt er mich fest und flüsterte: „Ist schon gut. Wir haben noch nächstes Jahr.“ Und ich liebte ihn so sehr, dass es wehtat. So sehr, dass ich bereit war zu warten, Jahr für Jahr. Dieses Jahr sagte ich mir: Wenn er meinen Namen immer noch nicht zieht… werde ich das Ergebnis heimlich vertauschen. Ich schlich zur Tür von Adrians Arbeitszimmer und hörte, wie sein jüngerer Bruder fragte: „Don … jedes Jahr ziehst du tatsächlich Irenes Namen. Warum tust du so, als hättest du es nicht? Liegt es daran, dass du Sera immer noch nicht loslassen kannst?“ Doch er sagte nur mit ausdrucksloser Stimme: „Sera braucht mich dringend. Mach es wie immer: Tausch Irenes Namen gegen einen leeren Zettel aus.“ Er ging hinaus, ohne sich umzudrehen. Anstatt zu tauschen, warf sein Bruder den leeren Zettel in den Papierkorb, ließ den mit meinem Namen auf dem Tisch liegen und eilte Adrian hinterher. Ich ging hinein, holte den leeren Zettel aus dem Papierkorb und tauschte ihn gegen den mit meinem Namen. Ich sah zu, wie mein eigener Name in den Müll fiel. Adrian … ich will nicht länger warten. Ich werde dich nicht heiraten. Ich erfülle dir deine Wahl.
Vom Don verlassen, von der Mafia gekrönt - Mafia novels & stories
Lotus
Am Vorabend unserer siebzehnten Hochzeitsplanung schwor mir mein Mann, der Mafia-Boss, dass die Zeremonie diesmal ungestört bleiben würde. „Diesmal verspreche ich es dir, Vicky.“ Seine Stimme klang ernst. „Ich habe Klara gesagt, dass sie morgen selbst zurechtkommen muss – selbst wenn der Himmel einstürzt.“ Das Baby in meinem Bauch war bereits im fünften Monat. Lorenz und ich waren seit drei Jahren zusammen, ich war im fünften Monat schwanger, und dennoch hatte nicht eine einzige Hochzeit stattgefunden. Denn zuvor hatte er die Hochzeit bereits sechzehn Mal abgesagt. Jedes einzelne Mal wegen seiner Ziehschwester Klara. Beim ersten Mal behauptete sie, Fieber zu haben. Noch im Brautkleid wartete ich die ganze Nacht mit Lorenz im Krankenhaus – nur um festzustellen, dass sie lediglich eine leichte Erkältung hatte. Beim zweiten Mal klagte sie über Herzprobleme. Lorenz ließ mich stehen und rannte zu ihr. In Wahrheit saß sie gemütlich beim Nachmittagstee mit Freundinnen. Beim dritten Mal sagte sie, sie hätte Angst vor dem Gewitter. Mitten im Ehegelübde ließ er mich allein – vor allen Gästen. Aber diesmal war alles anders. Vor drei Tagen war ein Brief aus Nordmark angekommen. Mein Vater, der Don der Familie Delbrück, hatte persönlich eine Einladung zur Rückkehr geschickt. Wenn Lorenz mich zum siebzehnten Mal wegen Klara im Stich lässt, werde ich für immer verschwinden.
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