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Ipakita pa

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Krankhaft
Ipakita pa

Mga Maiikling Kuwento at Nobela Werwolf

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Der Alpha gab ihr meine Kette – ich ging - Werwolf nobela & mga-kwento
Circle Master
An dem Tag, als mein vorherbestimmter Gefährte Cole mit seiner Jugendliebe Kate vor den Altar trat, um ihre Bindungszeremonie abzuhalten, stand ich mitten unter den Gästen und applaudierte. Alle glaubten, dass ich wegen meiner unerwiderten Liebe den Verstand verloren hatte. Cole musste wohl dasselbe gedacht haben. Er kam hastig auf mich zu, packte mein Handgelenk mit festem Griff und knurrte drohend: „Das ist Kates größter Wunsch – der einzige, den sie jemals geäußert hat. Sie ist schwer krank. Niemand weiß, wie lange sie noch zu leben hat. Du willst gewiss nicht, dass sie mit diesem einen unerfüllten Wunsch stirbt, oder?“ Mit einem kühlen Lächeln nahm ich einen Schluck Champagner. „Natürlich nicht.“ In meinem letzten Leben hatte ich mit ansehen müssen, wie Kate sich in Coles Armen über mich lustig machte. Ich hatte geschrien, dass sie überhaupt nicht krank war, sondern alle belog. Ich hatte die Zeremonie unterbrochen und Cole gezwungen, sie abzubrechen. Kate hielt der Demütigung nicht stand. Weinend lief sie hinaus und kam bei einem Autounfall ums Leben. Danach bezichtigte Cole mein Rudel des Verrats, nur um ihren Tod zu rächen. Meine Eltern wurden von der Allianz eingesperrt und innerhalb von zehn Tagen zu Tode gehungert. Ich wurde verbannt, musste als Rogue leben und fand schließlich den Tod, als mich ein Rudel von Rogues einkreiste und in Stücke riss. Voller Hass starb ich, ohne ihn jemals loswerden zu können. Dieses Mal würde ich Cole jedoch genau das geben, was er wollte. Jedes Mal, wenn er mich verriet, würde ich ihm eines der Privilegien entziehen, die ich seinem Rudel verschafft hatte. Nach drei Verrätereien und drei entzogenen Privilegien würde ihm am Ende nichts mehr bleiben.
Als Nanny fort, als Luna zurück - Werwolf nobela & mga-kwento
Crispy Coco
Bei der Zeremonie, bei der mein Verlobter Mattew zum Alpha des Riverdale-Rudels gekrönt werden sollte, wies er unsere Gefährtenbindung vor allen öffentlich zurück. Er entschied sich für Claire, die bereits sein Kind unter dem Herzen trug. „Claire und ihre Familie können mir helfen, meinen Platz als Alpha zu sichern“, sagte er, ohne die geringste Scham. „Und ich brauche sie, damit sie mir einen Erben schenkt.“ Und ich? „Warte einfach ein Jahr. Der Titel der Luna gehört immer noch dir.“ Alle dachten, ich würde das einfach hinnehmen. Schließlich hatte ich ihn sieben Jahre lang hoffnungslos geliebt. Doch noch in derselben Nacht ging ich fort, um meinen Schicksalsgefährten der zweiten Chance zu finden. Drei Jahre später kehrte ich ins Riverdale-Rudel zurück und begleitete meinen Gefährten – den Alpha-König – auf seiner Rundreise durch die Territorien. Wegen einer kurzfristigen Angelegenheit konnte er mich nicht selbst abholen und schickte jemand anderen. Am Flughafen lief ich jedoch Mattew über den Weg. Er sah mich mitleidig an. „Bist du mit deinem kleinen Trotz endlich fertig? Claires Sohn braucht eine Nanny. Du kannst zurückkommen und auf ihn aufpassen.“
99 Mal abgesagt: Ich verlasse den Alpha - Werwolf nobela & mga-kwento
coco
Als der Alpha Leon Richter mit seiner Assistentin in der Mitte der Tanzfläche tanzte, saß ich neben einem Kunden und trank mit ihm. Um ihn nicht zu verärgern, ließ ich zu, dass er mit seiner kalten Hand, vom Alkohol beflügelt, meinen Oberschenkel berührte. Doch Leon sah mich nicht ein einziges Mal an. Stattdessen strich er seiner Assistentin sanft eine Haarsträhne aus der Stirn und fragte leise, ob sie Hunger hatte. Als das Bankett endete, klagte die Assistentin über Langeweile. Sofort wies er mich an, aus dem Wagen zu steigen, um sie zu einer weiteren Party zu bringen. „Das Mädchen war in letzter Zeit wegen der Arbeit in der Firma ziemlich beschäftigt. Ich will sie ein wenig entspannen lassen.“ „In eine Bar willst du ohnehin nicht. Dann komm besser nicht mit.“ „Und außerdem, ich komme heute Abend nicht zurück. Die Sache mit der Markierung, verschieben wir sie auf morgen, oder reden ein andermal darüber.“ Wir waren seit fünf Jahren zusammen, und dies war das neunundneunzigste Mal, dass Leon die Markierung einseitig abgesagt hatte. Ich nickte nur. Wenn er doch immer beschäftigt war, dann gab es für diese Markierung ohnehin keinen Sinn mehr.
