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Werwolf Short Stories & Novels

Discover a collection of enchanting Werwolf short stories that explore the depths of passion. Perfect for readers seeking one-hour short stories to inspire and ignite their imagination about Werwolf.
Sieben Bande, sieben Verrate - Werwolf novels & stories
Serein M
Sieben Mal band ich mich an denselben Alpha. Und sieben Mal zerstörte er unser Band wegen seiner Jugendliebe. Beim ersten Mal schwor er es unter dem Mond: „Astrid, meine Luna. Von diesem Tag an gehören mein Herz und mein Wolf allein dir.“ Doch in dem Moment, als seine kostbare Liana zurückkehrte, verwandelten sich seine Versprechen in Asche. „Kannst du nicht einfach geduldig sein? Du machst sie unwohl, es sieht so aus, als würde sie einen gebundenen Alpha verführen.“ Beim ersten Mal, als er mich zurückwies, verbrannte der Schmerz des zerbrochenen Bandes beinahe meinen Wolf. Sie schickten mich zu den Heilerinnen des Rudels, aber er kam nie. Kein einziges Mal. Beim dritten Mal schluckte ich meinen Stolz als Tochter eines Alphas hinunter. Ich trat seinem Rudel als Niemand bei, nur um seinem Duft nahe zu sein. Beim sechsten Mal kannte ich bereits das Spiel. Ich packte meine Sachen und verließ unser Penthaus ohne ein Wort. Meine Zusammenbrüche. Meine Kompromisse. Meine Hingabe. Für meinen Schmerz bekam ich nur seine mechanischen Entschuldigungen und denselben Verrat. Immer und immer wieder. Bis jetzt. In dem Moment, als ich hörte, dass Liana zurückkehrte, gab ich ihm selbst die Papiere, um unser Band zu lösen. Er setzte einfach ein Datum für unsere nächste Bindungszeremonie, als wäre nichts geschehen. Er hatte keine Ahnung. Dieses Mal brach ich nicht nur das Band. Ich zerschmetterte das Herz, das sieben Mal für ihn schlug, nur um sieben Mal von seinen eigenen Händen zerdrückt zu werden.
Die Markierung meines Alphas lösen - Werwolf novels & stories
Echo
Seit zwei Monaten bekam ich Fotos. Fotos von meinem Schicksalsgefährten Andrew, wie er seine Geliebte Crystal fickte, eine sinnliche Omega. [Liebe Luna, Andrew hat mir letzte Nacht so viele Spuren hinterlassen. Für ihn bin ich die Einzige, die ihm je einen echten Orgasmus verschafft hat.] [Ach ja, und diese berühmte beruhigende Gabe, auf die du so stolz bist? Die habe ich auch. Er sagt, ich kann dich inzwischen vollständig ersetzen.] [Keine Sorge. Ich werde deinen Gefährten schon gut für dich versorgen.] Auf den Fotos wirkte der verschmierte Lippenstift von Crystal wie ein greller Fleck auf Andrews Paarungsmarkierung. Als ich diese Nachrichten ansah, wurde aus meinem Unglauben erst Verzweiflung und am Ende nur noch kalte, harte Taubheit. Bis heute Nacht. Da erhörte die Mondgöttin endlich meine verzweifelten Gebete. Ich konnte die Hälfte meiner beruhigenden Gabe opfern, um nur eine einzige Chance zu bekommen, unsere Gefährtenbindung mit eigener Hand zu lösen. In sieben Tagen würde ich Andrew endgültig verlassen.
Wiedergeboren – Luna lässt alles für immer - Werwolf novels & stories
Moore
Ich war sieben Jahre lang in einer Beziehung mit dem besten Freund meines älteren Bruders, Alpha Alexander Parker. Doch es gab eine Wendung – diese Beziehung war ein Geheimnis. Eines Tages, nachdem er zu viel selbstgebrannten Schnaps getrunken hatte, sagte Alexander im Rausch zu mir: „Willow, Stella ist jetzt mit einem Welpen schwanger. Wenn sie keinen Gefährten hat, wird sie von den Ältesten aus dem Rudel verbannt. Ist es in Ordnung, wenn ich ihr vorerst die Position der Luna gebe?“ In ruhigem und sanftem Ton antwortete ich: „Okay.“ In meinem früheren Leben stimmte ich Alexanders Vorschlag nicht zu. Ich bestand auch darauf, die Paarungszeremonie mit ihm abzuhalten. Währenddessen wuchs Stellas Bauch mit den vergehenden Wochen immer weiter. Am Ende konnte sie es nicht mehr verbergen. Die wütenden Ältesten verstießen sie schließlich aus dem Rudel. Nachdem Stella fort war, kam Alexander nicht mehr nach Hause, und er sprach kein Wort mehr mit mir. Ich wusste, dass er mir für alles die Schuld gab. Einige Zeit später starb ich an überwältigender Schuld und Depression. Als ich dabei war, meine Augen zu schließen, sah ich, wie Alexander erschrocken in mein Zimmer stürmte. Stella, die eigentlich aus dem Rudel verstoßen sein sollte, folgte ihm mit einem Welpen in ihren Armen. In diesem Moment erkannte ich schließlich, dass Alexander zwar Stellas Retter war, aber niemals der passendste Gefährte für mich war. Jetzt, da ich wiedergeboren wurde, lehnte ich seinen Vorschlag nicht ab. Stattdessen entschied ich mich, alle Verbindungen zu ihm abzubrechen, damit er und Stella glücklich bis ans Ende ihrer Tage leben konnten.
