เข้าสู่ระบบThomas sah zum ersten Mal diesen Ausdruck in Felix’ Gesicht.Von ihm ging eine Kälte aus, die selbst Thomas unwillkürlich frösteln ließ. Er hatte jahrzehntelang in Vorstandsetagen Machtkämpfe geführt und sich von kaum jemandem einschüchtern lassen.Doch diesmal lief ihm tatsächlich ein Schauer über den Rücken.Felix bemerkte es sofort.„Was ist? Hast du Angst?“Ein kaltes Lächeln zog über seine Lippen, während er auf Thomas hinabsah.Erst da fing Thomas sich wieder. Er legte das Handy weg, sprang auf und funkelte Felix an.„Felix, ich bin immer noch dein Vater. Wie redest du eigentlich mit mir?“„Mein Vater?“Felix biss die Zähne zusammen. In seinem Blick lag unverhohlene Härte.„Wann hast du dich denn jemals wie einer verhalten?“Thomas blieb die Antwort im Hals stecken.Für einen Moment fiel ihm tatsächlich nichts ein. Dann schlug seine Verlegenheit in Wut um.„Ich habe dich all die Jahre zum Erben der Stein-Gruppe aufgebaut. Du hast heute Macht, Geld und Ansehen. Was willst du eigen
Tinas Unterlagen fielen mit einem dumpfen Geräusch zu Boden. Gleichzeitig stieß sie sich so heftig die Stirn, dass sie schmerzhaft das Gesicht verzog.„Theodor.“Als sie erkannte, mit wem sie zusammengestoßen war, sah sie ihn überrascht an.„Ist etwas passiert?“Tina war Theodor bis heute dankbar dafür, dass er ihr damals die Chance gegeben hatte, in der Firma anzufangen.Ihre Drehbücher waren bisher zwar kein großer Hit, aber zwei oder drei waren bereits verfilmt worden und ganz ordentlich angekommen. Das nächste Projekt sollte bald veröffentlicht werden, und eigentlich hatte sie Theodor gerade wegen des Starttermins sprechen wollen.„Tut mir leid, ich hab dich gar nicht gesehen. Ich muss dringend los. Wir reden später.“„Okay.“Theodor verschwand praktisch im nächsten Moment im Aufzug.Tina ging in die Hocke und sammelte ihre Unterlagen ein. Als sie noch einmal aufsah, hämmerte Theodor bereits auf die Taste zum Schließen der Türen.Kurz bevor sie zuglitten, bemerkte sie deutlich die
Felix rauchte normalerweise kaum. Nur wenn ihm etwas wirklich zusetzte, griff er manchmal zu einer Zigarette.Nachdem er das Krankenzimmer verlassen hatte, ging er nach draußen in den Raucherbereich, zog eine Zigarette hervor und zündete sie an.Der Rauch zog langsam an seinem Gesicht vorbei und ließ seinen ohnehin dunklen Blick noch verlorener wirken.Elena hatte von Stefan geträumt ...Allein der Gedanke daran ließ Felix’ Gesicht wieder finster werden. In seiner Brust lag ein schwerer Druck, der einfach nicht verschwinden wollte.Kurz darauf fand Marius ihn dort. Er trat mit ernster Miene neben ihn.„Herr Stein, wir haben die Männer gefunden, die nach dem Unfall geflohen sind. Sie sind inzwischen alle zurückgebracht worden.“Felix warf die halb gerauchte Zigarette in den Aschenbecher und drückte sie aus.Dann hob er den Blick.„Was haben sie gesagt?“Marius zögerte.„Schnell.“Der Ton reichte.Marius sagte schließlich die Wahrheit.„Gregor Voss und Ihr Vater stecken gemeinsam dahinte
„Weißt du schon, wer mich umbringen wollte? Hast du etwas herausgefunden?“Elena sah Felix direkt an. In ihrem Blick lag plötzlich wieder diese kalte Schärfe.Wenn Stefan damals nicht rechtzeitig aufgetaucht wäre, hätte es vermutlich nicht nur den Fahrer getroffen.Dann wären sie womöglich alle in diesem Wagen gestorben.Felix zögerte unter ihrem Blick kurz und sprach dann leiser, fast beschwichtigend.„Wir sind noch dran. Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass das kein gewöhnlicher Unfall mit Fahrerflucht war. Nach den Beteiligten wird bereits gesucht.“Elena sagte nichts mehr. Doch in ihrem Blick lag deutlich Wut.Wer auch immer dahintersteckte, würde damit nicht davonkommen. Sobald sie wusste, wer es war, würde sie die Sache nicht einfach auf sich beruhen lassen!Im Moment fühlte sie sich allerdings viel zu schlecht, um weiter darüber nachzudenken. Also wechselte sie das Thema.„Ich glaube, Stefan hat mich gerettet. Hast du ihn gesehen?“Nach dem Unfall war sie so benommen gewe