Die Reue meiner Brüder, nachdem ich sie verließ. - Werwolf nobela & mga-kwento
Alyssa J
In der Nacht meiner ersten Verwandlung mit achtzehn Jahren brachten meine beiden älteren Brüder eine zwölfjährige verwaiste Omega mit nach Hause. Mein Alpha-Bruder nahm mir die seltenen Heilkräuter weg, für die ich meine gesamten Ersparnisse ausgegeben hatte. Es waren Kräuter, die mir eigentlich meine erste Verwandlung erleichtern sollten. Aber er gab sie stattdessen ihr. „Du bist stark genug“, knurrte er. „Du brauchst solche kostbaren Kräuter nicht.“ Mein Beta-Bruder knurrte wütend und zeigte zur Tür. „Verschwinde! Komm nicht zurück!“ Ich sagte nichts mehr, schnappte mir nur meine gepackte Tasche und ging. Sie nahmen an, ich würde nur einen Wutanfall haben und in ein paar Tagen zurückkommen. Da sie nun endlich von meiner Anwesenheit befreit waren, nahmen meine Brüder das Waisenmädchen mit auf eine Reise in die Karibik. Von solch einer Reise hatte ich immer geträumt. Als sie viele Tage später zum Rudel zurückkehrten, waren sie schockiert, als sie erfuhren, dass ich ein Angebot der Oberheilerin eines benachbarten Rudels angenommen hatte. Die Position erforderte fünfzehn Jahre isolierte Kräuterforschung. Ich konnte nie wieder nach Hause zurückkehren. In jener Nacht brachen sie zusammen.
Nicht der Erbe, den er beschützte - Werwolf nobela & mga-kwento
Cyathia
An dem Tag, an dem die sterbende erste Liebe meines Gefährten in die Wehen ging, stellten seine Eltern zehn Krieger vor meine Tür. Sie taten das nur, um mich daran zu hindern, in den Geburtsraum zu stürmen und die Geburt des Erben von Alpha Kaelen zu ruinieren. Doch ich erschien nicht, nicht einmal, als die Schreie eines Neugeborenen die Luft erfüllten. Seine Mutter, die ehemalige Luna, hielt die Hand der anderen Wölfin und seufzte erleichtert. „Liana, mit uns hier wird diese unfruchtbare Elara dir oder dem Jungen niemals etwas antun!“ Kaelen tupfte den Schweiß von Lianas Stirn, seine Augen waren voller Zuneigung. „Mach dir keine Sorgen, mein Vater hat Männer an den Grenzen des Rudels postiert. Wenn Elara es wagt, Ärger zu machen, werden wir sie für immer verbannen!“ Er entspannte sich erst, als er sicher war, dass ich nicht kommen würde. Er verstand es nicht. Alles, was er wollte, war, seiner sterbenden ersten Liebe ein Kind zu schenken, ein Vermächtnis. Warum konnte ich nicht verständnisvoller sein? Als er das schlafende Junge betrachtete, erschien ein zufriedenes Lächeln auf seinem Gesicht. Er dachte, wenn ich einfach auftauchen und mich bei Liana entschuldigen würde, würde er mir all unsere früheren Streitigkeiten verzeihen. Er wäre sogar bereit gewesen, mich nach der Geburt zu trösten, mich vielleicht sogar dem Namen nach zur Mutter des Jungen zu machen, damit ich meinen Titel als Luna behalten konnte. Doch das wusste er nicht. Ich hatte gerade meinen Antrag beim Hohen Rat eingereicht. In einer Woche gab ich meinen Status im Rudel auf, verließ es mit den Jungen in meinem Bauch und sah ihn nie wieder.
Die verschwundene Luna - Werwolf nobela & mga-kwento
Bagel
Am Jahrestag unserer Paarung hatte ich die Beine um meinen Alpha Adrian geschlungen, während wir uns in einem tiefen Kuss verloren. Meine Fingerspitzen streiften die versteckte Tasche meines Seidenkleides, und meine Hand umklammerte den Schwangerschaftstest, den ich dort verborgen hielt. Ich spürte das zarte Flattern neuen Lebens in mir und plante, ihm diese Überraschung als perfekten Abschluss unseres Abends zu schenken. In diesem Moment sprach Adrians Beta Ethan mit leiser, neckischer Stimme – in der Alten Sprache. „Alpha, diese kleine Schwägerin von dir ... die frisch gereifte Wölfin Zoe. Wie hat sie geschmeckt?“ Adrians tiefes, anzügliches Schmunzeln drang an mein Ohr, leise, doch schneidend klar. Er antwortete in derselben alten Sprache: „Kennst du eine frisch gereifte Chilischote? Heiß, mit ordentlich Biss.“ Seine Hand strich noch immer über meine Taille, doch sein Blick war bereits woanders. „Halt es einfach geheim. Wenn meine Luna davon erfährt, ist alles vorbei.“ Die anderen Betas lachten wissend auf und hoben ihre Gläser – ein stummes Versprechen, sein Geheimnis zu wahren. Doch eine eisige Kälte durchströmte mich, und meine innere Wölfin erstarrte, als wäre sie gestorben. Er wusste nicht, dass ich für meine Forschung zu Werwolf-Traumata die Alte Sprache studiert hatte. Ich verstand jedes einzelne Wort. Ich hielt die Tränen zurück und zwang mich, ungerührt zu wirken, während ich die Fassung bewahrte, die man von einer Luna erwartete. Statt ihn zur Rede zu stellen, sandte ich eine magisch abgeschirmte Nachricht an Älteste Slone von der Vereinigung der Werwolf-Heiler und nahm die Einladung an, die sie mir ausgesprochen hatte. In drei Tagen würde ich mich einem geschützten Werwolf-Rehabilitationsprogramm anschließen – als neue leitende Therapeutin – und für immer aus Adrians Welt verschwinden.
