登入Sie wurde als Bastard ohne das heilige Mal geboren und lebt als Dienerin im Schatten ihres eigenen Blutes. Er ist der gefürchtete Erbe des Nordrudels, kalt, berechnend und bereit, jede Frau zu opfern, um seinen Thron zu sichern. Sein Plan war grausam einfach: die makellose Halbschwester zur Luna nehmen, die unsichtbare Bastardtochter benutzen, um einen starken Erben zu zeugen und sie danach zu vernichten. Doch in einem einzigen, verbotenen Moment erwacht das unmögliche Band zwischen dem brutalen Alpha und der Unmarkierten. Ein Hunger, der alle Regeln zerreißt. Eine Sehnsucht, die Rudel entzünden und Throne stürzen kann. Nun steht sie vor der unmöglichen Wahl: ihre geliebte Schwester retten und dem Schicksal gehorchen oder sich dem Mann hingeben, der sie zerstören sollte und sie doch als Einzige wirklich sieht. Ein blutiger Duell bei Vollmond wird entscheiden, ob Liebe überlebt oder in Schnee und Asche vergeht.
查看更多Der Morgen brach an wie ein Messer aus kaltem Licht. Der Schnee reflektierte die ersten Strahlen der Sonne so grell, dass Jasmine die Augen zusammenkneifen musste, als sie aus der Hütte trat. Ihr Atem stand in weißen Wolken vor ihrem Gesicht. Die Welt wirkte rein und still, doch unter dieser Reinheit lauerte die Gewissheit, dass Blut fließen würde, bevor der Tag zu Ende ging.Sie hatte nicht geschlafen. Keine Minute. Stattdessen hatte sie die ganze Nacht damit verbracht, das Band in sich zu spüren, es zu analysieren, es zu hassen und es gleichzeitig zu lieben. Es war wie ein zweiter Herzschlag, der nicht ihr eigener war und doch vollkommen mit ihrem verschmolz. Lucian war überall. In jedem Atemzug. In jedem Gedanken. In jedem pochenden Schlag ihres Pulses.Seraphina kam pünktlich, wie versprochen. Sie trug einen schweren Umhang aus dunklem Wolltuch über ihrem Kleid und einen Korb mit Brot, Käse, getrocknetem Fleisch und einer Thermoskanne mit heißem Kräutertee. Ihre Wangen waren geröt
Jasmine rannte, bis ihre Lungen brannten und ihre Beine zitterten. Der Schnee knirschte unter ihren nackten Füßen, denn in ihrer Panik hatte sie die Schuhe im Garten zurückgelassen. Die Kälte biss in ihre Haut, doch sie spürte sie kaum. Alles in ihr schrie nur eines: weg, weg, weg von ihm.Von Lucian Blackwood.Von dem Mann, dessen bloßer Blick ein Feuer in ihrem Inneren entfacht hatte, das sie nicht löschen konnte.Der Wald um das Anwesen des Schattenmondrudels war dicht und alt. Die Bäume standen wie stumme Wächter, ihre Äste schwer von Schnee und Eis. Jasmine tauchte zwischen ihnen unter, folgte keinem Pfad, nur dem Instinkt, der sie tiefer in die Dunkelheit trieb. Ihr Wolf winselte ununterbrochen, ein klagendes, sehnsüchtiges Geräusch, das sie fast in den Wahnsinn trieb. Er wollte zurück. Er wollte zu ihm. Er wollte berührt, beansprucht, markiert werden.„Nein“, flüsterte sie keuchend. „Nein, nein, nein.“Sie stolperte über eine Wurzel, fiel hart auf die Knie. Der Schnee dämpfte d
In den kalten, hallenden Gängen des Schattenmondrudels klang jeder ihrer Schritte wie ein leiser Vorwurf. Jasmine kniete auf dem rauen Steinboden der großen Küche, schrubbte mit wunden Fingern die uralten Fliesen, bis ihre Knöchel weiß hervortraten. Das Wasser im Holzeimer war längst eisig, doch die Kälte erreichte sie kaum noch. Sie hatte vor langer Zeit gelernt, Schmerz einfach auszublenden, genau wie die abschätzigen Blicke der anderen Bediensteten, die an ihr vorbeigingen, als wäre sie nichts weiter als ein weiteres Möbelstück.Niemand sprach ihren Namen aus. Für die meisten war sie „die Bastardtochter“ oder einfach „die Unmarkierte“. Das heilige Mondsichelmal, das jede wahre Erbin des Rudels auf der linken Schulter tragen musste, fehlte bei ihr vollständig. Ihre Haut blieb glatt und leer, ein stummer, unwiderruflicher Beweis ihrer Unwürdigkeit. Ihr Vater, Alpha Viktor, hatte sie nie als seine Tochter anerkannt. Ihre Mutter war eine niedere Wölfin gewesen, eine Gefangene aus einem