Nicht der Erbe, den er beschützte - Werwolf novels & stories
Cyathia
An dem Tag, an dem die sterbende erste Liebe meines Gefährten in die Wehen ging, stellten seine Eltern zehn Krieger vor meine Tür. Sie taten das nur, um mich daran zu hindern, in den Geburtsraum zu stürmen und die Geburt des Erben von Alpha Kaelen zu ruinieren. Doch ich erschien nicht, nicht einmal, als die Schreie eines Neugeborenen die Luft erfüllten. Seine Mutter, die ehemalige Luna, hielt die Hand der anderen Wölfin und seufzte erleichtert. „Liana, mit uns hier wird diese unfruchtbare Elara dir oder dem Jungen niemals etwas antun!“ Kaelen tupfte den Schweiß von Lianas Stirn, seine Augen waren voller Zuneigung. „Mach dir keine Sorgen, mein Vater hat Männer an den Grenzen des Rudels postiert. Wenn Elara es wagt, Ärger zu machen, werden wir sie für immer verbannen!“ Er entspannte sich erst, als er sicher war, dass ich nicht kommen würde. Er verstand es nicht. Alles, was er wollte, war, seiner sterbenden ersten Liebe ein Kind zu schenken, ein Vermächtnis. Warum konnte ich nicht verständnisvoller sein? Als er das schlafende Junge betrachtete, erschien ein zufriedenes Lächeln auf seinem Gesicht. Er dachte, wenn ich einfach auftauchen und mich bei Liana entschuldigen würde, würde er mir all unsere früheren Streitigkeiten verzeihen. Er wäre sogar bereit gewesen, mich nach der Geburt zu trösten, mich vielleicht sogar dem Namen nach zur Mutter des Jungen zu machen, damit ich meinen Titel als Luna behalten konnte. Doch das wusste er nicht. Ich hatte gerade meinen Antrag beim Hohen Rat eingereicht. In einer Woche gab ich meinen Status im Rudel auf, verließ es mit den Jungen in meinem Bauch und sah ihn nie wieder.
Nach Wiedergeburt: Ihr Wunsch erfüllt - Werwolf novels & stories
Moore
Nach meiner Wiedergeburt hielt ich Elias Hofmann nicht mehr davon ab, seine schwangere Kindheitsfreundin Sofia Schmidt nach Hause zu bringen, um sich um sie zu kümmern. Im Gegenteil: Ich löste unsere Gefährtenbindung von mir aus und erfüllte ihm seinen Wunsch, Sofia zu bevorzugen. Ich arrangierte jedes ihrer Treffen mit eigenen Händen und trat still und leise zurück. All das geschah, weil Elias mich in meinem früheren Leben selbst im Moment meines Todes noch dafür hasste, weil ich mich damals geweigert hatte, seiner schwangeren Freundin zu erlauben, in unserem Haus zu wohnen, um ihr Kind auszutragen. Auf dem Heimweg erlitt Sofia eine Fehlgeburt und konnte fortan keine Kinder mehr bekommen. Er sagte: „Sobald du tot bist, werde ich mit Sofia zusammenleben und sie gut versorgen, um ihre Schmerzen wiedergutzumachen.“ Dieses Mal wollte ich mich nicht mehr in den Weg stellen. Ich entschied mich, zu gehen – um sie zu erfüllen, um ihnen ihre verpasste Zukunft zurückzugeben. Doch warum, nachdem ich alles für sie getan hatte, suchte Elias mich plötzlich verzweifelt überall auf, flehte mich an, zu ihm zurückzukehren?