Keine Eifersucht mehr, Alpha - Werwolf nobela & mga-kwento
Cocojam
Nachdem ich den Welpen verloren hatte, gab ich alles auf, was mein Gefährte, Alpha Rhydian, an mir verabscheute. Ich hörte auf, unsere Verbindung zu nutzen, um zu spüren, wo er war. Ich konnte tief schlafen, selbst wenn er die ganze Nacht nicht in unser Schlafzimmer zurückkehrte. Ich sagte ihm nicht einmal Bescheid, als mir bei einem Grenzscharmützel die Silberklinge eines Streuners den Arm aufschlitzte. Der Rudelarzt forderte mich auf, meine Familie zu benachrichtigen. Ich antwortete nur ruhig: „Ich habe keine Familie.“ Der Arzt erkannte mich. „Sie sind Luna. Alpha Rhydian ist im Hauptquartier. Soll ich ihn informieren?“ Ich schüttelte sanft den Kopf. „Nein, nicht nötig.“ Doch eine halbe Stunde später kam Rhydian trotzdem. Seine große Gestalt warf einen Schatten über mich, seine Stimme war eiskalt. „Du bist verletzt. Warum hast du mich nicht über die Gedankenverbindung gerufen?“ Ich senkte den Blick. „Nur ein Kratzer. Keine Notwendigkeit, Alpha zu belästigen.“ Ein tiefes Knurren stieg in seiner Brust auf. Die Luft knisterte vor seiner Wut. Er wollte gerade etwas sagen, als ein Wächter vor der Tür flüsterte: „Alpha kümmert sich so sehr um Isla. Sie hat sich nur an einem Rosendorn gestochen, und er gab ihr das wertvollste Mondlichtkraut des Rudels.“ Ich sah, wie sich sein Kiefer anspannte. Seine graublauen Augen schossen zu mir und suchten nach der eifersüchtigen Wut, die ich früher immer gezeigt hatte. Ich gab ihm nichts. Nicht einmal ein Blinzeln. Ich lehnte mich einfach gegen die billigen Krankenhauskissen zurück und schloss die Augen. Doch Rhydians Fassung zerbrach endgültig.
Mein Gefährte wählte sie über unseren Welpen - Werwolf nobela & mga-kwento
Peachy
Ich war im vierten Monat mit dem Erben des Alphas schwanger, als meine beste Freundin Ariana mich mit voller Wucht zu Boden stieß. Sie nannte es einen „Unfall“. Ich verlor meinen Welpen. Mein Bruder Liam versuchte, sie vor den Ältesten des Rudels zu überführen. Doch er wurde des Verrats bezichtigt, ihm wurde der Beta-Titel aberkannt, und man warf ihn in die Rudelkerker. Ich rannte zu meinem Gefährten, Alpha Byron, und flehte ihn um Hilfe an. Er hielt mich fest und schwor, er würde Liam retten. Am nächsten Tag fand ich Liam in den Verliesen – in Silber gekettet, kaum noch am Leben. Mit gebrochenem Herzen suchte ich Byron erneut auf, verzweifelt nach einem Weg, Liams Unschuld zu beweisen. Dabei hörte ich zufällig, wie er mit seinem engsten Vertrauten sprach. „Alpha, wenn die Luna herausfindet, dass Sie zugelassen haben, dass man Liam hereingelegt hat … wird sie Sie hassen.“ Byrons Stimme war von Erschöpfung und unterdrücktem Schmerz durchzogen. „Ich weiß, wie sie ist. Das war der einzige Weg, sie dazu zu bringen, Ariana bei der Blutmond-Zeremonie zu verzeihen. Ariana hat mir das Leben gerettet. Ich werde nicht zulassen, dass sie daran zerbricht.” Er hielt inne, seine Stimme nun vollkommen kalt. „Was Sandra angeht … ich werde es mehr als wiedergutmachen. Sie darf niemals die Wahrheit erfahren. Niemals. Im Moment muss sie nur … gehorchen.“ Der Gefährte, dem ich mein Leben anvertraut hatte … Er hatte meine Familie den Wölfen zum Fraß vorgeworfen. Nur um die Frau zu schützen, die unser Kind getötet hatte. Mein Herz zerbrach. Zitternd vor einer Wut, wie ich sie nie zuvor gespürt hatte, rief ich den einen Menschen an, mit dem ich seit sieben Jahren kein Wort gesprochen hatte: meinen Vater, Alpha Caden. „Vater, ich nehme das strategische Bündnis an. Die Ehe, die du immer wolltest. Aber unter einer Bedingung. Ich brauche deine Hilfe … um das Blackwood-Rudel dem Erdboden gleichzumachen.“
