LOGIN「美しい男ほど、毒がある」 商人の子として平穏に暮らしていた周歓は、突如宮殿に攫われ、皇帝と一夜を共にする。だが命を狙われる身となり、弱肉強食の宮中で己の無力さを思い知らされる。やがて偶然、傀儡皇帝の秘めたる孤独と苦悩を垣間見た周歓は、運命に抗うことを決意する。 明晰な頭脳を武器に宮中の勢力を巧みに操り、個性豊かな男たちと出会う――孤独な皇帝、不器用な将軍、仁義を重んじる侠客。美貌の男たちに翻弄され、数々の苦難に見舞われながらも、周歓は知恵と勇気で逆境を乗り越え、波乱万丈の恋絵巻を紡いでいく。
View MoreSobald Sienna Hensley den luxuriösen Nachtclub Phoenix betrat, wurde ihr von der lauten, dröhnenden Musik schwindelig. Ihre Augen weiteten sich, als sie die schwankende Tanzfläche, die in Strömen fließenden Getränke, das Gelächter und die Paare wahrnahm, die sich innig aneinander schmiegten und sich in jeder Ecke leidenschaftlich küssten.
Mit zweiundzwanzig Jahren war sie zum ersten Mal in einem Nachtclub. Sie wusste, wie seltsam das klang, aber so war es nun einmal. Ihre Freundinnen hatten sie überredet, ihren Geburtstag im Phoenix zu feiern, und sie hatte keine wirkliche Wahl gehabt. Es war nicht so, dass sie sich einen derart exklusiven Club problemlos leisten konnte, doch gegen Eva – ihre Mitbewohnerin und beste Freundin – kam sie einfach nicht an.
Obwohl es ihre Geburtstagsparty war, hatten alle ihre Freundinnen – Eva, Hayley, Skylar und Alyssa – zusammengelegt, um die Kosten zu decken. Sie stammten aus wohlhabenden Familien mit hohem sozialen Status, für sie spielte Geld keine Rolle. Zumindest nicht, bis ihr Vater krank geworden und schließlich gestorben war.
„Sienna, hör endlich auf, dir so viele Gedanken zu machen!“, rief Eva ihr ins Ohr.
Bei der ohrenbetäubenden Musik war es unmöglich, irgendetwas normal zu verstehen.
„Genieß doch endlich dein Leben!“, rief Skylar und eilte zur Bar, um die Aufmerksamkeit des Barkeepers auf sich zu ziehen.
„Lasst uns nach oben gehen und einen Tisch suchen“, schlug Alyssa vor.
„Ich besorge euch einen.“
„Perfekt“, sagte Hayley und ließ sich nieder. „Hoffentlich kommt dein Bruder nicht vorbei und sieht, was wir hier treiben, oder?“ Ihre Stimme klang angespannt.
Alex’ bester Freund Ashton machte ihr ständig Avancen – etwas, das sie nur noch weiter von ihm distanzierte.
„Na ja, er ist irgendwo hier“, erwiderte Alyssa. „Also würde ich das nicht ausschließen.“
Alle stöhnten gleichzeitig. Alex war sechs Jahre älter und sah es als seine Lebensaufgabe an, seine kleine Schwester vor jedem Mann im Universum zu beschützen. Jedes Mal, wenn er in der Nähe war, herrschte eine spürbar angespannte Atmosphäre.
„Ich gehe mal nachsehen, was Skye so lange aufhält“, sagte Alyssa und zuckte mit den Schultern, bevor sie verschwand.
„Ich komme mit!“, rief Eva ihr hinterher.
Sienna und Eva arbeiteten beide als Krankenschwestern im Bellevue Hospital in New York. Während Sienna in der Notaufnahme tätig war, leitete Eva die neonatologische Intensivstation. Beide waren äußerst kompetent in ihren Fachbereichen und hatten direkt nach ihrem gemeinsamen Pflegeexamen eine Anstellung gefunden.
„Ich muss kurz auf die Toilette, Sien. Kannst du kurz allein bleiben?“, fragte Hayley.
Sienna nickte.