Sie träumte von Stefan?Was war zwischen den beiden passiert, dass sie selbst im Schlaf so an ihm festhielt?Elena schien tief in ihrem Traum gefangen zu sein. Offenbar erlebte sie etwas Schlimmes, denn ihr Gesicht war voller Schmerz und Traurigkeit.Felix zog die Brauen zusammen. Er konnte es nicht mit ansehen, wie sehr sie litt, und schloss seine Hand fester um ihre.„Elena, Elena?“Nach und nach beruhigte sie sich. Die Anspannung in ihrem Gesicht ließ nach, auch ihre fest zusammengezogenen Brauen glätteten sich langsam.Felix atmete erleichtert aus. Doch der Gedanke, dass sie ausgerechnet von Stefan geträumt hatte, ließ ihn nicht los.Er hielt seine Gefühle sichtbar zurück. Als er wieder sprach, war seine Stimme tief und weich.„Keine Angst. Schlaf weiter. Ich bleibe bei dir.“Er beugte sich vor und küsste sanft ihren Handrücken.Auch wenn es ihm innerlich immer noch wehtat, blieb in seinem Blick vor allem Zärtlichkeit.Seine Stimme und seine Berührung schienen Elena tatsächlich zu
Sebastian sprach mit ernster Stimme weiter. Doch als Felix’ Gesicht immer düsterer wurde, fast wie kurz vor einem Gewitter, brach er schließlich ab.Auch er fand, dass Elena diesmal nur knapp davongekommen war.In diesem Moment klingelte sein Handy. Eine Pflegekraft bat ihn zu einem Patienten.„Ja, ich komme sofort.“Sebastian legte auf und sah Felix noch einmal über den Rand seiner silbernen Brille hinweg an.„Mehr sage ich dazu nicht. Was du daraus machst, ist deine Sache.“Felix zog die Mundwinkel leicht hoch, drängte die düstere Stimmung zurück und nickte.„Schon verstanden. Geh.“Sebastian sah ihn noch einen Moment an. Eigentlich wollte er noch etwas sagen, verzichtete dann aber darauf und ging.Felix blieb allein zurück. Sein Blick wurde enger, während er alles, was in ihm arbeitete, mühsam unter Kontrolle hielt.Zur gleichen Zeit hatte Thomas erfahren, dass Elena den Unfall überlebt hatte.Er rief Gregor sofort an.„Deine Leute sind ja völlig unfähig. Nicht einmal das haben sie
Die spöttische Stimme am anderen Ende der Leitung drang in ihr Ohr. Erst nach einigen Sekunden fand Elena ihre Fassung wieder. „Felix, dein Bruder hat mich gerade nach Strich und Faden verarscht und jetzt bist du dran, ja?“Am Telefon war Felix Stein, Adrians leiblicher Bruder.Als Elena damals mit
„Sag mal, Adrian, heute wolltest du doch mit Elena zum Standesamt. Hast du keine Angst, dass sie ausrastet, wenn du nicht hingehst?“„Ach was, Elena hängt doch an ihm wie eine Klette. Selbst wenn sie kapiert, dass er nur wegen Nina nicht hingegangen ist, schluckt sie das trotzdem.“„Eben. Gegen Nina
Elena wollte nichts verschweigen und erzählte Mara die ganze Sache von Anfang bis Ende.Wie erwartet fing Mara sofort an zu fluchen. Und zwar zimlich derb.„Ich glaube, Adrian hat komplett den Verstand verloren. So etwas zieht er also wirklich durch? Ganz ehrlich, der ist nicht Ninas Pflegebruder, d
Am anderen Ende der Leitung wurde aufgelegt.Für einen Moment wurde Adrian die Brust eng. Unruhe und blanke Wut flackerten in ihm auf, ausgelöst von der Männerstimme, die er eben im Hintergrund gehört hatte.Hat Elena sich schon einen neuen Mann gesucht?Doch kurz darauf entwich ihm nur ein verächtl