Die Täuschung des Alpha
 - Werwolf nobela & mga-kwento
Apples
Ich hatte zugestimmt, mit Lucien die Zentrale Wolfsakademie zu verlassen. Weil er behauptet hatte, dort schikaniert zu werden. Mit achtzehn noch immer ohne Erwachen war er an einer Akademie, an der Blutlinie und Stärke über allem standen, von Anfang an ein Außenseiter. Also flehte er mich an, mit ihm zu gehen und an eine gewöhnlichere Schule zu wechseln, an der Herkunft nicht über das ganze Leben entschied. Einen Tag bevor wir die Versetzung endgültig festmachen wollten, suchte ich ihn auf. Kaum stand ich vor der Tür, hörte ich drinnen Stimmen. Einer seiner Beta-Gefährten lachte spöttisch auf. „Respekt, Lucien. Du hast ihr echt vorgespielt, dass man dich an der Zentralen Akademie schikaniert, nur damit sie für dich von dort verschwindet.“ Eine andere Stimme klang zögernd. „Ihr seid schließlich zusammen aufgewachsen. Willst du sie wirklich einfach so gehen lassen?“ Lucien antwortete ohne zu zögern. Seine Stimme klang gelassen, beinahe amüsiert. „Sie geht ja nicht sonst wohin. Ihr wird schon nichts passieren.“ Dann wurde seine Stimme kälter. „Seit wir Kinder sind, hängt sie an mir wie ein Schatten. Langsam ging sie mir auf die Nerven. So werde ich sie auf einmal los. Ist doch praktisch.“ Ich stürmte nicht hinein, um ihn zur Rede zu stellen. Ich drehte mich einfach um und ging. Zurück in meinem Zimmer öffnete ich den Versetzungsantrag noch einmal. Ich strich den Namen der gewöhnlichen Werwolf-Akademie, die er angeblich so dringend brauchte, und trug stattdessen den Namen jener Schule ein, auf die meine Eltern schon vor Jahren bestanden hatten. Offenbar hatten alle eine Sache vergessen. Ich bin die einzige Erbin des Blutmond-Rudels. Lucien ist nichts weiter als der geduldete uneheliche Sohn des Silberkamm-Alphas. Ohne eine offizielle Bindung an mich würde er in diesem Leben niemals den Alpha-Thron besteigen. Eines Tages würde er begreifen, dass er nicht nur meine Zuneigung von sich gestoßen hatte.
Luna – Countdown zum Abschied - Werwolf nobela & mga-kwento
Rotes Laub
Als Kane bemerkte, dass ich drei Tage lang keinen Streit mehr mit ihm angefangen hatte, stellte er endlich eine Gedankenverbindung zu mir her. Seine Stimme drang in meine Gedanken und klang ungewöhnlich erfreut. „Offenbar hast du endlich verstanden, dass die Regeln des Schwarzkiefer-Rudels nicht nur zum Schein existieren.“ „Da du endlich gelernt hast, dich zu benehmen, bekommst du die Zugangsgenehmigung zur Mondquelle. Und hör künftig auf, Serena wegen jeder Kleinigkeit Schwierigkeiten zu machen.“ Ich antwortete nicht. Ich senkte nur den Blick auf die Blutspuren, die noch immer zwischen meinen Beinen zu sehen waren. Kane hielt meine Ruhe wohl für Gehorsam. In seinen Augen beugte ich mich ihm und Serena endlich. Es war kaum zu glauben, dass ich als Luna ausgerechnet bei Beta Serena die Erlaubnis beantragen musste, die Mondquelle zu nutzen, um meinen ungeborenen Welpen zu retten. Nur weil Kane mich für unerfahren in Rudelangelegenheiten hielt, übertrug er Serena sämtliche Befugnisse, die mir als Luna zustanden. Vor drei Tagen wurde der Herzschlag meines ungeborenen Welpen noch instabiler. Ich beantragte erneut, in der Mondquelle baden zu dürfen. Serena lehnte meinen Antrag jedoch ab, weil die Unterlagen angeblich unvollständig waren. Dadurch erlitt ich eine Fehlgeburt. Über die Gedankenverbindung antwortete ich Kane ganz ruhig. „In Ordnung. Danke.“ Er wusste nicht, dass dies meine letzte Antwort war. Morgen gehe ich endgültig.