Sie setzte sich etwas unbeholfen hin. Sie fühlte sich vollkommen fehl am Platz, und das kurze rote Kleid, das Eva ihr geschenkt hatte, war ihr äußerst unangenehm. Verlegen zog sie den Saum nach unten, um ihre endlos langen Beine zu bedecken.
Diese Art von Kleid war sie nicht gewohnt, doch Eva hatte darauf bestanden, dass sie an diesem Abend Rot trug – angeblich die Farbe, die ihr am besten stand. Um den gewagten Look zu vervollständigen, hatte sie Lippenstift im selben Farbton auf ihre vollen, sinnlichen Lippen aufgetragen, wodurch diese besonders hervorstachen.
Sie strich sich die dichten, schokoladenbraunen Locken aus dem Gesicht und wünschte, sie hätte nicht zugestimmt, hierherzukommen. Für eine Geburtstagsfeier erschien ihr dieser Ort alles andere als ideal. Nach einem anstrengenden Tag im Krankenhaus wäre sie viel lieber zu Hause geblieben und schlafen gegangen.
Als sie auf ihr Handy sah, blinkte eine Nachricht von Skye auf.
Skye: Du hast ihn ja voll im Griff, Mädel. Hoffentlich sagt er Ja. Ich bin in fünf Minuten da. Lauf ja nicht weg!
Sienna verdrehte die Augen bei dem Gedanken an Skylars verzweifelte Mission, innerhalb von sechs Monaten einen Ehemann zu finden. Andernfalls würden ihre Großeltern sie mit Christian St. James verheiraten – dem Sohn von Freunden der Familie.
Plötzlich stellten sich Sienna die Nackenhaare auf. Sie hatte das unheimliche Gefühl, beobachtet zu werden.
Panik stieg in ihr auf, als sie sich hastig umdrehte und den Raum absuchte. Doch sie konnte ihn nirgends entdecken.
Wer konnte das nur sein?
Nach einem zweiten Versuch gab sie jedoch auf. Da sie niemanden entdecken konnte, beugte sie sich über das Glasgeländer und spähte hinunter zur Bar.
Dort erkannte sie Alyssas langes, wallendes blondes Haar und ihr eng anliegendes bordeauxrotes Kleid. Sie schien sich mit mehreren Männern zu streiten.
„Hast du heute Abend Zeit?“, fragte plötzlich eine Stimme ganz nah bei ihr.
Erschrocken zuckte Sienna zusammen und griff sich ans Herz. Ihr Gesicht wurde kreidebleich, als sie den betrunkenen Mann vor sich sah. Er konnte kaum stehen, geschweige denn irgendetwas anderes tun.
„Nein, ich habe einen Partner“, erwiderte sie mit einem vernichtenden Blick. „Verschwinde von hier, sonst schlägt dich mein Freund in weniger als zwei Minuten bewusstlos.“
Sie hoffte, ihn damit abzuschrecken, doch der Mann war ein hartnäckiger Schmarotzer. Ohne jede Scham zog er einen Stuhl heran und setzte sich neben sie.
„Ach komm schon. Wenn er dich ganz allein gelassen hat, wird es ihm sicher nichts ausmachen“, sagte er und musterte sie mit einem lüsternen Blick.
Sienna wurde bei diesem Anblick übel.
„Ich habe gesagt, ich bin nicht interessiert. Ich glaube, ich rufe den Sicherheitsdienst“, fuhr sie ihn an.
Der Mann lachte nur.
„Die können mir nichts anhaben. Mein Vater bezahlt sie“, sagte er und packte plötzlich ihr Handgelenk.
Panik stieg in Sienna auf. Sie versuchte, sich loszureißen, doch er war stärker.
Plötzlich traf ein donnernder Schlag den Mann mit voller Wucht am Kiefer und schleuderte ihn vom Stuhl zu Boden.
„Du hast sie gehört, Steve, nicht wahr?“, knurrte eine tiefe Stimme.
Erschrocken wirbelte Sienna herum und griff sich erneut ans Herz. Ihr Blick blieb an dem sündhaft schönsten Mann hängen, den sie je gesehen hatte.