Die Tote bin eigentlich ich - Werwolf novels & stories
Jasmin
Die Hexe hatte uns gesagt, dass meine Schwester, Emma Schmidt, in dem Jahr sterben würde, in dem sie sechzehn wurde. Ihre Prophezeiungen schlugen niemals fehl. Seit jenem Tag war meine Schwester der wichtigste Mensch in unserer Familie. Das beste Hirschfleisch blieb immer für sie, ebenso das kostbare Fell des weißen Fuchses. Unsere Eltern erzählten ihr jeden Abend eine Gutenachtgeschichte. Ich wusste, dass sie bemitleidenswert war, aber in meinem Herzen regten sich Traurigkeit und ein bitteres Gefühl der Ungerechtigkeit. An ihrem sechzehnten Geburtstag spürte ich plötzlich einen heftigen Schmerz in meiner Brust. Doch weil Markus und Sabine fürchteten, ich würde Ärger machen, sperrten sie mich in den Keller. „Mama, bitte…“, schluchzte ich und hämmerte gegen die Tür. „Ich spüre, wie meine Wolfsseele schwächer wird. Lass mich bitte hinaus…“ Aber Sabine blieb unerbittlich: „Nein! Heute ist Emmas wichtigster Tag!“ „Sie hat nur diesen einen Tag, halt es einfach aus…“ Als ich schließlich die Augen schloss und meine Seele aus dem Körper glitt, sah ich im Wohnzimmer das warme Licht der Kerzen. Meine Mutter, Sabine Schmidt und Vater Markus Schmidt hielten meine lebendige, wohlbehaltene Schwester in den Armen und weinten hemmungslos. Da verstand ich endlich, dass die Prophezeiung der Hexe niemals falsch gewesen war. Nur dass diejenige, die sterben sollte, niemals Emma gewesen war.
Siebenmal erdrückt, das achte brach ich - Werwolf novels & stories
Noorie
„Darcy fühlt sich heute Abend schwindelig. Lass uns unsere Bindung unterdrücken, Emma. Unser Markierungsritual kann warten.“ Das waren seine genauen Worte, als ich ihn an dem Tag anrief, der eigentlich unser Markierungsritual hätte sein sollen. Es war das siebte Mal, dass er mich bat, die heilige Bindung zwischen uns – für seine Jugendliebe – zu unterdrücken. Beim ersten Mal ließ er sie unterdrücken, weil Darcys Rudel angegriffen wurde und er an ihrer Seite sein wollte. „Darcy kämpft ums Überleben, und du willst, dass unsere Schicksalsbindung mich zu dir zieht? Überzeug mich nicht davon, dass du wirklich so selbstsüchtig bist, Emma.“ Beim dritten Mal sagte er: „Darcy hat Fieber. Ich kann sie nicht allein lassen.“ Beim sechsten Mal gab er sich nicht einmal mehr die Mühe zu erklären, warum er die Hexe damit beauftragte, unsere Bindung auf brutalste Weise zu unterdrücken – er hatte es viel zu eilig, zu Darcy zu kommen. Da wir Schicksalsgefährten waren, ließ er jedes Mal, wenn er ihr nahekommen wollte, eine Hexe die Bindung zwischen uns unterdrücken. Als Alpha spürte er die Unterdrückung kaum. Für mich als Omega hingegen hinterließ sie einen Schmerz, der mich wochenlang ans Bett fesselte. Obwohl es ihn sichtlich mitnahm, mich so leiden zu sehen, bot er mir jedes Mal nur ein paar Worte der Entschuldigung und ein Bündel leerer Versprechen, es irgendwann wiedergutzumachen. Mehr bekam ich nie. Als er beim siebten Mal wieder ablehnte, mich zu markieren, und nach Hause kam, um unsere Bindung zu unterdrücken und zu Darcy zu eilen, hatte ich meine Koffer bereits gepackt. Es war das letzte Mal, dass er unsere Bindung unterdrückte. Denn beim nächsten Mal würde es keine Bindung zwischen uns mehr geben – nichts, was es noch zu unterdrücken gegeben hätte.
99 Mal abgesagt: Ich verlasse den Alpha - Werwolf novels & stories
coco
Als der Alpha Leon Richter mit seiner Assistentin in der Mitte der Tanzfläche tanzte, saß ich neben einem Kunden und trank mit ihm. Um ihn nicht zu verärgern, ließ ich zu, dass er mit seiner kalten Hand, vom Alkohol beflügelt, meinen Oberschenkel berührte. Doch Leon sah mich nicht ein einziges Mal an. Stattdessen strich er seiner Assistentin sanft eine Haarsträhne aus der Stirn und fragte leise, ob sie Hunger hatte. Als das Bankett endete, klagte die Assistentin über Langeweile. Sofort wies er mich an, aus dem Wagen zu steigen, um sie zu einer weiteren Party zu bringen. „Das Mädchen war in letzter Zeit wegen der Arbeit in der Firma ziemlich beschäftigt. Ich will sie ein wenig entspannen lassen.“ „In eine Bar willst du ohnehin nicht. Dann komm besser nicht mit.“ „Und außerdem, ich komme heute Abend nicht zurück. Die Sache mit der Markierung, verschieben wir sie auf morgen, oder reden ein andermal darüber.“ Wir waren seit fünf Jahren zusammen, und dies war das neunundneunzigste Mal, dass Leon die Markierung einseitig abgesagt hatte. Ich nickte nur. Wenn er doch immer beschäftigt war, dann gab es für diese Markierung ohnehin keinen Sinn mehr.