Die makellose Gefährtin - Werwolf nobela & mga-kwento
Moore
Vor einem Monat vergiftete ich mich ungewollt mit dem tödlichen Wolfsbane-Gift – unheilbar. Mein Körper begann Tag für Tag zu versagen. Bis heute wurde meine Wölfin endgültig getötet, und mein Leben zählte nun nur noch drei Tage. Am Tag vor meinem Tod willigte ich ein, meiner Schwester eine Niere zu transplantieren. Mein Gefährte war überglücklich und versprach, das später wieder gutzumachen. Nachdem meine Schwester meine Forschungsarbeit über den Belladonna-Trank plagiiert hatte und daraufhin im Schulforum beschimpft wurde, bekannte ich mich freiwillig als die eigentliche Plagiatorin. Meine Eltern waren zufrieden und sagten, ich sei endlich vernünftig geworden. Endlich war ich die ideale Gefährtin, die perfekte Tochter, wie sie es sich immer gewünscht hatten. Aber warum weinten sie alle, als ich nur noch eine kalte Leiche war?
Sie verbannten mich aus dem Rudel – Jetzt heulen sie nach meiner Rückkehr - Werwolf nobela & mga-kwento
Ava
Als meine Eltern meine Gedankenverbindung zum zwanzigsten Mal ignorierten, ging ich zum Werwolfsrat und hielt den Bericht über Silberstaubkorrosion fest in der Hand. „Hallo. Ich möchte meine Rudelidentität sofort aufgeben.“ Zehn Minuten später stürmten meine Eltern herein und zerrten meine adoptierte kleine Schwester Elsa mit sich. Ihre Gesichter waren von Panik gezeichnet. Die Tür flog mit einem lauten Knall auf, und mein Beta-Vater stürmte wie ein Unwetter herein. Er fletschte die Zähne und krümmte die Krallen. „Du bist nichts weiter als eine verzogene Göre, die nur nach Aufmerksamkeit giert! Hör mit diesem erbärmlichen Theater auf. Du bist eine Schande für den Namen eines Betas!“ Meine Mutter, die forensische Spezialistin des Rudels, riss mir sofort den Bericht aus der Hand. Nach einem kurzen Blick verzog sie das Gesicht verächtlich. „Du hast diesen Bericht gefälscht, nur um unsere Aufmerksamkeit zu erlangen? Du lügst schon, seit du ein Welpe warst.“ Elsa klammerte sich an beide, mit tränenerfüllten Augen schluchzte sie: „Es tut mir leid, Jenifer. Ich trage die Schuld, weil ich das Verwandlungsritual durchgeführt habe. Aber bitte ... belüge unsere Eltern nicht, nur um ihnen Schuldgefühle zu machen!“ Noch immer strömte Blut aus meiner Nase, doch ich wischte es gelassen ab und richtete mich erneut aufrecht vor den Werwolfsratsmitgliedern auf. „Ich habe schon lange keine echte Familie mehr. Bitte – entfernt alle meine persönlichen Akten aus dem Rudel. Ich will nur, dass meine Beerdigung, in drei Tagen angesetzt, nicht verschoben wird.“
Wiedergeboren: Ich gab den Gefährten frei - Werwolf nobela & mga-kwento
Bubbles
Nach dem Tod seiner ersten Liebe hasste Oscar mich zehn Jahre lang. Ich versuchte alles, um ihn zu besänftigen. Nichts half. „Wenn du mir wirklich einen Gefallen tun willst, dann stirb.“ Die Worte trafen tief. Als der Aufstand ausbrach, warf er sich vor mich – und fiel genau dort, wo er stand. Sein Blick ruhte auf mir, während er verblutete. „Wenn meine Schicksalsgefährtin nur nicht du gewesen wäre…“ Bei seiner Beerdigung weinten seine Eltern. „Wir hätten ihn zu Catherine lassen sollen. Wir haben ihn gezwungen, sie zu heiraten – alles wegen dieser verdammten Prophezeiung.“ Das Windvale-Rudel lebte nach einer Prophezeiung. Vor Jahren hatte die Seherin verkündet: Falls Oscar seine Schicksalsgefährtin nicht zur Bindungsgefährtin nimmt, wird das Rudel ins Unglück stürzen. Ich war diese Schicksalsgefährtin. Nun wünschten alle, es wäre nie so gewesen. Ich eingeschlossen. Man trieb mich von der Beerdigung fort – innerlich hohl. Dann erschien die Mondgöttin. Sie bot mir eine Chance an: zehn Jahre zurück in der Zeit – unter zwei Bedingungen. Ich sollte nicht Oscars Gefährtin werden. Ich sollte Catherines Tod verhindern. Ich sagte ja, ohne nachzudenken.