Er stand imposant vor ihr, seine Muskeln zeichneten sich deutlich unter dem weißen Hemd ab. Die Krawatte hing locker um seinen Hals. Er sah aus, als wäre er direkt einem Modemagazin entsprungen.
Als hätte er ihren Blick gespürt, drehte er sich zu ihr um. Seine grauen Augen trafen auf Siennas haselnussbraune, große, mandelförmige – und für einen Augenblick schien die Zeit stillzustehen. Sie konnte den Blick nicht von ihm abwenden. Noch nie in ihren zweiundzwanzig Lebensjahren hatte sie einen so umwerfenden Mann gesehen.
„Geh mir aus dem Weg, Lucas“, murmelte Steve, während er vergeblich versuchte, wieder aufzustehen.
Der Bann war gebrochen, und beide wandten sich ihm zu.
„Sie hat gesagt, sie hat kein Interesse“, sagte Lucas ruhig, doch seine Stimme vibrierte vor unterdrückter Wut.
Steves Gesicht verzog sich.
Lucas drehte sich zu Sienna um und musterte sie von oben bis unten, sichtlich interessiert. Sie hatte das Gefühl, als würde er ihr bis in die Seele blicken. Er schien etwas sagen zu wollen, doch der Moment verflog, als die Mädchen mit den Getränken zurückkamen und der Raum sich mit Kichern, Geplapper und Gelächter füllte. Alyssa trug eine Torte in den Händen.
„Zeit zu feiern, Geburtstagskind!“, sang sie.
Hayley stieß einen Freudenschrei aus, als sie – niemand wusste, woher – plötzlich auftauchte und die Torte entdeckte.
Inmitten dieses Chaos vergaß Sienna den Mann namens Lucas vollkommen.
Die Mädchen sangen ihr „Happy Birthday“. Sie blies die Kerzen aus, und kurz darauf bewarfen sie sich lachend mit Tortenstücken. Eva zwang sie, zwei Gläser Wodka zu trinken, und am Ende war Sienna genauso betrunken wie die anderen. Ihr schwirrte der Kopf, ein berauschendes Glücksgefühl durchströmte sie.
„Ich glaube, ich will mit dem süßen Barkeeper tanzen … hicks“, murmelte Skylar.
„Ich komme mit“, sagte Alyssa.
„Ich auch“, fügte Eva hinzu.
„Und ich auch“, lachte Hayley.
Alle blickten Sienna erwartungsvoll an.
„Und ich auch“, lachte sie schließlich.
„Na also! So ist’s recht! Los geht’s!“, rief Alyssa und führte sie die Treppe hinunter zur Tanzfläche.
Kurz darauf stellte Sienna jedoch fest, dass ihr Handy fehlte.
„Geht schon mal vor. Ich komme gleich nach“, sagte sie.
Als die anderen verschwunden waren, suchte sie alles ab, bis sie das Handy schließlich unter ihrem Stuhl fand. Kaum hatte sie es aufgehoben, rannte sie die Treppe hinunter zur Tanzfläche. Dort sah sie ihre Freundinnen, wie sie mit ein paar fremden Jungs tanzten.
Als sie sich umdrehte, um zurück in Richtung Lounge zu gehen, stieß sie plötzlich gegen etwas Hartes.
„Aua!“, rief sie und rieb sich die Nase.
„Alles Gute zum Geburtstag, Sienna“, flüsterte eine raue Stimme direkt an ihrem Ohr.
Seit wann konnten Wände sprechen?
Sie blickte auf – und sah in die grauen Augen von niemand anderem als Lucas.
„D-danke“, stammelte sie verwirrt.
Lucas nahm ihren Arm und führte sie entschlossen auf die Tanzfläche.
„Tanz mit mir“, befahl er leise, seine raue Stimme ganz nah an ihrem Ohr.
Sienna blinzelte – und ehe sie sich versah, hatte er sie bereits an sich gezogen. Sein Rücken presste sich an ihre Brust, und sie spürte jeden Zentimeter seines Körpers, als er begann, sich im Rhythmus der ohrenbetäubenden Musik an ihr zu bewegen.