Die Ersatzkönigin - Werwolf novels & stories
Finn
Am Tag ihrer Bindungszeremonie floh meine Schwester. Ich wurde gezwungen, den Lykan-König zu heiraten – einen Mann, bekannt für seine Brutalität. Sechs Jahre später kehrte sie zurück. So unverschämt wie eh und je drückte sie einen blutroten Kuss auf Kaels Kragen – direkt vor den Augen des gesamten Ältestenrats. Kael erstarrte. Dann wandte sie sich mir zu, die Augen vor Spott funkelnd. „Kleine Schwester, danke, dass du all die Jahre meinen Thron warmgehalten hast. Jetzt, wo ich zurück bin, wird es Zeit, dass du mir meinen Platz als Luna-Königin zurückgibst.“ Stille verschluckte den Saal. Alle erinnerten sich daran, was geschehen war, als sie geflohen war. In seiner Raserei hatte Kael fast die Hälfte eines Feindesreviers niedergemetzelt. Und jetzt? Genau das fragte ich mich ebenfalls. Würde dieser unberechenbare, brutale König um ihretwillen wieder den Verstand verlieren?
Wiedergeboren: Ich gab den Gefährten frei - Werwolf novels & stories
Bubbles
Nach dem Tod seiner ersten Liebe hasste Oscar mich zehn Jahre lang. Ich versuchte alles, um ihn zu besänftigen. Nichts half. „Wenn du mir wirklich einen Gefallen tun willst, dann stirb.“ Die Worte trafen tief. Als der Aufstand ausbrach, warf er sich vor mich – und fiel genau dort, wo er stand. Sein Blick ruhte auf mir, während er verblutete. „Wenn meine Schicksalsgefährtin nur nicht du gewesen wäre…“ Bei seiner Beerdigung weinten seine Eltern. „Wir hätten ihn zu Catherine lassen sollen. Wir haben ihn gezwungen, sie zu heiraten – alles wegen dieser verdammten Prophezeiung.“ Das Windvale-Rudel lebte nach einer Prophezeiung. Vor Jahren hatte die Seherin verkündet: Falls Oscar seine Schicksalsgefährtin nicht zur Bindungsgefährtin nimmt, wird das Rudel ins Unglück stürzen. Ich war diese Schicksalsgefährtin. Nun wünschten alle, es wäre nie so gewesen. Ich eingeschlossen. Man trieb mich von der Beerdigung fort – innerlich hohl. Dann erschien die Mondgöttin. Sie bot mir eine Chance an: zehn Jahre zurück in der Zeit – unter zwei Bedingungen. Ich sollte nicht Oscars Gefährtin werden. Ich sollte Catherines Tod verhindern. Ich sagte ja, ohne nachzudenken.