Die Tote bin eigentlich ich - Werwolf nobela & mga-kwento
Jasmin
Die Hexe hatte uns gesagt, dass meine Schwester, Emma Schmidt, in dem Jahr sterben würde, in dem sie sechzehn wurde. Ihre Prophezeiungen schlugen niemals fehl. Seit jenem Tag war meine Schwester der wichtigste Mensch in unserer Familie. Das beste Hirschfleisch blieb immer für sie, ebenso das kostbare Fell des weißen Fuchses. Unsere Eltern erzählten ihr jeden Abend eine Gutenachtgeschichte. Ich wusste, dass sie bemitleidenswert war, aber in meinem Herzen regten sich Traurigkeit und ein bitteres Gefühl der Ungerechtigkeit. An ihrem sechzehnten Geburtstag spürte ich plötzlich einen heftigen Schmerz in meiner Brust. Doch weil Markus und Sabine fürchteten, ich würde Ärger machen, sperrten sie mich in den Keller. „Mama, bitte…“, schluchzte ich und hämmerte gegen die Tür. „Ich spüre, wie meine Wolfsseele schwächer wird. Lass mich bitte hinaus…“ Aber Sabine blieb unerbittlich: „Nein! Heute ist Emmas wichtigster Tag!“ „Sie hat nur diesen einen Tag, halt es einfach aus…“ Als ich schließlich die Augen schloss und meine Seele aus dem Körper glitt, sah ich im Wohnzimmer das warme Licht der Kerzen. Meine Mutter, Sabine Schmidt und Vater Markus Schmidt hielten meine lebendige, wohlbehaltene Schwester in den Armen und weinten hemmungslos. Da verstand ich endlich, dass die Prophezeiung der Hexe niemals falsch gewesen war. Nur dass diejenige, die sterben sollte, niemals Emma gewesen war.
Seine Auserwählte tötete meine Schwester - Werwolf nobela & mga-kwento
Crystal K
Meine Schwester Lily wurde von Rogues, abtrünnigen Wölfen, in Stücke gerissen. Ich schluchzte und klammerte mich an meinen Schicksalsgefährten, Alpha Ethan, und flehte ihn an, ihre Mörder zu finden. Er tat es nie. Ein Jahr später, an ihrem Todestag. Ich suchte Ethan auf. Ich war bereit, ihm zu sagen, dass ich schwanger war. Stattdessen fand ich ihn, wie er eine andere Omega, Bella, in den Armen hielt. „Keine Sorge“, flüsterte er beruhigend, „Niemand wird je erfahren, dass du den mentalen Schild des Rudels fallen gelassen hast und damit Lilys Tod verursacht hast. Sobald Harper bei der Zeremonie freiwillig ihren Luna-Titel abgibt, wirst du meine Einzige sein.“ Mein Herz zerbrach. Also darum ging es. Er hatte mich nie gezeichnet und mich auch nie offiziell zurückgewiesen... und er wollte, dass ich von selbst zurücktrete. Er beschützte die Mörderin meiner Schwester. Er wollte sie zu seiner Luna machen. Ich stürmte in das Büro und schrie sie an. Bella hustete plötzlich Blut und brach zusammen. Eisenhutvergiftung, behauptete sie. „Sie wurde vergiftet, als sie mich gerettet hat! Gib ihr dein Herzblut! Das ist die einzige Chance, sie zu retten!“ Ethan sah mich an, als wäre ich weniger wert als Dreck. „Ich bin schwanger. Das wird das Baby töten!“ Ich flehte. Doch sein Alpha-Befehl traf mich wie eine unsichtbare Wand. Mein Körper gehorchte mir nicht mehr. Ich konnte nur zusehen, wie die dicke Nadel in meine Brust eindrang, direkt über meinem Herzen. Goldenes Blut strömte heraus. Ein scharfer Schmerz riss mir durch den Unterleib. Er hatte mein Baby getötet. Meine Wölfin zerbrach in mir. Ich schloss die Augen und suchte nach einer Verbindung, die in der Welt der Werwölfe streng verboten war. „Wolfskönig Rogan. Morgen brauche ich deine Hilfe, um alles im Schwarzholzrudel zu zerstören, auch Alpha Ethan.“
Liebe, die beißt – Schmerz, der bleibt - Werwolf nobela & mga-kwento
Margot
Um die Vernichtung des Meervolks zu verhindern, beschloss ich, an Land zu gehen und meinen Jugendfreund Cyrus zu verführen, der inzwischen zum Alpha-König aufgestiegen war. Wie erwartet liebte er mich immer noch. Drei Tage und Nächte verbrachten wir voller Leidenschaft im Bett. Als ich aus den Freuden erwacht war, konnte ich mich kaum freuen, da er mich bereits mit ätzender Flüssigkeit übergoss. Ich schrie vor Schmerz auf, während Cyrus kalt lachend daneben stand. „Eine unsterbliche Meerjungfrau kann also auch Schmerzen spüren?“ „Das ist erst der Anfang. Solange du das Versteck meiner Eltern nicht verrätst, wirst du keine ruhige Minute haben!“ Er war überzeugt, dass unser Meervolk für das Verschwinden seiner Eltern verantwortlich war. Von da an musste ich zusehen, wie er absichtlich mit seiner Geliebten Emily flirtete; musste die Meerjungfrauen-Perle aus meinem Herzen entfernen, um Emilys Gesundheit zu stärken; musste unter qualvollen Schmerzen barfuß tanzen, um Emily in den Schlaf zu wiegen... Er hasste mich bis ins Mark, doch jedes Mal, wenn ich dem Tod nahe war, nahm er mich auch in die Arme und flößte mir Medizin ein. Mal war er eiskalt: „Glaubst du, ich bin wehrlos, weil ich dich liebe? Wachen, foltert sie weiter!“ Mal war er sanft: „Sei brav und sag mir – wo sind meine Eltern wirklich?“ Stillschweigend ertrug ich seine widersprüchliche Liebe. Bald würde ich das Geheimnis über seine Eltern nicht mehr hüten müssen. Denn wenn eine Meerjungfrau drei Jahre an Land blieb, ohne ins Meer zurückzukehren, verwandelte sie sich unweigerlich in Schaum. Bis zu meinem Tod blieben nur noch drei Tage.
