LOGIN**Ich floh vor meiner Hochzeit – und versteckte mich ausgerechnet dort, wo Frauen nicht existieren dürfen.** Ich war eine Prinzessin. Bis zu der Nacht, in der ich herausfand, dass meine Hochzeit nie eine Liebesgeschichte gewesen war. Ich sollte gebrochen werden. Gehorsam werden. Schwanger werden. Also verschwand ich. Unter einer neuen Identität betrat ich die Alpha-Akademie – eine streng geheime Festung, in der die stärksten Krieger des Landes ausgebildet wurden. Dort gab es nur eine Regel: **Frauen hatten hier nichts verloren.** Also wurde aus Irene Sinclair … **Ari Clark.** Mein neues Leben begann zwischen Muskeln, Machtkämpfen und Männern, die gefährlicher waren, als ich es mir je hätte vorstellen können. Ich musste nur eine Sache schaffen: **Überleben, ohne dass jemand mein Geheimnis entdeckte.** Doch dann begegnete ich ihm. Dem Mann, dessen Nähe meine sorgfältig aufgebaute Fassade ins Wanken brachte. Dem Mann, vor dem ich mich hätte fürchten sollen. Und dem Mann, in den ich mich niemals hätte verlieben dürfen.
View More**Kapitel 10**Jesse grinste noch immer und unterdrückte ein leises Lachen.„Ari ist einfach nur neugierig, Raff“, sagte er mit einem verschmitzten Unterton. Er ließ den Blick kurz durch den Raum wandern, um sicherzugehen, dass niemand etwas bemerkt hatte. Doch die Schlange vor den Duschkabinen war leer, und alle anderen waren viel zu beschäftigt, um sich um uns zu kümmern. „Sie hat bisher ein ziemlich abgeschottetes Leben geführt.“„Und sie wird auch weiterhin ein abgeschottetes Leben führen“, fauchte Raff.Zuerst sah er Jesse an, dann mich.„Ich meine das ernst, Ari. Das ist kein …“Er stockte kurz und suchte nach den richtigen Worten.Jesse beugte sich mit einem verschmitzten Grinsen zu ihm.„Ein Fleischmarkt?“Sofort schoss mir die Hitze ins Gesicht.„Na schön“, sagte Raff scharf. Er machte noch einen Schritt auf mich zu, während das Rauschen der Duschen allmählich wieder lauter wurde.Er packte meinen Arm, beugte sich zu mir und flüsterte mir mit einer tiefen, eindringlichen Stim
**Kapitel 9**„Einhundertzwanzig …“, stöhnte ich leise und vergrub das Gesicht in meinen Händen. Allein diese Zahl fühlte sich an, als hätte sie mir meinen Traum in einem einzigen Augenblick aus den Händen gerissen und zwischen meinen Fingern zerfallen lassen.Jesse trat näher, legte einen Arm um meine Schultern und drückte sie sanft. Seine Geste war still, aber beruhigend.„Mach dir keine Sorgen, Ari“, flüsterte er. „Wir werden dich richtig trainieren. Heute war einfach ein schlechter Tag. Außerdem haben sie noch nicht einmal getestet, was du wirklich kannst.“„Er hat recht“, sagte Raff ruhig.Ich hob langsam den Kopf. Sein ernster Blick ruhte auf mir. Für einen Moment wusste ich nicht, was ich mit diesem Gefühl anfangen sollte, das sich in mir ausbreitete. Dieser Blick erinnerte mich so sehr an meinen Vater – diese Mischung aus strenger Wachsamkeit und einer Zuneigung, über die man nicht sprach.„Wir bringen dich schnell auf ein anderes Niveau, Ari“, fuhr er gelassen fort. „Du brauc
Kapitel 8„Zwei … das ist schon viel besser“, murmelte meine Wölfin verspielt, während ich irgendwo zwischen Schlaf und Wachsein festhing. Ihre Worte schienen sich wie verwirrende, verführerische Fäden durch meinen benommenen Kopf zu ziehen.„Stehst du jetzt endlich auf?!“Ich fuhr hoch. Raphs Gesicht tauchte über dem Bettrand auf, die Stirn genervt gerunzelt.„Im Ernst, Ari! Die Glocke hat vor zehn Minuten geläutet. Ich verstehe nicht, wie du immer noch schlafen kannst!“Ich blinzelte ihn träge an. Meine Laune war im Keller, mein Kopf schwer. Bitter fragte ich mich, wie er sich wohl fühlen würde, wenn er nur zwei Stunden Schlaf bekommen hätte … nach einem ganzen Tag voller Schläge und Erschöpfung.Aber Raph war wie immer nicht bereit, auf eine Antwort zu warten. Er verdrehte die Augen, sprang leichtfüßig auf den Boden und machte sich daran, seinen Tag zu beginnen, als wäre nichts geschehen.Bei mir war es nicht so einfach.Nachdem ich gestern Nacht in mein Bett zurückgekehrt war, hat
**Kapitel 7**Luka legte den Kopf leicht schief und musterte seinen Gegenüber von oben bis unten.„Warte mal … Woher wissen wir eigentlich, dass wir nach demselben Mädchen suchen?“Mein Herz machte einen Satz. Ich bewegte mich noch vorsichtiger im Wasser und glitt tiefer in den Schatten, als könnte ich mit der Dunkelheit verschmelzen. Jede noch so kleine dunkle Ecke kam mir plötzlich wie ein möglicher Zufluchtsort vor.Oh Gott … Wenn der Mond doch nur hinter den Mauern der Akademie verschwinden und mich für ein paar Minuten im Dunkeln lassen würde!„Sei nicht albern, Luka“, knurrte der größere Mann und machte einen weiteren Schritt nach vorn. Allein seine Erscheinung schien den Raum enger werden zu lassen. „Glaubst du wirklich, dass in den Unterkünften der Anwärter an der Alpha-Akademie zwei Mädchen herumstreifen?“Luka zuckte mit den Schultern. Seine Stimme klang gelassen, doch in seinem Blick lag eine Spur Herausforderung.„Schon gut. Ich verstehe, worauf du hinauswillst …“Trotz de