Sie wetteten. Ich ging mit allem. - Werwolf novels & stories
Cocojam
An dem Tag, als ich erfuhr, dass ich Zwillinge unter dem Herzen trug, sah ich meinen Gefährten, Alpha Viggo Blackridge, wie er eine andere Werwölfin zu ihrer Schwangerschaftsuntersuchung begleitete. Ich blieb wie angewurzelt stehen. Der Schwangerschaftsbericht zerknitterte in meiner Faust. In jener Nacht sah er mich mit eisigen Augen an. Derselbe Mann, der einst jeden Zentimeter meines Körpers küsste. Derselbe Mann, der schwor, zu mir zu gehören. Nur mir. „Sie trägt meinen Welpen in sich. Ihre Wölfin ist instabil. Ab heute braust du ihr jeden einzelnen Tag Beruhigungstränke.“ „Sie ist empfindlich. Ohne meinen Geruch kann sie nicht schlafen. Bring also deine Sachen in den Westflügel. Mach ihr Platz.“ Die riesige Villa versank in totenstiller Ruhe. Meine Wölfin heulte auf. Es war ein scharfer, verletzter Schrei. Der Schmerz unserer Gefährtenbindung riss mir beinahe die Seele entzwei. Doch ich vergoss keine einzige Träne. Ich nahm nur den Koffer, den ich längst gepackt hatte, und ging zur Tür. Die Rudelwachen wollten mich aufhalten, doch Viggo hob nicht einmal den Blick. „Sie kommt zurück“, sagte er und ließ den Wein träge in seinem Glas kreisen. Seine ganze Alpha-Arroganz lag offen vor allen ausgebreitet. „Drei Tage. Länger hält sie es nicht durch. Ohne meine Berührung wird ihre Wölfin sie in den Wahnsinn treiben. Sie wird zurückkriechen und mich anflehen.“ Die Rudelmitglieder und Verbündeten, die zu unserer Zeremonie gekommen waren, brachen in schallendes Gelächter aus. Einige von ihnen schlossen sogar direkt vor meinen Augen eine Wette ab. Der Einsatz war eine Aurora-Erzmine im Wert von einer Million Euro. Sie wetteten darauf, dass die Angst, zum Rogue zu werden, mich zerfressen würde. Noch vor Mitternacht, davon waren sie überzeugt, würde ich vor Viggo auf die Knie fallen und ihn anflehen, mich wieder ins Rudel aufzunehmen. Doch sie ahnten nicht das Geringste. Mein leiblicher Vater hatte mir längst heimlich das Zeichen meiner Familie geschickt. Mein Rudel wartete bereits auf mich. Dieses Mal würde ich unsere Gefährtenbindung endgültig zerbrechen.
Verlobungsärger: Sekretärin dreht durch - Werwolf novels & stories
Scheinwald
Am Tag unserer Verlobungsfeier saß ich mit meiner Mutter im Auto und wartete auf den Fahrer, als mir die Sekretärin meines Verlobten plötzlich ein Video schickte. Darauf war zu sehen, wie sie einer Werwölfin mittleren Alters brutal an den Haaren zog und ihr abwechselnd mit der linken und der rechten Hand ins Gesicht schlug – zehn Mal hintereinander. „Lena Hoffmann, du Goldgräberin! Glaubst du etwa, bloß weil du dich wie eine feine Dame gibst und mit Alpha Lukas Schmidt verlobt bist, kann deine Mutter in Lukas’ Haus gehen und dort stehlen?“ Wieder ein Schlag. Das Gesicht der Frau war bereits stark geschwollen. „Leute vom Land eben, die haben immer diese Angewohnheit, fremdes Eigentum anzufassen. Ich, als Lukas’ Sekretärin, erteile dieser alten Diebin im Namen meines Chefs eine Lektion!“ Ich legte langsam das Handy aus der Hand. Neben mir ordnete meine Mutter vor dem Schminkspiegel ihre Halskette. Als sie meinen Blick auffing, lächelte sie und klopfte leicht auf meinen Handrücken. „Auch wenn Lukas’ Rudel Dornenkrone in geschäftlichen Dingen wirklich schrecklich unorganisiert ist, mein Liebling – er ist immerhin sehr gut aussehend.“ „Sobald das Bündnis geschlossen ist, werden dein Vater und ich ihm ein wenig unter die Arme greifen.“ Ich runzelte die Stirn und spielte das Video erneut ab. Hohe Wangenknochen. Ein streng gesteckter Dutt. Und ein Leberfleck am Ohrläppchen. Mein Gott. Das war meine zukünftige Schwiegermutter! Ich wählte sofort die Nummer zurück. „Emma Müller, bist du dir eigentlich bewusst, dass du eine absolute Idiotin bist? Das war Lukas’ Mutter!“ Sie lachte boshaft. „Ach komm. Lukas hat mir längst gesagt, dass du nur seine Verlobte bist, weil sein Vater ihn dazu gezwungen hat. Du bedeutest ihm überhaupt nichts.“ „Wenn ihm nicht einmal du etwas bedeutest, was glaubst du dann, wie wenig deine Verwandten zählen?“
Vier Alphas und ihre Reue - Werwolf novels & stories
Summer
Mir wurde ein zweites Leben in dieser Werwolfwelt geschenkt, aber damit ging eine Aufgabe einher. Das System wies mir vier Alpha-Wölfe zu. Mein Ziel war es, dass sich einer von ihnen vollkommen in mich verliebte. Als Belohnung winkte mir die Wiederauferstehung in meiner ursprünglichen Menschenwelt, in der ich während einer Herzoperation gestorben war. Aber ich konnte keinen der vier für mich gewinnen. Denn sie alle verliebten sich in ein und dieselbe Frau – die wahre Heldin dieser Welt. Sie griffen mich mit den grausamsten Worten an und schikanierten mich gnadenlos. Jeder Einzelne von ihnen wünschte mir den Tod. Am Ende scheiterte meine Mission, und ich starb tatsächlich durch meine eigene Hand. Als sie meinen leblosen Körper sahen, brachen sie zusammen. Nicht vor Trauer, sondern unter der Last ihrer eigenen Reue.