Meine Rache: Der Verrat des Alphas - Werwolf nobela & mga-kwento
Aurora
Mein dreijähriger Sohn Ethan verirrte sich in das Gebiet der Rogues und wurde dort auf grausame Weise ermordet. Als mich die Nachricht erreichte, wurde mir schwarz vor Augen. Als ich wieder zu mir kam, hielt mein Alpha-Gefährte Alexander meine Hand fest umklammert. Seine Stimme war heiser vor Schmerz. „Ivy, ich schwöre dir, ich werde Ethan rächen. Ich werde diese verfluchten Rogues mit meinen eigenen Klauen zerreißen.“ Doch drei Tage später, bei der Beerdigung, hörte ich zufällig ein Gespräch zwischen Alexander und seinem Beta Marcus. „Alpha, ich verstehe das nicht“, sagte Marcus verwirrt. „Warum haben Sie den Rudelarzt Ethan nicht retten lassen? Er war nur lebensgefährlich verletzt. Wenn wir rechtzeitig gehandelt hätten...“ „Es war Lucas“, Alexanders Stimme war von Schmerz durchzogen. „Er hat Ethan aus Versehen in Richtung des Rogue-Gebiets gestoßen. Lucas ist nur ein Kind. Er kannte die Grenzen der Rogues nicht. Er hat es nicht absichtlich getan.“ „Hätte ich den Arzt Ethan retten lassen, hätte der Junge allen die Wahrheit erzählt. Sophia wäre ins Gefängnis gekommen, und der Rat hätte Lucas zum Tode verurteilt. Das konnte ich nicht zulassen“, fuhr Alexander fort. „Und was ist mit dem Erben des Rudels?“, fragte Marcus besorgt. „Das spielt keine Rolle“, Alexanders Tonfall wurde wieder unheimlich ruhig. „Sobald Ivy sich beruhigt hat, hole ich Lucas zurück. Wir sagen, er sei ein adoptiertes Waisenkind, und der nächste Alpha wird von Ivy selbst großgezogen.“ Also war derjenige, der meinen Sohn getötet hatte, sein unehelicher Sohn mit seiner Geliebten. Mein Sohn hätte gerettet werden können, doch Alexander opferte meinen Ethan für seinen Bastard. Ich wählte eine Nummer, die ich seit fünf Jahren nicht mehr angerufen hatte. „Papa, ich bin es. Ivy.“ „Ich habe meine Meinung geändert“, sagte ich kalt und gefasst. „Ich komme zurück, um das Königliche Rudel zu erben.“ „Und was ist mit dem Mondstein-Rudel?“ „Ich will, dass das Mondstein-Rudel vollständig von der Welt ausgelöscht wird.“
Krone? Nimm den Müll! - Werwolf nobela & mga-kwento
Mountain River
Nach meinem Abschluss verbrachte ich ein Jahr als Praktikantin bei meiner Mentorin, einer Heilerin, draußen im neutralen Gebiet – keine Rudel, keine Gesetze und niemand, der mich beschützte. Mein Bruder, der Lykaner-Vorsitzende aller Werwölfe, wurde darüber fast wahnsinnig. Er hatte panische Angst, dass ich mich in irgendeinen Einzelgänger verlieben und impulsiv eine leichtsinnige Gefährtenbindung eingehen würde. Deshalb wählte er persönlich einen arrangierten Gefährten für mich aus – Falcon Sterling, den Alpha des stärksten Rudels in Nordmeer. Er war attraktiv und gefährlich, eine lebende Legende. Mein Bruder befahl mir, für die Paarungszeremonie nach Hause zu kommen, also blieb mir nichts anderes übrig, als eine Luna-Krone auszusuchen. Im Juweliergeschäft fiel mein Blick sofort auf eine Krone aus purem Silber, besetzt mit Diamanten. Gerade als ich danach griff, schnitt eine schrille Frauenstimme dazwischen: „Die, die sie in der Hand hält, gefällt mir. Die nehme ich. Geben Sie her.“ Bevor ich reagieren konnte, riss mir der Verkäufer die Krone aus den Händen und kratzte dabei fast meine Haut auf. Ich richtete mich auf und zwang mich zur Ruhe. „Schon mal was von ‚Wer zuerst kommt, mahlt zuerst‘ gehört? Ich habe sie zuerst gesehen. Ist das hier etwa üblich?“ Die Wölfin drehte sich langsam zu mir um und musterte mich mit einem langen, spöttischen Blick. „Diese Krone kostet 300.000 Euro. Bist du sicher, dass du dir das leisten kannst, Dorfmädchen? Ich bin mit dem Alpha des Silbermond-Rudels aufgewachsen, mit Falcon Sterling. Hier bestimme ich die Regeln.“ Ich starrte sie an und musste fast lachen. War das nicht lustig? Falcon war zufällig mein arrangierter Gefährte. Ich zog mein Handy heraus und wählte die Nummer. „Hey, Falcon. Deine entzückende Jugendfreundin hat mir gerade die Luna-Krone geklaut, die ich bei der Paarungszeremonie tragen soll. Was meinst du, was ich dagegen tun sollte?“
