เข้าสู่ระบบSebastian senkte den Kopf. Sein warmer Atem streifte Maras Gesicht. Doch statt sie loszulassen, blieb er seelenruhig vor ihr stehen.Offenbar hatte er fest vor, auf Elenas Ankunft zu warten.Mara wurde immer nervöser.„Sebastian, was soll das Ganze eigentlich?“„Das habe ich dir doch gesagt. Elena soll ruhig sehen, was du für eine Frau bist.“Er sprach betont langsam und mit einer beinahe gelangweilten Lässigkeit. Dabei beobachtete er sichtlich amüsiert, wie Mara immer unruhiger wurde.Sie begriff sofort, dass er sie absichtlich provozierte.Wütend biss sie die Zähne zusammen und trat ihm mit voller Kraft auf den Fuß.„Na schön! Dann soll doch gleich die ganze Welt erfahren, was für eine Frau ich bin!“Sebastian verzog vor Schmerz das Gesicht und runzelte die Stirn.In diesem Moment klingelte es an der Wohnungstür.Mara nutzte die Gelegenheit, stieß ihn von sich und funkelte ihn warnend an.„Zieh dich endlich an und bleib im Schlafzimmer! Und wehe, du lässt dich draußen blicken!“Damit
„Danke.“Stefan hob sein Weinglas. Der sonst so unnahbare Mann wirkte für seine Verhältnisse ungewöhnlich freundlich.Doch Elena lehnte höflich ab.„Für mich lieber keinen Alkohol. Ich habe noch einiges zu erledigen und muss leider schon los.“Sie wandte sich an Florian und beauftragte ihn, sich um die Unterzeichnung des Vertrags mit der Brandt-Gruppe zu kümmern. Anschließend stand sie auf und verabschiedete sich.Stefan erhob sich ebenfalls.„Du hast es aber eilig, Elena. Willst du nicht wenigstens noch etwas essen?“Elena lächelte höflich, blieb jedoch auf Distanz.„Heute leider nicht. Ich habe einen ziemlich vollen Terminkalender. Nimm's mir nicht übel.“Damit verließ sie den privaten Speiseraum. Ihre Bodyguards folgten ihr.Für Elena war das Geschäft ein voller Erfolg.Selbst wenn sie die Sache mit Anja weiterverfolgte, musste diese lediglich mit einer begrenzten Strafe rechnen. Für Elena selbst war damit wenig gewonnen.Für die Brandt-Gruppe stand dagegen deutlich mehr auf dem Spi
„Herr Faber, Sie haben die Weiß-Gruppe über viele Jahre mitgeführt und kennen sich mit Immobilienprojekten bestens aus. Deshalb würde ich Ihnen die Entscheidung gern überlassen.“„Sehen Sie sich das Angebot an und sagen Sie mir, ob wir es annehmen sollten oder nicht.“Sie selbst hatte den Vertrag bereits gründlich geprüft.Auf den ersten Blick gab es kaum etwas daran auszusetzen. Allerdings enthielt er eine Klausel, die langfristig problematisch werden konnte. Sollte die Weiß-Gruppe das Projekt übernehmen, könnte sie dadurch dauerhaft an die Brandt-Gruppe gebunden werden.Das war einer der Gründe, warum Elena sich mit ihrer Zusage bisher Zeit gelassen hatte.Außerdem wollte sie herausfinden, wie eng Florian tatsächlich mit der Familie Brandt verbunden war und auf wessen Seite er im Ernstfall stehen würde.Florian hatte inzwischen mit seiner Kündigung versucht, sie unter Druck zu setzen und seine frühere Stellung zurückzugewinnen.Nun bot ihr dieser Vertrag die perfekte Gelegenheit, ihn
Elena war einen Moment lang überrascht. Mit dieser Frage hatte sie nicht gerechnet.Sie blickte durch die Tür ins Krankenzimmer, wo Frau Klein inzwischen schlief, und wandte sich dann wieder Felix zu.„Frau Klein hat das alles völlig unverschuldet durchmachen müssen. Auch wenn Fiona inzwischen für ihre Taten büßt, hat Frau Klein dieses Leid nicht verdient.“Elena wollte nicht nur erfahren, was Frau Klein damals mitbekommen hatte. Noch viel wichtiger war ihr, dass die ältere Frau ihre Erinnerungen zurückbekam und endlich wieder ein normales Leben führen konnte.Felix strich ihr liebevoll über den Kopf.„Das wird sie, Elena. Gib ihr noch etwas Zeit.“Elena sah zu ihm auf. Sein vertrautes Gesicht und die Zuversicht in seiner Stimme beruhigten sie. Bei Felix hatte sie immer das Gefühl, dass sich selbst die schwierigsten Probleme irgendwie lösen ließen.Als sie schließlich nach Hause kamen, war es bereits spät.Elena hatte dafür gesorgt, dass jemand im Krankenhaus bei Frau Klein blieb. Die