Mein Sohn nennt seinen Vater jetzt „Alpha“ - Werwolf novels & stories
Echo
Nachdem ich begriffen hatte, dass mein Alpha und Gefährte Bruce seine Ex-Gefährtin Fiona und ihren Welpen nicht loslassen konnte, brachte ich unserem Sohn bei, ihn „Alpha Bruce“ zu nennen. Als unser Sohn Fieber bekam, rief Fiona meinen Gefährten mitten in der Nacht zu sich. Ich legte die Hand auf die glühende Stirn meines Kindes und ließ ihn sagen: „Auf Wiedersehen, Alpha.“ Als Bruce die Geburtstagsfeier absagte, die er unserem Sohn versprochen hatte, nur weil Fiona weinend anrief und sagte, ihr eigener Sohn habe keinen Vater, hob ich nicht einmal den Blick. Ich ließ unseren Sohn den Gästen nur erklären: „Der Alpha hat etwas Wichtiges zu erledigen.“ Unser Sohn zögerte jedes Mal sehr lange. Bis Bruce endlich begriff, wie sehr er uns im Stich gelassen hatte. Er schlug vor, ein Familienfoto machen zu lassen. Doch im Fotostudio rief Fiona wieder an. Sie weinte am Telefon. „Bruce, kannst du bitte kommen und so tun, als wärst du Tonys Vater? Die Kinder in der Kita machen sich über ihn lustig, weil er keinen hat...“ Schuld flackerte über Bruces Gesicht. Er wollte sich gerade zu unserem Sohn hinunterknien und es ihm erklären. Doch dieses Mal brauchte unser Sohn kein Zeichen von mir. Er hob nur die Hand und winkte. „Schon gut, Alpha Bruce. Gehen Sie zu Ihrem anderen Welpen. Mama und ich reichen für das Familienfoto.“
Zu spät für Entschuldigungen - Werwolf novels & stories
Lara Dimson
Am Morgen meines achtzehnten Geburtstages brach ich in der Rudelklinik zusammen – nach meiner neunundneunzigsten Blutspende für meine Zwillingsschwester Maeve. Sie trug seit ihrer Geburt einen Fluch – einen dunklen Fluch, der nur durch mein Blut in Schach gehalten werden konnte. Die Verbindung, die uns bereits im Mutterleib verband, war das Einzige, was die dunkle Magie in Schach hielt. Als ich erwachte, erklärte mir die Heilerin, dass ich aplastische Anämie entwickelt hatte – ein seltenes Leiden, bei dem das Knochenmark versagt. Die jahrelangen, ununterbrochenen Blutspenden hatten meinen Körper endgültig zermürbt, und meine Wölfin Aurora war zu geschwächt, um dagegen anzukämpfen. Ich beeilte mich, meiner Familie von der Diagnose zu erzählen, in der Hoffnung, dass es diesmal anders sein würde – und fand sie stattdessen in einer Bäckerei, wo sie eine Geburtstagstorte bestellten, auf der nur Maeves Name stand. Sie hatten meinen Geburtstag schlicht vergessen, obwohl wir Zwillinge waren, keine fünf Minuten auseinandergeboren. Anfangs war mein Opfer mit Liebe und Anerkennung bedacht worden. Inzwischen war es kaum mehr als eine Pflicht, die alle für selbstverständlich hielten. Meine Familie hatte sich unzählige Male für Maeve und gegen mich entschieden. Diesmal beschloss ich, mich für mich selbst zu entscheiden. Zwei Wochen lagen noch vor mir, bevor ich mich aus diesem Rudelhaus und aus ihrem Leben stehlen würde. Zwei Wochen, um alles im Stillen vorzubereiten, während sie ahnungslos blieben. Sie würden glauben, ich habe endlich meinen Platz als Maeves Blutreservoir akzeptiert. Sie würden nie begreifen, dass ich die Tage zählte, bis ich für immer aus ihrem Leben verschwand. Dann war es zu spät.