夕暮れ時、周歓が家へ足を踏み入れると、食欲をそそる濃厚な香りが漂ってきた。鶏を煮込む匂いだ。その匂いは、厨房に繋がる裏庭から流れてきていた。裏庭へ向かって歩いていくと、遠くから楽しげな笑い声が聞こえてきた。庭でせわしなく立ち働いているほっそりとした人影は、他でもない孟小桃であった。孟小桃は作業のしやすい粗末な麻の着物姿で、薪を割ったり水を運んだりと、まるで独楽のように、周歓の両親の周りをくるくると動き回っている。厨房で腕を振るっているのは、周歓の父である周勁松だ。寡黙で厳格な性格だが、見事な料理の腕前を持ち、味にもうるさい彼は、三十を過ぎた今でも毎日欠かさず自ら包丁を握っていた。父とは対照的に、母の孫氏は元々豪商の令嬢であり、気さくで親しみやすい性格をしていた。ただ一つの欠点は、何をするにも手先が不器用なことである。おまけに彼女はじっとしていられない性分で、夫が厨房で忙しくしているのを見ると、いつもそばをうろうろと歩き回り、何か手伝おうとするのだ。だが結局は裏目に出て、良かれと思ってやったことで余計な手間を増やしてしまうのが常であった。こうした些細な諍いで、夫婦は日常的によく口論になっていた。周歓にとって、それはとうに見慣れた日常の光景である。しかし、孟小桃が来るようになってから、周家は急に和やかになった。孟小桃は手際が良く、機転も利き、何かあればいつも率先して手伝ってくれる。夫婦が今にも喧嘩になりそうなのを見ると、彼はいつも自然な様子で間に入り、それとなく話題をそらしてしまうのだ。時が経つにつれ、孟小桃は周家を円滑に回す潤滑油となり、一家に笑顔をもたらす存在となっていった。特に孫氏は、孟小桃を見るだけで目尻を下げて喜び、まるで十歳も若返った
案の定、沈驚月は微かにまぶたを引きつらせた。「どうしてだ」周歓はさも訳知り顔で分析し始めた。「そんなの聞くまでもないだろう?こいつはすごく綺麗じゃないか。他の扇子を見てみろよ。白か黒ばかりで、つまらないったらありゃしない!これだけが、こんなにも他と違って際立っている。この色を見てみろよ、隣の親父の被り物より、よほど青々とした見事な緑色だぜ。何て言ったっけな……そうそう、『青は藍より出でて藍より青し』ってやつだ!俺に言わせりゃ、この極彩色こそあんたにお似合いだ」沈驚月は鼻を鳴らし、見下すような顔つきで言った。「俗悪極まりないな」周歓は蛙の面に水といった調子で言い返した。「今頃気づいたのか」口では嫌がりながらも、沈驚月はすぐさま店主に振り返って言った。「主人、この三本とも、私がもらおう」周歓は呆気に取られた。「三本とも買うのか?だったら何で俺に選ばせたんだよ。まったく、無駄口を叩かせやがって」沈驚月は彼を横目で流し見た。「つべこべ言わずに、さあ、金を払え」その言葉に、周歓は途端にぽかんと口を開けた。「金を払う?何の金だよ」「もちろん、この三本の扇子の代金だ」沈驚月は腕を組み、笑っているような、いないような表情で彼を見つめた。「でなければ、私がここへお前を連れてきたのは、本気
