เข้าสู่ระบบ„Ja, das war alles von Anfang an geplant.“Elena sah zu Felix auf. Ihre Gefühle waren noch immer völlig durcheinander. Sie war tief berührt, zugleich aber auch traurig über all die verlorenen Jahre.„Zum Glück warst du damals da. Ohne dich hätte ich das nicht überlebt.“Sie schlang beide Arme fest um ihn. Erneut standen ihr Tränen in den Augen.„Felix, danke dir.“„Danke, dass du mir damals das Leben gerettet hast. Und danke, dass du mir geholfen hast, zu dem Menschen zu werden, der ich heute bin.“Erst jetzt begriff Elena, dass Felix die ganze Zeit still über sie gewacht hatte.Endlich verstand sie auch, warum er sie damals völlig unerwartet angerufen und überredet hatte, mit ihm zum Standesamt zu gehen.All die Jahre hatte er seine Gefühle für sie verborgen und alles mit sich allein ausgemacht.Felix strich ihr sanft über den Rücken und legte sein Kinn auf ihren Kopf. Seine Stimme klang unglaublich zärtlich.„Deinen Dank nehme ich gern an.“„Aber ab jetzt musst du dich nicht mehr bei
„Geht es Frau Klein schlechter? Erzähl mir ganz in Ruhe, was passiert ist. Ich bin doch bei dir.“Sein vertrauter Zedernduft umgab sie. Wie immer sprach er geduldig und liebevoll mit ihr.Elena lehnte ihre Stirn gegen seine Brust und lauschte seinem ruhigen, kräftigen Herzschlag.Endlich beruhigten sich ihre aufgewühlten Gedanken. Doch die Tränen liefen ihr weiterhin unaufhaltsam über die Wangen.„Warum ...“Sie hob den Kopf und sah ihn vorwurfsvoll an. Ihre Stimme klang leise und weich.„Warum hast du mir nie gesagt, dass du mich vor zehn Jahren gerettet hast?“Felix erstarrte. Für einen Moment war ihm seine Überraschung deutlich anzusehen.Sie wusste es also.Er sah Elena fassungslos an.„Du weißt es?“Bei dieser Frage fiel die letzte Anspannung von Elena ab.Doch sie biss sich auf die Lippe und fragte verständnislos weiter.„Warum hast du all die Jahre nichts gesagt?“„Felix, ich habe zehn Jahre lang wie eine Idiotin Adrian für meinen Retter gehalten. Ich habe ihm alles geglaubt und
Elena betrat den Aufzug. Ihr Herz raste vor Aufregung. Sie konnte es kaum erwarten, Felix endlich zu sehen.Sie starrte auf die Stockwerksanzeige. Die Zahlen wechselten quälend langsam.Am liebsten wäre sie sofort bei ihm gewesen.Noch immer spürte sie die kühle Hand von Frau Klein auf ihrer Haut. Und immer wieder hörte sie deren Worte.„Es war Herr Stein ...“Ihr wurde warm ums Herz, während sich ihre Brust zugleich schmerzhaft zusammenzog. Schmerzliche Erinnerungen und überwältigende Freude vermischten sich zu einem Gefühl, das sie kaum beschreiben konnte.Sie erinnerte sich an den eiskalten See vor zehn Jahren, an die Todesangst, als das Wasser sie verschlang.An die Hand, die ihren Nacken sicher gestützt hatte, und den frischen Duft nach Zedernholz.Und an die sanfte Stimme des Jungen, der ihr ins Ohr geflüstert hatte.„Ich bin da, hab keine Angst.“All die Jahre hatte sie geglaubt, Adrian hätte ihr damals das Leben gerettet. Deshalb hatte sie ihm so vieles verziehen und immer wied
„Frau Weiß, ich habe das Aufnahmegerät versteckt! Sie müssen es unbedingt finden!“Frau Klein fiel plötzlich noch etwas ein. Aufgeregt drängte sie Elena, sich darum zu kümmern.„Die Aufnahme beweist, was sie getan haben. Sie müssen sie unbedingt in die Hände bekommen!“Elena wollte ihr nicht erzählen, dass Miriam Vogt wegen dieses Aufnahmegeräts bereits ihr Leben verloren hatte.Sie selbst stand noch immer unter dem Schock der Enthüllung. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie sich einigermaßen von der Nachricht erholte, dass ausgerechnet Felix ihr damals das Leben gerettet hatte.Sie tätschelte Frau Kleins Handrücken und wartete, bis diese sich etwas beruhigt hatte.Erst dann kam sie auf den heutigen Vorfall zurück.„Was ist eigentlich heute passiert? Was genau haben Sie gesehen?“Frau Kleins Gesicht verzerrte sich vor Entsetzen. Sie riss die Augen weit auf.„Ach ja, Nina! Sie spielt uns allen etwas vor! Sie hat ihr Gedächtnis gar nicht verloren!“Anschließend erzählte sie Elena ausführ