Lügen im Mondlicht - Werwolf novels & stories
Ding
Ich war es, die Kane Blackwood das Herz gebrochen hatte. Er war der Alpha-Erbe, mein Freund seit Kindertagen. Und ich hatte ihn so brutal von mir gestoßen, dass er bis zur Nordfeste ging. Sieben Jahre blieb er dort. Nun war er zurück. Mit einer anderen Frau an seiner Seite. Ihre Paarungszeremonie wollten sie hier abhalten, in unserem Rudel. In derselben Woche eröffnete mir die Rudelhexe ihr Urteil: Noch drei Monate. Als meine Mutter mich nach draußen schob, damit ich ihn sehen konnte, verzogen sich Kanes Lippen zu jenem grausamen, höhnischen Lächeln, das ich nur zu gut kannte. Seine dunklen Augen glitten von Kopf bis Fuß über mich – über den Rollstuhl, meine dürren Arme, mein bleiches Gesicht. „Na so was“, sagte er mit tiefer, schneidender Stimme. „Sieben Jahre, und du siehst erbärmlich aus. Nicht einmal laufen kannst du noch?“ Ich zog den Ärmel hinunter und verbarg die Narben – jene silbrigen Linien, die Jahre gescheiterter Behandlungen hinterlassen hatten. Dann zwang ich meine Stimme zur Ruhe. „Ich bin gestürzt. Habe mir etwas gebrochen. Mehr nicht.“ Kane stieß ein kurzes, kaltes Lachen aus. „Natürlich. Wie auch immer, meine Paarungszeremonie steht kurz bevor. Du solltest Vivras Trauzeugin sein.“ Ich lächelte zurück. Im Lauf der Jahre war ich gut darin geworden, selbst durch den Schmerz hindurch zu lächeln. „Tut mir leid, aber ich gehe bald fort. Irgendwohin, weit weg.“ Dann tätschelte ich die Hand meiner Mutter. Sie sagte kein Wort. Sie umklammerte nur die Griffe meines Rollstuhls und schob mich zurück ins Haus. Ich sah nicht zurück.
Keine Eifersucht mehr, Alpha - Werwolf novels & stories
Cocojam
Nachdem ich den Welpen verloren hatte, gab ich alles auf, was mein Gefährte, Alpha Rhydian, an mir verabscheute. Ich hörte auf, unsere Verbindung zu nutzen, um zu spüren, wo er war. Ich konnte tief schlafen, selbst wenn er die ganze Nacht nicht in unser Schlafzimmer zurückkehrte. Ich sagte ihm nicht einmal Bescheid, als mir bei einem Grenzscharmützel die Silberklinge eines Streuners den Arm aufschlitzte. Der Rudelarzt forderte mich auf, meine Familie zu benachrichtigen. Ich antwortete nur ruhig: „Ich habe keine Familie.“ Der Arzt erkannte mich. „Sie sind Luna. Alpha Rhydian ist im Hauptquartier. Soll ich ihn informieren?“ Ich schüttelte sanft den Kopf. „Nein, nicht nötig.“ Doch eine halbe Stunde später kam Rhydian trotzdem. Seine große Gestalt warf einen Schatten über mich, seine Stimme war eiskalt. „Du bist verletzt. Warum hast du mich nicht über die Gedankenverbindung gerufen?“ Ich senkte den Blick. „Nur ein Kratzer. Keine Notwendigkeit, Alpha zu belästigen.“ Ein tiefes Knurren stieg in seiner Brust auf. Die Luft knisterte vor seiner Wut. Er wollte gerade etwas sagen, als ein Wächter vor der Tür flüsterte: „Alpha kümmert sich so sehr um Isla. Sie hat sich nur an einem Rosendorn gestochen, und er gab ihr das wertvollste Mondlichtkraut des Rudels.“ Ich sah, wie sich sein Kiefer anspannte. Seine graublauen Augen schossen zu mir und suchten nach der eifersüchtigen Wut, die ich früher immer gezeigt hatte. Ich gab ihm nichts. Nicht einmal ein Blinzeln. Ich lehnte mich einfach gegen die billigen Krankenhauskissen zurück und schloss die Augen. Doch Rhydians Fassung zerbrach endgültig.