「悪いが、今は手が離せないのでな。大将軍殿の相手はしていられないよ」周歓は気だるげにひらひらと手を振ると、顔を背けて薛炎と酒を飲み続けた。沈驚月は下唇を噛み、すぐさま一歩前に出ると、周歓の手からひったくるように酒を奪い取った。「何をする……」周歓が文句を言う間も与えず、沈驚月はぐいと顔を仰向け、ごくごくと喉を鳴らして壺に残っていた酒を一気に飲み干した。周歓は目を丸くして勢いよく立ち上がると、大声を張り上げた。「おい!なんで全部飲んじまったんだよ!?それは皇太子殿下が薛炎殿に振る舞った酒だぞ!」沈驚月は横目で睨みつけた。「なんだ?太子殿下の酒は、この私が飲んではいけないとでも?」「お前……!」周歓が言い返そうとしたところを、薛炎がぐいと引き止めた。薛炎は愛想笑いを浮かべて言った。「飲んでいただけますとも。大将軍殿、お好きなだけお飲みください!」沈驚月は口元を拭い、空っぽになった酒壺を周歓の胸元へ放り投げた。「酒は飲み終わった。これで私と一緒に来てもらえるな?」周歓は美味しい酒を堪能する間もなく、沈驚月に引っ張られて驍騎営を出ると、有無を言わさず馬車に押し込まれた。沈驚月もすぐさまその後から周歓の隣に腰を下ろし、御者に向かって声をかけた。「西市へ向かえ!」ここ洛陽では、高官や貴族の多くは東市の周辺に居を構えており、東市で売られている品物も、そのほとんどが高価な珍品であった。一方、異国の豪商たちは西側に集まっているため、西市で出回る品物は比較的日常的で、庶民向けのものが多い。日はすでに高く昇り、一日の中で最も賑わう昼時の市が立っている時間帯であった。二人は人通りの多い賑やかな大通りを歩いていた。沈驚月は大股でぐんぐん進み、周歓は訳が分からないままその後を追いかけて尋ねた。「俺を昼の市なんかに連れてきて、一体何をするつもりだ?」「ここに来て、買い物以外に何をするというのだ」沈驚月は振り返ることもなく、両目を真っ直ぐ前へ向けたまま、いかにも悠然とした様子だった。周歓はますます訝しんだ。「いや、天下に名だたる沈大将軍のそばに、従者の一人もいないわけがないだろう?どうして俺を供の者として引っ張り回すんだよ」言い終わるか終わらないかのうちに、沈驚月がふいに足を止めた。周歓は避けきれずに、ゴツンと沈驚月の後頭部に鼻をぶつけ、痛み
詳しく尋ねようとした矢先、ふいに遠からぬ場所から馬の蹄の音が立て続けに響いてきた。周歓が顔を上げて見やると、見覚えのある人影が高頭の大馬に跨り、深紅の披風を羽織って、兵士たちに囲まれながらゆっくりと陣営の中へ歩み入ってくるのが見えた。その見慣れた姿を目にした途端、周歓の心にあった疑念はすっかり吹き飛んだ。「沈驚月!?あいつ、どうしてここへ来たんだ」薛炎が言った。「なんだ、お前知らなかったのか。沈驚月殿は今や大将軍となり、都の禁軍三十万を総べるお立場だ。我ら驍騎衛も当然その例外ではない」「大将軍だって!?」周歓は思わず舌を巻いた。今回の政変において、沈驚月は統帥の一人として、確かに少なからぬ功績を上げていた。しかし、蕭晗が沈驚月にこれほどの厚い信任と優遇を与えようとは、周歓は思いもよらなかった。薛炎は周歓の肩を叩いて言った。「お前も斉王殿下も、恩賞を固辞するからだろうが。斉王殿下が兵を率いて兗州へお戻りになられたのはまだいい。あの方は藩王という身分ゆえ、陛下の御傍に残ればいらぬ疑いを招きかねないからな。だが、お前はどうだ。あれほどの大功を立てておきながら、いかなる官職も望まないとは。沈驚月のほかに、陛下は誰に恩賞を賜ればよいというのだ。それに、沈驚月はなんといってもあの沈琮の末裔だからな」周歓は言った。「確かに。沈琮もかつて大将軍を務めていたからな。そう考えると、彼ら沈家代々の伝統とも言えるだろう」「だが、あの頃と今とでは事情が違う。かつて沈琮が大将軍に任じられた時はそれこそ順風満帆だったが、今の沈驚月は危急の際に命を受け、どうしようもない厄介事を引き継いだようなものだからな」周歓は好奇心をそそられ、それ