Elena war fassungslos.„Wirklich?“Unwillkürlich griff sie nach Frau Kleins Hand. Ihre bisherige Ruhe war mit einem Schlag verschwunden.„Ja, Frau Weiß. Ich erinnere mich wieder an alles.“Frau Kleins Stimme war noch schwach, doch ihre Aufregung ließ sich kaum unterdrücken. Mit ihrer knochigen Hand umklammerte sie Elenas Finger so fest, dass ihre Knöchel weiß hervortraten.Elenas Herz machte einen heftigen Satz. Ungläubig sah sie Frau Klein an.Der Unfall vor zehn Jahren gehörte zu ihren schmerzhaftesten Erinnerungen. Gleichzeitig war sie dem Menschen, der sie damals gerettet hatte, bis heute unendlich dankbar.Sie erinnerte sich noch genau daran, wie sie verzweifelt im Wasser gekämpft hatte. Das Wasser hatte sie unter die Oberfläche gezogen. Sie hatte Wasser geschluckt und kaum noch Luft bekommen.Gerade als sie glaubte, sterben zu müssen, hatten zwei kräftige Hände sie gepackt und aus dem Wasser gezogen.Doch das Gesicht ihres Retters hatte sie nie richtig gesehen.Sie erinnerte sich
„Und noch etwas. Seien Sie bitte vorsichtig. Sobald es gefährlich wird, gehen Sie sofort weg!“„Natürlich, Frau Weiß.“Frau Klein gab Elena ihren Standort durch und legte auf.Sie folgte Nina aus dem Einkaufszentrum, überquerte den weitläufigen Vorplatz und ging durch die belebte Fußgängerzone, bis sie eine ruhigere Straße erreichte.Dabei achtete sie darauf, genügend Abstand zu halten.Je länger sie den Mann an Ninas Seite beobachtete, desto sicherer war sie, dass es sich um Adrian handelte. Ganz sicher konnte sie allerdings nicht sein.Schließlich gelangten die beiden hinter das Einkaufszentrum, weit weg vom Trubel der Hauptstraße.Dort blieben sie stehen.„Bist du völlig verrückt geworden?“, fuhr Nina den Mann an. „Wie kannst du ausgerechnet jetzt zu mir kommen? Weißt du nicht, dass alle nach dir suchen?“Adrian war von Kopf bis Fuß in Schwarz gekleidet und hatte sich so weit verhüllt, dass er kaum zu erkennen war. Seine Erscheinung wirkte düster und bedrohlich.„Ich habe dir gesagt
Elenas Worte waren für ihren Großvater kaum zu glauben. Nachdem er ein ums andere Mal nachgefragt hatte, lachte er noch herzlicher als zuvor.„Gut, Hauptsache, du bist verheiratet. Wann bringst du ihn mal bei mir vorbei, damit ich mir den Jungen ansehen kann?“Elena antwortete brav: „Kein Problem, O
Zum Glück klingelte in diesem Moment Elenas Handy und rettete sie aus der peinlichen Situation.„Hallo?“Ihr Herzschlag wurde schneller, sie ging hastig ran.Am anderen Ende meldete sich ihre beste Freundin, das Topmodel Mara Schmitt, mit spöttischem Ton. „Na, meine große Elena, du bist gestern unte
Elena erstarrte, ihr Herz schlug immer schneller.In dem Moment, als Felix sich noch einmal zu ihr hinunterbeugte, um sie zu küssen, begann ihr Körper unwillkürlich zu zittern.Als er ihre Reaktion bemerkte, hielt Felix inne. In seinen dunklen Augen lag deutlich sichtbare Beherrschung.„Na? Hast du
Die spöttische Stimme am anderen Ende der Leitung drang in ihr Ohr. Erst nach einigen Sekunden fand Elena ihre Fassung wieder. „Felix, dein Bruder hat mich gerade nach Strich und Faden verarscht und jetzt bist du dran, ja?“Am Telefon war Felix Stein, Adrians leiblicher Bruder.Als Elena damals mit