Sebastians Blick wirkte zunächst ruhig und sanft. Doch Mara spürte genau, dass er eine Antwort von ihr verlangte.Unwillkürlich bekam sie ein schlechtes Gewissen. Sie zögerte, bevor sie schließlich antwortete.„Nico ist manchmal ziemlich impulsiv. Es war nicht richtig von ihm, dich zu schlagen. Ich möchte mich dafür bei dir entschuldigen.“Sebastians Gesicht verfinsterte sich noch mehr. Er stieß ein bitteres Lachen aus.„Du entschuldigst dich für ihn? Was bist du denn für ihn? Ein One-Night-Stand? Seine Geliebte? Oder seid ihr etwa zusammen?“Jedes seiner Worte tat weh.Mara spürte, wie sich ihr die Brust schmerzhaft zusammenzog. Doch sie ließ sich nichts anmerken und begegnete seinem spöttischen Blick mit einem schwachen Lächeln.„Du weißt doch längst, was für eine Frau ich bin, Sebastian. Warum fragst du dann überhaupt noch?“Sie lächelte noch immer, obwohl ihr überhaupt nicht danach zumute war.„Außerdem war das zwischen uns doch auch nur ein One-Night-Stand. Ach nein, stimmt ja. Es
„Wir haben miteinander geschlafen. Und du behauptest, zwischen uns läuft nichts?“Sebastian sprach so leise, dass nur Mara und Nico ihn hören konnten.Nicos Gesicht verfinsterte sich.„Du verdammtes Arschloch!“Noch bevor jemand reagieren konnte, schlug er zu.Seine Faust traf Sebastian mitten ins Gesicht. Dessen Kopf wurde zur Seite gerissen, und an seinem Mundwinkel trat Blut hervor.Trotzdem ließ Sebastian Mara nicht los. Sein Arm blieb fest um ihre Taille geschlungen.Alle im Salon waren wie erstarrt.Auch Mara erschrak. Mit einem solchen Ausbruch hatte sie nicht gerechnet.„Wie kannst du nur so über sie reden?“, fuhr Nico ihn wütend an.Er wich keinen Schritt zurück und funkelte Sebastian an.Moritz eilte herbei, packte Nico von hinten und zog ihn zurück.„Nico, bist du völlig durchgedreht?“Moritz wusste nur zu gut, mit wem sein Freund sich gerade angelegt hatte.Sebastian hielt sich zwar aus den Geschäften seiner Familie heraus, genoss bei den Brechts aber sogar mehr Rückhalt al
Zum Glück klingelte in diesem Moment Elenas Handy und rettete sie aus der peinlichen Situation.„Hallo?“Ihr Herzschlag wurde schneller, sie ging hastig ran.Am anderen Ende meldete sich ihre beste Freundin, das Topmodel Mara Schmitt, mit spöttischem Ton. „Na, meine große Elena, du bist gestern unte
Elena erstarrte, ihr Herz schlug immer schneller.In dem Moment, als Felix sich noch einmal zu ihr hinunterbeugte, um sie zu küssen, begann ihr Körper unwillkürlich zu zittern.Als er ihre Reaktion bemerkte, hielt Felix inne. In seinen dunklen Augen lag deutlich sichtbare Beherrschung.„Na? Hast du
Die spöttische Stimme am anderen Ende der Leitung drang in ihr Ohr. Erst nach einigen Sekunden fand Elena ihre Fassung wieder. „Felix, dein Bruder hat mich gerade nach Strich und Faden verarscht und jetzt bist du dran, ja?“Am Telefon war Felix Stein, Adrians leiblicher Bruder.Als Elena damals mit
„Sag mal, Adrian, heute wolltest du doch mit Elena zum Standesamt. Hast du keine Angst, dass sie ausrastet, wenn du nicht hingehst?“„Ach was, Elena hängt doch an ihm wie eine Klette. Selbst wenn sie kapiert, dass er nur wegen Nina nicht hingegangen ist, schluckt sie das trotzdem.“„Eben. Gegen Nina







