LOGINSie erwischt ihren Freund mit ihrer Zwillingsschwester. In nur einer Nacht verliert Elaria Montclair den Mann, den sie geliebt hat, die Familie, von der sie dachte, dass sie immer hinter ihr stehen würde, und den letzten Rest Selbstvertrauen, den sie noch hatte. Dann taucht Rhys Cassian wieder in ihrem Leben auf. Ihr bester Freund aus Kindertagen. Der Mann, der sie einst beschützt hat. Und der Mann, dem sie geschworen hat, niemals zu vergeben. Rhys hat kein Interesse an einer Beziehung. Doch als seine Mutter ihm ein Ultimatum stellt, das ihn seinen Platz im Familienimperium kosten könnte, braucht er schnell eine Freundin. Elaria braucht einen Neuanfang. Rhys braucht eine Fake-Freundin. Es klingt nach der perfekten Lösung. Vor den Kameras werden sie so tun, als wären sie unsterblich ineinander verliebt, ihre Feinde eifersüchtig machen und die Sache beenden, sobald beide bekommen haben, was sie wollen. Schon bald steht die Frau, auf die ihre Familie einst herabgesehen hat, an der Seite eines der begehrtesten Männer des Landes und stiehlt all jenen die Show, die ihr einst das Gefühl gegeben haben, nichts wert zu sein. Doch nicht jeder ist damit glücklich. Rhys’ Mutter weigert sich, sie zu akzeptieren. Und jemand ist entschlossen, sie auseinanderzureißen, bevor aus ihrer Fake-Beziehung etwas wird, das keiner von beiden länger leugnen kann. Denn je näher sie sich kommen, desto schwerer wird es, sich daran zu erinnern, dass zwischen ihnen alles nur gespielt sein sollte. Und wenn die Grenze zwischen Fake und echt schließlich verschwindet, könnte Elaria feststellen, dass ausgerechnet der eine Mann, den sie nie wieder lieben wollte ... schon immer derjenige war, zu dem ihr Herz zurückraste.
View More~ Elaria POV ~Sonnenlicht fiel durch die Vorhänge und tauchte meine Haut in goldene Strahlen. Es weckte mich auf.Ich setzte mich auf und streckte die Arme aus.Ein leises Gähnen entwich mir.In diesem Moment knarrte die Tür und Rhys kam herein. In den Händen hielt er ein Keramiktablett.Meine Brauen zogen sich zusammen, als sich unsere Blicke trafen.„Guten Morgen, Schlafmütze“, rief er begeistert.Mit dem Fuß zog er die Tür sanft zu und kam auf mich zu. Seine Augen glänzten.„Was soll an diesem Morgen gut sein?“, fragte ich gedehnt und beobachtete ihn dabei, wie er das Tablett auf den Beistelltisch stellte.„Ich habe ein Angebot für dich.“Bei seinen Worten verengte ich die Augen. Sein Streit mit seiner Mutter vom Vorabend ging mir durch den Kopf.„Wag es ja nicht!“, fuhr ich ihn an und sprang aus dem Bett.Er richtete sich auf und steckte die Hände in die Taschen. „Immer mit der Ruhe, Kleine.“„Du glaubst wohl, ich weiß nicht, was du vorhast, hm?“ Ich ging auf das Badezimmer zu.„
~ Elaria POV ~„Da lauscht jemand.“Rhys deutete zur Tür und zeigte auf den Boden.Ein dunkler Schatten ragte unter der Tür hervor und erstreckte sich ein paar Zentimeter über die Fliesen.Ich klatschte in die Hände. Das Geräusch durchbrach die Stille.Rhys hob eine Braue. „Was machst du da?“, flüsterte er.„Spiel einfach mit“, sagte ich kaum hörbar.Ein selbstgefälliges Grinsen breitete sich auf seinen Lippen aus.„Schatz, jetzt nicht. Alle warten bestimmt schon auf uns“, sagte ich leise, aber laut genug, dass die Person vor der Tür es hören konnte.Rhys blieb stehen, die Hände noch immer in den Taschen. „Okay.“Er zog eine Hand aus der Tasche, presste die Handfläche auf seine Lippen und ließ sie mit einem scharfen Geräusch wieder los, als würde er einen Kuss andeuten.„Keine Sorge. Sobald wir wieder in deiner Villa sind, kannst du mit mir machen, was du willst“, sagte ich süßlich.Rhys schüttelte den Kopf und musterte mich. „Das hättest du wohl gern“, murmelte er.„Ganz sicher nicht
~ Elaria POV ~„Wer sagt das?“Eine unverkennbar vertraute Stimme erklang vom Eingang.Ich drehte mich um.Rhys?Er stand da, beide Hände in den Seitentaschen seiner aschgrauen, maßgeschneiderten Hose. Einige Knöpfe seines hellblauen Hemdes waren offen und gaben einen ordentlichen Teil seiner Brust frei.Sein Blick war auf mich gerichtet.Plötzlich blitzten überall Kameras auf.Klicks hallten durch den Saal. Die Paparazzi, die in einer Ecke gestanden hatten, bewegten sich nun auf Rhys zu.„Rhys Cassian.“„Oh mein Gott! Er ist es wirklich.“Die Gäste brachen in bewundernde Rufe aus.Ein leises Schnauben entwich mir. „Er hört einfach nie zu.“Er kam auf mich zu, während das Licht des Kronleuchters über sein Gesicht schimmerte. „Schatz“, sagte er.Hä?Bevor ich reagieren konnte, legte er sanft einen Arm um meine Taille und zog mich in eine Umarmung.„Was machst du da?“, fragte ich zwischen zusammengebissenen Zähnen.Er drückte mir einen kurzen Kuss auf die Stirn. „Spiel einfach mit“, mur
Draußen fühlte sich die Abendbrise anders an – scharf und durchdringend. Ich holte gezwungen Luft und winkte ein Taxi zu meiner Wohnung heran.„Bella-Hillton-Straße, Hausnummer 30.“Nachdem ich bezahlt hatte, stieg ich unter die Dusche und nahm das wohltuendste Bad meines Lebens.Ich wickelte den Verband von meiner Schläfe. Darunter lag ein braunes Pflaster, auf dessen Oberfläche ein dünner Blutfleck zu sehen war.Ich holte den Erste-Hilfe-Kasten, wechselte das Pflaster, trug etwas Make-up auf, um meine Augenringe zu kaschieren, und legte meinen teuersten Lipgloss auf.Als ich meinen Kleiderschrank öffnete, fiel mein Blick auf das smaragdgrüne Paillettenkleid, das ich vor Monaten gekauft hatte, um mit Aiden zu einer Gala zu gehen.Ich hatte es voller Hoffnung gekauft, dass er unsere Beziehung endlich öffentlich machen würde, doch er hatte mich zurückgewiesen.„Elaria, du weißt, dass ich viele Fans und Einfluss habe. Wenn wir zusammen auf der Gala auftauchen, würde das viele Fragen auf

