Die Prinzessin des Rudels ging fort - Werwolf nobela & mga-kwento
Jojo
Ich bin die einzige Schwester von Ronan Mooncrest, dem Alpha des Mooncrest-Rudels. Seit ich denken konnte, schworen Cassian, unser Delta, Orion, unser Gamma, und Nikolai, unser Beta, dass sie lieber sterben würden, als zuzulassen, dass mir jemand etwas antat. Wenn ich den Mond haben wollte, bauten sie mir einen Turm. Wenn der Fluss zugefroren war und ich mich weigerte, nach Hause zu gehen, trugen sie mich auf ihrem Rücken hinüber. Ich war ihre Prinzessin – die Wölfin, die sie bis ins kleinste Detail verwöhnten und von ganzem Herzen liebten. Natürlich liebte ich sie ebenfalls. Ich war mir sicher, dass einer von ihnen mein Gefährte sein musste. Dann kam Dana nach Mooncrest. Sie war eine fremde Wölfin – mutig, wunderschön und unantastbar. Kein Witz brachte sie zum Lachen. Kein Blick ließ sie erröten. An ihrem ersten Tag forderte sie unsere Rudelkrieger nacheinander heraus. Danach meinte Cassian immer häufiger, dass ich verwöhnt war. Das erste Mal, als er mich während eines Sturms zitternd zurückließ, nur um Dana nach Hause zu bringen, fuhren Orion und Nikolai ihn an. „Cassian, du entscheidest dich für sie. Beschwer dich nicht, wenn du es später bereust.“ Aber schon bald wurde auch Orion mit hineingezogen. Auf meiner Geburtstagsfeier sah ich zu dem Einzigen, der noch an meiner Seite war – Nikolai – und meine Augen brannten. „Nikolai … liegt es an mir?“ Er küsste mein Haar. „Denk nicht so. Sie sind Idioten. Sie wissen nicht, was sie verlieren.“ Dann sah ich, wie er Dana die Mondsteinkrone aufsetzte, die er mir versprochen hatte – nur um sie zum Lächeln zu bringen. Mit geröteten Augen und gebrochener Brust klopfte ich an Ronans Tür. „Mooncrest schickt in drei Tagen jemanden nach Frostfang-Rudel. Lass mich gehen.“
Zwillinge, nachdem sie ihre Stiefschwester wählten - Werwolf nobela & mga-kwento
Alyssa J
Meine Schwester Aurora und ich hatten uns mit Zwillings-Alphas gepaart. Fünf Monate nach Beginn meiner Schwangerschaft wurde ich von einer Gruppe Streunerwölfe angegriffen. Ich versuchte, meinen Alpha-Gefährten Alexander über den Gedankenbund zu erreichen. Aber er ignorierte mich – neunmal. Die Streuner umzingelten mich, bissen in meine Arme und Beine, rissen mit jedem Angriff Fleisch heraus. Schmerz durchzuckte meinen ganzen Körper. Mit einem letzten verzweifelten Ruf erreichte ich ihn ein zehntes Mal. Diesmal durchbrach Alexanders kalte Stimme meinen Geist: „Hast du dein Theater bald beendet? Meine Schwester Vicky wurde entführt. Belästige mich nicht weiter.“ Victoria war ihre Stiefschwester – diejenige, die sie wirklich liebten. Nun hielt sie nichts mehr zurück. Die Streuner stürzten sich auf mich. Einer riss mir mit den Fängen den Bauch auf. Ich sah entsetzt zu, wie sie mein ungeborenes Kind in Stücke rissen. Als ich dem Tod nahe war, fand Aurora mich – sie kämpfte gegen die Angreifer. Doch es waren zu viele. Bald lag auch sie schwer verletzt und blutend neben mir. Sie rief ihren Gefährten Ethan über den Gedankenbund, doch alles, was sie erhielt, war: „Ich suche nach Vicky. Belästige mich nicht.“ Aurora blieb keine Wahl. Sie verwandelte sich und schleppte mich auf ihrem Wolfskörper davon. Sie raste den Berg hinunter, doch ein plötzliches Gewitter löste einen Erdrutsch aus und begrub uns unter Matsch und Geröll. Zum Glück fanden Grenzwachen uns rechtzeitig. Aurora und ich überlebten nur knapp. Als ich im Rudelkrankenhaus aufwachte, war mein erster klarer Gedanke: Den Gefährtenbund lösen.
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