Der Alpha gab ihr meine Kette – ich ging - Werwolf novels & stories
Circle Master
An dem Tag, als mein vorherbestimmter Gefährte Cole mit seiner Jugendliebe Kate vor den Altar trat, um ihre Bindungszeremonie abzuhalten, stand ich mitten unter den Gästen und applaudierte. Alle glaubten, dass ich wegen meiner unerwiderten Liebe den Verstand verloren hatte. Cole musste wohl dasselbe gedacht haben. Er kam hastig auf mich zu, packte mein Handgelenk mit festem Griff und knurrte drohend: „Das ist Kates größter Wunsch – der einzige, den sie jemals geäußert hat. Sie ist schwer krank. Niemand weiß, wie lange sie noch zu leben hat. Du willst gewiss nicht, dass sie mit diesem einen unerfüllten Wunsch stirbt, oder?“ Mit einem kühlen Lächeln nahm ich einen Schluck Champagner. „Natürlich nicht.“ In meinem letzten Leben hatte ich mit ansehen müssen, wie Kate sich in Coles Armen über mich lustig machte. Ich hatte geschrien, dass sie überhaupt nicht krank war, sondern alle belog. Ich hatte die Zeremonie unterbrochen und Cole gezwungen, sie abzubrechen. Kate hielt der Demütigung nicht stand. Weinend lief sie hinaus und kam bei einem Autounfall ums Leben. Danach bezichtigte Cole mein Rudel des Verrats, nur um ihren Tod zu rächen. Meine Eltern wurden von der Allianz eingesperrt und innerhalb von zehn Tagen zu Tode gehungert. Ich wurde verbannt, musste als Rogue leben und fand schließlich den Tod, als mich ein Rudel von Rogues einkreiste und in Stücke riss. Voller Hass starb ich, ohne ihn jemals loswerden zu können. Dieses Mal würde ich Cole jedoch genau das geben, was er wollte. Jedes Mal, wenn er mich verriet, würde ich ihm eines der Privilegien entziehen, die ich seinem Rudel verschafft hatte. Nach drei Verrätereien und drei entzogenen Privilegien würde ihm am Ende nichts mehr bleiben.
Der rasende Schmerz des Alphas - Werwolf novels & stories
Cocojam
Ich war schwanger mit dem Erben meines Alphas, Jaxon. Seine Jugendfreundin Hattie bot an, mich zur Vorsorgeuntersuchung ins Medizinische Zentrum des Rudels zu fahren. Auf der Brücke über den Wolf’s-Hollow-Fluss zögerte sie keine Sekunde. Sie riss das Lenkrad herum und steuerte den Wagen direkt in das verrostete Brückengeländer. Diesmal griff ich nicht nach dem Lenkrad, um den Aufprall zu verhindern, wie ich es in meinem früheren Leben getan hatte. Denn in meinem früheren Leben hatte ich den Unfall noch verhindert. Hattie wurde jedoch aus dem Wagen geschleudert und von den reißenden Fluten mitgerissen. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Mein Alpha behauptete, er würde mir keine Schuld geben. Jeden Tag zerstieß er eigenhändig Nachtkerzensamen, um unser Junges zu beruhigen. Seine Augen waren voller zärtlicher Vorfreude auf unser Kind. Aber am Tag, an dem ich seinen Erben zur Welt brachte, zwang er mich und unser neugeborenes Junges in sein Auto, trat das Gaspedal bis zum Anschlag durch und raste mit uns direkt ins tobende Meer. „Sie wäre nicht gestorben, wenn du nicht vor krankhafter Eifersucht das Lenkrad herumgerissen hättest! Glaubst du wirklich, deine Opferrolle täuscht mich? Du inszenierst ja so gern solche ‚Unfälle‘. Dann sieh selbst, wie sich das eiskalte Wasser anfühlt!“ Als ich die Augen wieder öffnete, saß ich erneut in Hatties außer Kontrolle geratenem Sportwagen.
Übergriff – doch ich bin weibliche Alpha - Werwolf novels & stories
Bagel
„Er hat mich dazu gezwungen! In dieser Nacht hat er mich geschwängert.“ Vor dem Obersten Werwolf-Rat, bei einem öffentlichen Prozess, der für die ganze Welt live übertragen wurde, hielt eine niederrangige Omega namens Selena ihren Bauch und beschuldigte mich. „Ich habe versucht, mich zu wehren, aber seine Alpha-Präsenz hat mich vollständig gelähmt. Er hat jemandem das Bein gebrochen, der ihn aufhalten wollte!“ Draußen vor der Ratshalle schwenkten wütende Demonstranten Schilder und brandmarkten mich mit ihren Rufen als Monster, das nicht weiter denken konnte als bis zu seinem Schwanz. Online wurde jeder Kommentarbereich von derselben Forderung überschwemmt: „Richtet dieses Alpha-Monster hin!“ Die Aktie der Blackstone-Gruppe, das Imperium, das ich aus dem Nichts aufgebaut hatte, stürzte ab. Selbst die Ältesten, die ich selbst in ihre Positionen erhoben hatte, rissen sich nun gegenseitig darum, mir meinen Alpha-Titel zu entreißen. Als der Vorsitzende den Hammer niedersausen ließ, trat ich vor und hob langsam die Hände, um mein Hemd aufzuknöpfen. „Ich bin eine weibliche Alpha.“ „Also, bitte, sag mir, vor der gesamten Werwolf-Welt, wie ich dich schwängern konnte, obwohl ich nicht mal das dafür habe?“
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